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★★★★★ Der ganz konkrete Unterschied des Menschen 1.0, 2.0: Präzisierungen in Teil 2: Die Funktion von Denken und Fühlen

  • 7. Mai
  • 5 Min. Lesezeit


1.0- und 2.0-Tun noch präziser und konkreter


Der Geschmack, der im Menschen erscheint, ist kein klarer Gedanke. Er ist eben ein Geschmack: eine Ahnung, ein Gefühl, eine Richtung.


Mensch 1.0 und Mensch 2.0 machen beide aus diesem Gefühl einen Gedanken, also ein Denken.


Der Unterschied liegt darin, wie sie das tun.


Der Mensch 1.0 macht aus diesem Gefühl einen Gedanken, der diesem Gefühl widerspricht. Dieser Gedanke soll das Gefühl überdecken, still machen und wegbestimmen.


Logisch und funktional ist das Gefühl immer der Träger des Gedankens. Der Gedanke entsteht aus dem Gefühl. Beim Menschen 1.0 ist der entstehende Gedanke jedoch inhaltlich gegen das Gefühl gerichtet.


Der Mensch 1.0 versucht dadurch, die eigentliche Trägerordnung umzukehren: Nicht mehr das Gefühl soll den Gedanken tragen, sondern der Gedanke soll das Gefühl bestimmen. Er versucht, sein Gefühl durch Denken zu kontrollieren.


Der Mensch 2.0 dagegen bringt dieses Gefühl wahr zum Ausdruck — als wahren Gedanken.


Der Gedanke ist dabei zunächst ein Über des Gefühls, weil er aus dem Gefühl emergiert. Das Gefühl trägt den Gedanken, und der Gedanke ist die erste präzisere Ausdrucksform dieses Gefühls.


Sobald der Gedanke aber ausgesprochen, gesetzt und formuliert ist, wird er selbst wieder zum Unter: Er wird zur Trägerform, durch die der nächste präzisere Geschmack entstehen kann.


Logisch und funktional ist das Gefühl also immer der Träger des Gedankens. Beim Menschen 2.0 stimmt diese logisch-funktionale Ordnung auch inhaltlich: Das Gefühl trägt den Gedanken, und der Gedanke dient dem Gefühl, indem er es wahr ausdrückt.


Beim Menschen 1.0 dagegen widerspricht der Gedanke dem Gefühl. Er emergiert zwar aus dem Gefühl, richtet sich aber inhaltlich gegen dieses Gefühl. Dadurch entsteht die 1.0-Spaltung: Das Gefühl trägt den Gedanken — aber der Gedanke verleugnet seinen eigenen Träger.



Nächste Runde 



Der Versuch einer Logik 


Die wahre Funktionalität von fühlen, also schmecken und denken 


Das konstruktive Tun des Menschen 2.0:


>  Das Fühlen ist der Träger des Gedanken+1.  

Der Gedanke emergiert durch Fühlen. 

>  Der Gedanke+1 drückt sich durch denken (entropisieren) wieder im fühlen+1 aus. 

Dieses Fuhlen +1 ist wieder der Träger für den nächsten Gedanke und denken. 


Damit wäre das Aussprechen und Reliabilisieren eigentlich das, dass ich aus einem Denken +1 wieder ein Gefühl also das nächste Gefühl mache. 


Damit liegt im Bestimmen des Gefühls des Menschen 1.0 eine strukturelle Wahrheit, die jedoch funktionell falsch realisiert wird. 


Nächste Runde 


Beim Denken wird das Höhere — der Gedanke beziehungsweise das Denken — zum Träger des Niedrigeren, also des Fühlens. Das ist Entropie.


Wenn aus einem Gedanken durch Denken ein Gefühl wird, ist das der Vorgang des Ausdrucks im Menschen. Der Gedanke verkörpert sich im Gefühl. Er wird Ausdruck.


Dabei wird der Gedanke durch Denken gesetzt, formuliert, ausgesprochen, geprüft und reliabilisiert. In diesem Vollzug wird das Höhere zum Träger des Niedrigeren: Der Gedanke wird zur verkörperten, fühlbaren Form.


Das daraus entstandene Gefühl wird wiederum zum Geburtsorgan des nächsten Denkens.


Aus diesem Gefühl emergiert der nächste Gedanke, das nächste Denken. Dabei wird das Niedrigere — also das Gefühl — zum Träger des Höheren — also des nächsten Gedankens. Das ist nicht entropisch, sondern emergent.


Damit entsteht ein doppelter Zyklus:

Gedanke → Denken → Gefühl +1

als entropischer Ausdrucksvollzug.


Gefühl +1 → Gedanke +1

als emergenter Geburtsvorgang.


Oder zusammen:

Fühlen trägt Denken.

Denken verkörpert sich als Fühlen +1.

Fühlen +1 trägt das nächste Denken.


Eine schöne Definition von Entropie und Emergenz, die daraus resultiert. 


Entropie:

Das Höhere wird zum Träger des Niedrigeren.

Emergenz:

Das Niedrigere wird zum Träger des Höheren.



Sammlung dazu. 


Eine schöne Definition von Entropie und Emergenz, die daraus resultiert. 


Entropie:

Das Höhere wird zum Träger des Niedrigeren.

Emergenz:

Das Niedrigere wird zum Träger des Höheren.



Entropische Bewegung: Gedanke wird Gefühl


Wenn ein Gedanke durch Denken, Aussprechen und Reliabilisieren wieder Gefühl wird, dann ist das eine Abwärtsbewegung:


Gedanke → Ausdruck → Verkörperung → Gefühl +1


Der Gedanke bleibt nicht abstrakt. Er wird gesetzt. Er wird ausgesprochen. Er wird in Sprache, Körper, Resonanz, Wirkung, Spürbarkeit gebracht.

Dadurch wird er nicht nur gedacht, sondern gefühlt.

Das ist Entropie, weil der Gedanke seine reine Über-Form verliert. Er fällt in Ausdruck. Er zerfällt in konkrete Setzungen. Er wird überprüfbar, angreifbar, korrigierbar, spürbar.


Formel:

Entropie im Menschen ist die Verkörperung des Gedankens im Gefühl.


Oder:

Der Gedanke entropiert sich, indem er fühlbar wird.



Emergente Bewegung: Gefühl wird Geburtsorgan des nächsten Gedankens


Das entstandene Gefühl ist aber nicht Endpunkt.

Dieses Gefühl +1 wird nun zum Geburtsorgan des nächsten Gedankens.


Das ist die Aufwärtsbewegung:

Gefühl +1 → Gedanke +1


Hier ist das Gefühl das Niedrigere, das Unter, der Träger. Aber gerade als Träger bringt es das Höhere hervor.

Das ist Emergenz.


Also:

Das Gefühl gebiert den Gedanken.

Der Gedanke verkörpert sich wieder im Gefühl.

Dieses Gefühl gebiert den nächsten Gedanken.




Gesamtlogik :


Fühlen n trägt Gedanke n.

Das ist Emergenz.


Gedanke n wird durch Denken entropisiert und verkörpert sich als Fühlen n+1.

Das ist Entropie.


Fühlen n+1 trägt Gedanke n+1.

Das ist wieder Emergenz.


Als Kurzform:

Fühlen → Gedanke → Denken → Fühlen +1 → Gedanke +1


Noch präziser:

Fühlen ist Geburtsorgan des Gedankens.

Denken ist Entropie des Gedankens ins Fühlen.

Neues Fühlen ist Geburtsorgan des nächsten Gedankens.




Nächste Runde 


Die innere Beziehung im Lebendigen ist die Beziehung zwischen Körper und Geist. 


Die innere Beziehung des Menschen: Fühlen und Denken

Der Mensch ist fundamental innere Beziehung.

Und was ist diese innere Beziehung fundamental?

Sie ist die Beziehung zwischen Fühlen und Denken.

Die Beziehung zwischen Fühlen und Denken ist damit das zentrale Menschliche. In dieser Beziehung unterscheiden sich Mensch 1.0 und Mensch 2.0 fundamental.

Die Beziehung von Körper und Geist ist dabei ein selbstähnlicher Ausdruck dieser ursprünglichen Beziehung von Fühlen und Denken.


Die Beziehung zwischen Fühlen und Denken ist dabei die menschliche Beziehung:

Bei Menschen 1.0 die Beziehung von Täter und Opfer 

Bei Menschen 2.0 Beziehung von Träger und Wirker 


Bei Menschen 1.0 ist der Täter das Denken und das Fühlen das Opfer. 

Das bedeutet das inhaltlich verkopernde ist das fühlen, das inhaltlich vergeistgende ist das Denken - was entgegen dem funktionellen ist.



Bei Menschen 2.0 ist der Träger das Fühlen und der Wirker das Denken. 

Das bedeutet das inhaltlich verkopernde ist das denken, das inhaltlich vergeistgende ist das fühlen - was dem funktionellen entspricht.



Geschmack, Gedanke und Logik


Es gibt beide Richtungen:

Aus Geschmack wird Denken.

Aus Denken wird Geschmack.


Wenn aus Geschmack Denken wird, ist das emergent.

Wenn aus Denken Geschmack wird, ist das entropisch.


Das Denken verkörpert sich im Geschmack. Dadurch wird der Geschmack zum Geburtsorgan des nächsten Denkens.

Somit emergiert aus dem Geschmack — als Ausdruck des vorherigen Denkens — das nächste Denken.


Der Zyklus lautet:

Geschmack → Denken → Geschmack +1 → Denken +1


Oder genauer:

Geschmack n trägt Denken n.

Das ist Emergenz.

Denken n verkörpert sich als Geschmack n+1.

Das ist Entropie.

Geschmack n+1 trägt Denken n+1.

Das ist wieder Emergenz.



Zur Empirie des Menschen 1.0 und 2.0


Formal ist dieser Prozess bei Mensch 1.0 und Mensch 2.0 gleich.

Bei beiden gibt es die rekursive Beziehung:

Geschmack wird Denken.

Denken wird Geschmack.

Dieser Geschmack wird wieder Träger des nächsten Denkens.

Inhaltlich und funktional unterscheidet sich dieser Prozess jedoch fundamental.


Beim Menschen 1.0 richtet sich der Prozess gegen seine eigene Funktion. 


Bei Menschen 1.0 ist der Täter das Denken und das Fühlen das Opfer. 

Das bedeutet das inhaltlich verkopernde ist das fühlen, das inhaltlich vergeistgende ist das Denken - was entgegen dem funktionellen ist.



Beim Menschen 2.0 wird derselbe Prozess funktional wahr vollzogen.

Bei Menschen 2.0 ist der Träger das Fühlen und der Wirker das Denken. 

Das bedeutet das inhaltlich verkopernde ist das denken, das inhaltlich vergeistgende ist das fühlen - was dem funktionellen entspricht.


07.05.2026 © ReckLab.de  

 
 
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