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★★★ Aus Kank ein Potenzial für einen funktionalen Ausdruck von Körper & Geist machen

  • 22. Apr. 2025
  • 3 Min. Lesezeit


### **Prämisse**

Das Ausdruckslose (Gott) bildet einen Ausdruck – die Welt –, damit diese als Mittel und Ursache die jeweils nächste Stufe seiner selbst (Ausdruckslos +1) erschafft.


### **Der Ausdruck von Körper und Geist des Menschen 2.0**

• Der Geist bildet einen Ausdruck – den Körper –, damit dieser als Mittel und Ursache die jeweils nächste Stufe seiner selbst (Geist +1) erschafft.

• Dies gilt:

a) Für den negativen Ausdruck von Körper und Geist in der Krankheitsthematik: Aus dem strukturellen destruktiven Ausdruck von Körper und Geist wird ein strukturelles „Über“ erschaffen – ein Potenzial für einen funktionalen, konstruktiven Ausdruck.

b) Für den positiven Ausdruck von Körper und Geist im schöpferischen Ausdruck: Der Körper wird zum Ausdruck der Schöpfungskraft für die Entwicklung des Geistes (+1). Der Geist erschafft einen Körper, aus dem der Geist (+1) hervorgeht. Der Körper ist sowohl Mittel als auch Ursache – somit die Schöpfungskraft für die Entwicklung des Geistes.


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### **Ein neuer Versuch**


• Der Zweck von allem ist die Entwicklung des eigenen Göttlichen, des Ausdruckslosen.

• Der resultierende Ausdruck als Mittel und Ursache wird durch den menschlichen Geist gebildet.

• Im Ausdruck des Menschen offenbart sich die Dualität von Mittel (Körper) und Zweck (Geist) – eine Einheit, in der der Körper zugleich Instrument und Ursache der geistigen Entwicklung ist.

• Das bedeutet konkret: Der Geist erschafft den Körper, damit dieser den Geist weiterentwickelt (Geist +1).

• Geist und Körper des Menschen 2.0 bilden einen Ausdruck über diese Funktion: die Funktion des schöpferischen Werdens.


### **Mensch 2.0 konkret**

a) Das Überbewusstsein bringt einen Ausdruck im Bewusstsein hervor, das einen körperlichen Prototyp verursacht. Zentral beim Prototypen ist: Das unbewusste Überbewusstsein ist der „Master“, und das Bewusstsein ist das ausführende Mittel, das letztendlich den Ausdruck erschafft. Salopp gesagt: Beim Prototypen weiß man nicht, was man tut.

b) Das durch den Prototypen erzeugte Körperliche ist nun Ursache und Mittel, aus dem das nächste Geistige (+1) entsteht. Dabei ist wiederum das Bewusstsein das spielerische Mittel für die schöpferische Bildung des Überbewusstseins.

• Damit kann man sagen, dass im schöpferischen Handeln des Menschen 2.0 die funktionale Verbindung von Gott und Welt oder Gott und Mensch zum Ausdruck kommt.


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### **Mensch 1.0 und sein Ausdruck**

• Der Geist im Körper des Menschen 1.0 bildet hingegen einen Ausdruck über die Struktur, also die Abhängigkeit von Körper und Geist – eine noch destruktive Funktion, die sich in der Krankheit manifestiert.

• Im Kranksein wird die Struktur sichtbar: Einerseits drückt sich der Geist im Körper aus, andererseits formt der Körper den Geist. Ohne Körper gibt es keinen Geist – im Kranksein bedroht der Körper jedoch den Geist existenziell und macht seine strukturelle Macht sichtbar. Es zeigt sich die zentrale Bedeutung des Körpers als Ausdruck sowie als selbst erschaffenes Mittel und Ursache für den Geist. Die gegenseitige Abhängigkeit von Geist und Körper tritt deutlich hervor.

• Für den Menschen 1.0 könnte daher die Wertschätzung seines Ausdrucks eine zentrale Bedeutung haben. Er neigt dazu, das Geistige als göttlichen Zweck und damit als wertvoll zu betrachten, während der Ausdruck des Körpers bestenfalls als notwendiges Übel erscheint. Der Mensch 1.0 strebt danach, ein geistiges, ausdrucksloses Wesen zu sein. Erst im Kranksein nimmt er die strukturelle Bedeutung seines Körpers wahr.


### **Die Abhängigkeit von Körper und Geist im Kranksein**

• Im Kranksein des Menschen 1.0 zeigt sich die Abhängigkeit von Körper und Geist folgendermaßen:

a) Der Geist ist verantwortlich für die körperliche Krankheit oder Heilung. Der Geist formt den Körper – wenn der Geist nicht will, kann der Körper nicht gesund werden.

b) Der Körper ist die Ursache des Geistes. Ohne Körper gibt es keinen Geist – im Tod verschwindet der Geist, in der Krankheit wird das Geistige vom Körperlichen bestimmt.


Vielleicht ist ein zentraler Aspekt menschlichen Tuns und Ausdrucks der Kampf gegen den eigenen Untergang – gegen das eigene Sterben, gegen die eigene Krankheit –, was sich letztlich in kulturellem Fortschritt zeigt. Damit wird der kulturelle Materialismus des Menschen 1.0 zum Ausdruck seines Kampfes gegen das eigene körperliche Vergehen. Dies unterstreicht die zentrale Bedeutung des Ausdrucks als Ursache für das Geistige.


### **Kulturelle Schöpfung als Ausdruck des Menschen**

• Im kulturellen Schaffen des Menschen zeigt sich:

a) Das Geistige drückt sich im Körper und in der Kultur aus.

b) Der Kampf gegen den körperlichen Untergang ist zugleich ein Kampf gegen den Körper als Ursache des Geistes und somit der eigenen Existenz.


### **Die Transformation im Menschen 2.0**

• Im Kranksein des Menschen 1.0 kommt die strukturelle Verbindung von Gott und Welt oder Gott und Mensch zum Ausdruck – eine noch dysfunktionale Struktur.

• Der Mensch 2.0 nutzt den im Menschen 1.0 erschaffenen fundamentalen Krankheitsexpression operativ und wandelt die darin liegende Struktur in Potenzial um.

• Konkret: Die gegenseitige strukturelle Abhängigkeit von Geist und Körper wird als Potenzial erschlossen und daraus eine konstruktive Funktion gebildet.


04.2025 © ReckLab

 
 
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