★★★ A) Aufbau des blauen und grünen Menschen in seiner Struktur und Funktion B) Autonomie als zentraler Aspekt
- 16. Feb. 2025
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Im blauen Menschen ist die Verwendung des Anderen so, dass man für seinen Täterausdruck den Größeren verwendet und für seinen Opferausdruck den Kleineren. Dabei ist der Täterausdruck der operative Ausdruck und der Opferausdruck der fundamentale Ausdruck.
Beim grünen Menschen ist die Verwendung des Anderen so, dass man für seinen operativen negativen Ausdruck den Kleineren sowie den Größeren verwendet. Für seinen fundamentalen Ausdruck verwendet man sich selbst, was die eigene Autonomie widerspiegelt.
Wahre Autonomie funktioniert jedoch nur, wenn man operativ den Anderen verwendet und mit diesem operativ eine Symbiose bildet.
Nochmals: wahre Autonomie funktioniert nur, wenn ich operativ eine Symbiose bilde. Diese Symbiose ist dabei eine doppelte Symbiose, die ich mit dem Kleineren und dem Größeren bilde, so wie es in Blau gemacht wird.
Die operative Symbiose funktioniert, indem ich operativ operativ den Kleineren verwende und operativ fundamental den Größeren um Hilfe bitte. Konkret: Ich bilde mit dem Kleineren mein Problem und in der Symbiose mit dem Größeren hole ich mir Hilfe.
In Grün haben wir die Idee zur Hilfe für die Selbsthilfe. Die Logik dahinter:
Hilfe ist der operative grüne Anteil, der symbiotische Anteil und die Selbsthilfe ist der fundamentale Vorgang in Grün, also der autonome Anteil.
Vielleicht ist das der heiße Punkt, warum der blaue Mensch nicht grün macht und dabei nicht die Hilfe des Grünen annimmt. Das Problem der Autonomie: In Blau strebt der Mensch nach Autonomie und schafft fundamental Symbiose.
In Grün ist es aber so, dass man mittels Symbiose fundamentale Autonomie schafft. Vielleicht ist dies quasi der Knackpunkt.
Dabei ist das Autonomie Thema das, was einem die Existenzgrundlage raubt, das, was einen existenziellen bedroht. Das würde bedeuten, der blaue Mensch kann einfach keine fundamentale Hilfe annehmen.
Der blaue Mensch bestimmt sich autonom. Dies ist für ihn existenziell. Dies ist wahrscheinlich der Knackpunkt für den Wandel von Blau zu Grün.
In Blau bedeutet Autonomie Selbstbestimmung. Wie macht man in Blau Selbstbestimmung? Indem man als Täter den Anderen bestimmt. Die extremste Form davon ist der Diktator, was X macht.
Das bedeutet konkret, wenn ich dem blauen Menschen seine Selbstbestimmungsmöglichkeit nehme, ist es für ihn den Tod, den Tod seines Modus.
Das Wesen von Grün ist jedoch, dass aus Selbstbestimmung Selbsterkennen wird und damit aus falscher Autonomie wahre Autonomie, also Selbstkreativität.
Beim blauen Menschen ist es so, dass er lieber den Anderen umbringt und sich selbst umbringt, aber dies machen muss, so dass er selbstbestimmt bleibt. Seine Selbstbestimmung ist das zentrale Wesen seines Überlebens.
Jetzt gilt es zu überlegen, wie man dazu das passende grüne Angebot machen kann.
Warum ist der grüne Mensch im Vergleich zum blauen Menschen autonom? Der grüne Mensch ist in seinem Ausdruck die göttliche Funktion. Autonomie bedeutet wörtlich Selbstgesetzgebung. Das Gesetz ist dabei die Funktion. Ich kann erst selbstgesetzgebend sein, wenn ich die gesamte göttliche Funktion bin. Der blaue Mensch ist hingegen in seinem Ausdruck die göttliche Struktur, jedoch noch nicht die göttliche Funktion. Darum ist der blaue Mensch noch nicht autonom, der grüne Mensch aber autonom.
Der zweite rekursive Schritt beim grünen Ausdruck, also das resultierende konstruktive Erschaffen, ist: Aus dem Eigenen, das ist das, was ich bisher als Verwendung bezeichne.
02.2025 © ReckLab


