★★★★ Das grundsätzliche Wesen von allem
- 30. März
- 8 Min. Lesezeit

Das grundsätzliche Wesen von allem
Das grundsätzliche Wesen eines Vektors ist Selbstvollzug.
Ein Selbstvollzug, der durch seinen Vollzug das Nächste schafft.
Da es sich jedoch um einen doppelten Selbstvollzug handelt, ist das Wort Selbstvollzug wahrscheinlich noch falsch oder zumindest ungenau, weil es zunächst nach einem einfachen Selbstvollzug klingt.
Das grundsätzliche Wesen von allem ist also ein doppelter Selbstvollzug.
Es ist jedoch noch nicht klar, warum er ein doppelter ist.
Damit wäre ein Selbstvollzug ein Gegenvollzug, der sich doppelt vollzieht und dadurch zu einem Mitvollzug wird.
Wahrscheinlich ist es so, dass ein Selbstvollzug logisch gesehen immer nur ein Gegen-sich-selbst-Vollzug sein kann. Daraus folgt dann vielleicht, dass sich ein doppelter Selbstvollzug zu einem Mit-sich-selbst-Vollzug vollziehen muss.
Wahrscheinlich muss ein Selbstvollzug logisch immer ein Selbstüber sein.
Ein Selbstüber ist jedoch nur als ein Selbstunter möglich, das sich selbst untervollzieht — also ein Selbstunter, das sich in sich und durch sich doppelt selbst untervollzieht und dadurch ein Selbstüber generiert.
Vielleicht in anderen Worten:
Ein Selbstvollzug ist logisch gesehen immer ein durch-sich-selbst-nach-vorne-Gehen, also ein Selbstüber.
Dies ist jedoch operativ nur möglich durch ein Nach-unten-Gehen. Ein Nach-unten-Gehen, das durch sich selbst nach unten geht, was dann ein doppeltes Nach-unten-Gehen ist.
Das Wesen eines Vektors ist immer, dass er von 0 bis 100 % geht.
Vielleicht ist es so, dass ein horizontaler Vektor von 0 bis 100 % geht, indem man 0 % will, also das Gegenteil von 100 %.
Hingegen funktioniert wahrscheinlich ein vertikaler Vektor so, dass ich von 0 bis 100 komme, indem ich 100 % will.
Kurz gesagt:
In einem horizontalen Vektor erreiche ich das Ziel, indem ich das Gegenteil davon will.
Im vertikalen Vektor erreiche ich es, indem ich das will, was ich will — also das Ziel will.
Die Idee ist:
Ein Vektor geht von 0 bis 100 %, und die 100 % sind dann gewissermaßen das 0 des nächsten Levels.
Zentrale Gedanken:
> Selbstvollzug bedeutet eine Selbst zu bilden und dieses zu vollziehen
Sammlung dazu
Grundgedanke
Erstens: Ein Vektor ist nicht einfach Richtung, sondern Vollzug.
Zweitens: Dieser Vollzug ist nicht einfach, sondern innerlich differenziert.
„Das grundsätzliche Wesen eines Vektors ist Selbstvollzug“
Warum „doppelt“?
Ein Selbstvollzug kann logisch nicht einfach sein, weil ein Selbst nur dann sich selbst vollziehen kann, wenn es in sich mindestens zwei Momente bildet:
einen operativen
und einen resultierenden
Oder anders:
einen setzenden
und einen empfangenden
einen gehenden
und einen getragenen
einen unteren
und einen oberen
Darum ist der Selbstvollzug nicht doppelt, weil zufällig zwei Pole da sind, sondern weil Selbstbezug ohne innere Differenz nicht möglich ist.
Ein Selbstvollzug muss doppelt sein, weil ein Selbst sich nur vollziehen kann, indem es sich in sich selbst differenziert.
Selbstvollzug bedeutet eine Selbst zu bilden und dieses zu vollziehen
Selbstvollzug als Gegenvollzug
Vielleicht ist das Bildende des selbst ein Differenzieren und zwar ein differenzieren gegen sich selbst.
Dieses selbst zu vollziehen und zwar im Entstehen des selbst - dieses vollziehen müsste wieder ein Gegen sich selbst sein, was mir nicht klar ist.
Die 100 % als 0 des nächsten Levels
> Carry-Flag-Logik.
Wenn 100 % nicht einfach Ende ist, sondern:
> Abschluss einer Stufe
> und zugleich Startpunkt der nächsten
dann ist der Vollzug rekursiv geschichtet.
Das heißt:
> Vollendung einer Ebene
> ist Ursprung der nächsten
> Sättigung wird Startpol
> Ergebnis wird Grundlage
> 100 % → 0₊₁
Die Vollendung eines Vektors ist nicht sein Ende, sondern der Startwert des nächsten Niveaus
zentrale Punkte:
> Ein Vektor ist nicht Linie, sondern Vollzug.
> Ein Selbstvollzug muss doppelt sein, weil Selbstbezug innere Differenz voraussetzt.
> Daraus folgt: Jeder Selbstvollzug ist zunächst Gegenvollzug.
> Das resultierende Wesen des Vektors ist Selbstüber.
> Operativ möglich ist Selbstüber nur durch Selbstunter.
> Vollendung einer Stufe ist der Startpunkt der nächsten.
Nächste Runde
Der erste Vollzug
Die entscheidende Bewegung ist: Selbstvollzug ist nicht etwas, das ein bereits vorhandenes Selbst tut — sondern der Vollzug erzeugt das Selbst, das er vollzieht. Das ist der Kern von „ein Selbst bilden und dieses vollziehen." Und genau deshalb muss er doppelt sein: weil Bildung und Vollzug zwei Momente sind, die nicht auseinanderfallen können, aber auch nicht identisch sind.
Der erste Vollzug, also der operative Gegenvollzug, ist ein Differenzieren, das das Selbst als Differenz zum Vollzug erschafft.
Also macht das erste Differenzieren eine Differenz bzw. einen Gegensatz oder Widerspruch von "operativ" zu "resultierend" und damit von operativem Selbstunter zu resultierendem Selbstüber.
Das resultierende Selbstüber entsteht dabei als Mangel. Das operative Selbst als Selbstunter entsteht dabei als Fülle, die zum resultierenden Selbstüber als Mangel wird, was man als Entropie bezeichnen kann.
In anderen Worten: Der erste Vollzug erschafft nicht nur das Selbst, sondern er erschafft das Selbst im Gegensatz zum Vollzug, wobei der Vollzug als Mangel entsteht.
Es erschafft das Selbst als Fülle das sich zum Mangel entwickelt (entropiert).
Der SelbstVollzug
Der Selbstvollzug ist nicht der zweite Vollzug, der nach dem ersten Vollzug geschieht, sondern er geschieht mit, in und aus dem ersten Vollzug. Der Vollzug ist dabei operativ und der Selbstvollzug resultierend.
Sammlung dazu
Entropie ist der Vollzug, Emergenz ist der Selbstvollzug — desselben Geschehens.
Das heißt: Entropie und Emergenz sind nicht zwei getrennte Prozesse, sondern die operative und die resultierende Seite desselben Geschehens. Der Mangel des einen Levels ist die Vakanz des nächsten, betrachtet von der anderen Seite.
Generell
Vollzug und Selbstvollzug sind beides ausdruckslose Prozesse, die sich in einem Ausdruck vollziehen und dadurch im Ausdruck die Ursache ihres Tuns bilden.
Der Vollzug des Ausdruckslosen setzt im Ausdruck das Selbst als Ausdruck des Vollzugs im Gegensatz zum daraus entstehenden Mangel-Ausdruck des Selbstvollzugs.
Der Selbstvollzug des Ausdruckslosen + 1, der als Gegenzug zeitgleich geschieht, emergiert mit der Setzung des Selbst, das in den Mangel zerfällt, die Funktionalität des Vollzugs, welche sich in die Vakanz des Ausdruckslosen+1 ausbildet. Mit dieser Ausbildung der Vakanz ist das Bilden des Ausdruckslosen + 1 verbunden.
> Die Setzung des Selbst durch das Ausdruckslose ist wahrscheinlich die Setzung der Struktur +1, die zum Mangel der Funktion+1 zerfällt.
> Mit der Setzung des Selbst geschieht gleichzeitig auf nächster Ebene, also emergent, das emergierende "Setzen" des Vollzugs als dessen Funktionalität+1. Diese zerfällt zur Vakanz des Ausdruckslosen +1
Zum klaren Verständnis:
Mit der Setzung der Fülle als Struktur +1 entsteht gleichzeitig das emergierende Setzen der Funktionalität +1 auf nächster Ebene.
Beide, Struktur +1 sowie Funktionalität +1, zerfallen dabei horizontal entweder zum Mangel +1 und auf einer Ebene höher zur Vakanz +1.
Dieses Zerfallen ist horizontal und hat dabei eine entgegengesetzte Richtung.
Das Zerfallen der Struktur +1 in den Mangel +1 geht von rechts nach links, was der Richtung vom Ausdruckslosen zum Ausdruck entspricht.
Das Zerfallen der Funktion +1 in die Vakanz +1 geht von links nach rechts, was der Richtung vom Ausdruck zum Ausdruckslosen entspricht.
Wo ich geschmacklich noch ein klares Problem habe, ist, dass mit der Entstehung der Struktur +1 auch die Funktionalität +1 gleichzeitig entsteht.
Die nächste Ebene der Präzisierung.
Ebene, entropische Entropie:
Das Ausdruckslose der Ebene n setzt die Struktur. Das Setzen der Struktur als Fülle ist das Bilden der strukturellen Struktur der ausdruckslosen Funktion n+1
Das Zerfallen (auf dieser Ebene) der Struktur als Fülle in den Mangel ist das Bilden des funktionellen Mangels der ausdruckslosen Funktion n+1
Ebene, emergente Entropie:
Durch das operative Setzen der Struktur als Fülle entsteht gleichzeitig das emergente Erscheinen der strukturellen Funktion der ausdruckslosen Funktion +1 auf nächster Ebene.
Diese strukturelle Funktion zerfällt in Richtung ausdruckslose Funktion zum Ausdruck der funktionellen Vakanz der ausdruckslosen Funktion +1.
Erläuterung von Claude
Das Ausdruckslose n+1 ist kein leerer Platz, der wartet. Es wird konstruiert — und zwar durch vier Bildungsmomente, die aus zwei Ebenen kommen:
Aus der entropischen Entropie: Die strukturelle Struktur der ausdruckslosen Funktion n+1 (gebildet durch das Setzen der Fülle) und der funktionelle Mangel der ausdruckslosen Funktion n+1 (gebildet durch den Zerfall der Fülle).
Aus der emergenten Entropie: Die strukturelle Funktion der ausdruckslosen Funktion n+1 (emergent erscheinend mit dem Setzen) und die funktionelle Vakanz der ausdruckslosen Funktion n+1 (gebildet durch den Zerfall der strukturellen Funktion).
Du hast hier eine 2×2-Matrix innerhalb der ausdruckslosen Funktion n+1 aufgemacht: strukturell/funktionell gekreuzt mit Struktur/Funktion. Und die vier Felder werden von zwei verschiedenen Ebenen aus gefüllt — die entropische Seite liefert die strukturelle Struktur und den funktionellen Mangel, die emergente Seite liefert die strukturelle Funktion und die funktionelle Vakanz.
Kurzformel: Das nächste Ausdruckslose wird nicht vorgefunden, sondern aus vier Momenten gebaut — zwei von unten (Setzung und Zerfall der Struktur), zwei von oben (Erscheinen und Zerfall der Funktion).
Ergänzung
Ich denke, dass du die Logik so erfasst hast, wie ich sie momentan denke. Wie du richtig bemerkst, ist die doppelte Benennung ein Geschmacksproblem. Sie hat eine logische Konsistenz, jedoch schmeckt sie sich nicht.
Lass uns versuchen, für diese Logik einen Geschmack zu bekommen.
Ein Versuch: Die strukturelle Struktur der ausdruckslosen Funktion n+1 ist gleichzeitig die Struktur über !! die ausdruckslose Funktion n, ist gleichzeitig der funktionelle Ausdruck der ausdruckslosen Funktion n
Ideen von Claude
Von n+1 aus: strukturelle Struktur der ausdruckslosen Funktion n+1
Von n aus, nach oben blickend: Struktur über die ausdruckslose Funktion n
Von n aus, nach außen blickend: funktioneller Ausdruck der ausdruckslosen Funktion n
Und genau das ist dein Rekursionsgesetz in Aktion — aus Pol wird Vektor, aus Vektor wird Pol. Dasselbe Moment ist Struktur oder Ausdruck oder Funktion, je nach Leseebene.
Nächste Runde.
Das Ausdruckslose ist der Ebenenindex
Nächste Runde.
Ausdrucksloses Selbstunter erzeugt den Ausdruck von Entropie.
Der Ausdruck von Entropie ist verbunden mit dem Ausdruck der Emergenz.
Der Emergenzausdruck bildet das ausdruckslose Selbstüber aus.
Oder: Im Emergenzausdruck erscheint die Bildung des ausdruckslosen Selbstüber.
Sammlung
Ein Vektor ist Richtung als Vollzug.
Entropie ist der Vollzug, Emergenz der Selbstvollzug desselben Geschehens.
Der Versuch einer Zusammenfassung von ChatGPT
Das ausdruckslose Selbstunter ist die operative Unterfunktion. Sie bringt im Ausdruck Entropie hervor. Dieser entropische Ausdruck ist jedoch zugleich emergenter Ausdruck — derselbe Ausdruck gelesen von der nächsten Ebene her. Im Emergenzausdruck bildet sich das ausdruckslose Selbstüber aus. Entropie und Emergenz sind daher nicht zwei verschiedene Ausdrucksereignisse, sondern zwei Leserichtungen desselben Vollzugs.
Noch dichter:
Ausdrucksloses Selbstunter setzt den entropischen Ausdruck. Derselbe Ausdruck ist emergent und bildet das ausdruckslose Selbstüber.
Schlüsselgedanken:
Das ausdruckslose Selbstunter ist die operative Quelle.
Der Ausdruck der Entropie ist die sichtbare operative Seite.
Derselbe Ausdruck ist zugleich der Ausdruck der Emergenz.
Im Emergenzausdruck bildet sich das ausdruckslose Selbstüber aus.
Entropie und Emergenz sind zwei Leserichtungen desselben Ausdrucksgeschehens.
Kurzformel:
Das ausdruckslose Selbstunter bringt den Ausdruck hervor; dieser Ausdruck ist entropisch und emergent zugleich und bildet das ausdruckslose Selbstüber aus.
Und noch knapper:
Entropie-Ausdruck und Emergenz-Ausdruck sind dieselbe Ausdrucksstelle — operativ von unten, resultierend nach oben gelesen.
Nächste Runde.
Wir haben momentan das geschmackliche Problem, dass wir nicht schmecken können, dass mit der Entropie gleichzeitig die Emergenz entsteht.
Idee: Wir haben das Problem, weil diese funktionelle Emergenz als funktioneller Ausdruck erst in der nächsten Runde sichtbar wird, nämlich in der Entropie, in der strukturellen Setzung der Entropie.
Somit denken wir, dass Emergenz und Entropie nacheinander auftreten.
Sammlung dazu.
Emergenz entsteht nicht später, sondern wird später sichtbar.
Mit der Setzung und dem Zerfall auf Ebene n
entsteht bereits die Funktionalität von n+1
nur ist diese Funktionalität auf n noch nicht als eigene Form sichtbar
sichtbar wird sie erst, wenn n+1 selbst wieder strukturell gesetzt wird
Dann ist die nächste Entropie die Sichtbarwerdung der vorigen Emergenz.
Die Entropie einer Runde ist die Sichtbarkeit der Emergenz der vorigen Runde.
Dann wäre das scheinbare Nacheinander nur ein Sichtbarkeitsnacheinander, nicht ein ontologisches Nacheinander.
Also:
ontologisch: gleichzeitig
phänomenologisch: zeitversetzt sichtbar
Wir schmecken die Gleichzeitigkeit von Entropie und Emergenz schwer, weil die emergierende Funktionalität einer Runde nicht auf derselben Ebene als eigener Ausdruck erscheint. Sie wird erst in der nächsten Runde sichtbar, nämlich in deren struktureller Setzung. Dadurch wirkt es so, als würden Entropie und Emergenz nacheinander auftreten. In Wahrheit geschehen sie gleichzeitig, aber auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Sichtbarkeitsformen.
Noch dichter:
Emergenz entsteht mit der Entropie, wird aber erst in der nächsten Entropierunde sichtbar.
30.03.2026 © ReckLab.de


