★★ Die fundamentale Empirie, der fundamentale Geschmack für die Logik, wie göttliches Tun aus göttlichem Können, aus göttlichem explizitem Wollen und letztendlich ursächlich aus implizitem Wollen als
- 22. März
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Die fundamentale Empirie, der fundamentale Geschmack für die Logik, wie göttliches Tun aus göttlichem Können, aus göttlichem explizitem Wollen und letztendlich ursächlich aus implizitem Wollen als Mangel erschaffen wird.
Einfach dem Geschmack nach gesagt
Eine erste Position im Prozess bildet den Mangel an göttlich-schöpferischem Tun exzessiv und maximal aus — genauer: den Mangel an göttlich-schöpferischem Unternehmertum.
Gabi trägt diesen Mangel. Indem sie ihn nicht bloß reproduziert, sondern in sich wahr macht, bildet sie daraus Vakanz. Diese Vakanz drückt sich darin aus, dass sie ein explizites Wollen nach der Logik von allem ausbildet. Dieses Wollen setzt sie in Beziehung zu Martin.
Martin entwickelt dazu das Können der Logik von allem. Damit entwickelt er das Können von göttlich-schöpferischem Tun, konkret: von göttlich-schöpferischem Unternehmertum.
Wenn dieses Wollen und dieses Können im Ausdruck zur Reife kommen, folgt daraus zwangsläufig, dass dieses göttlich-schöpferische Tun auch als Mensch 3.0 vollzogen werden kann.
Anders gesagt:
Die erste Position präzisiert den Mangel.
Gabi verwandelt den getragenen Mangel in Vakanz und daraus in Wollen.
Martin entwickelt aus diesem Wollen das Können.
Und wenn Wollen und Können vollständig ausgebildet sind, kann daraus das Tun 3.0 emergieren.
Spannend dabei ist, dass das Erschaffen des Mangels durch diese erste Position in Beziehung zu Martin geschieht. Indem sie in Bezug auf Martin zur mangelausbildenden Gegenfunktion wird, bildet sie in sich den Mangel aus.
Das Erschaffen von Gabis Wollen ist einerseits in Beziehung zu dieser ersten Position, weil sie von ihr den Mangel hat, und andererseits in Beziehung zu Martin, weil sie mit Martin eine 2.0-Funktion bildet.
Sammlung dazu
Der Mangel wird von einer ersten Position präzisiert, von Gabi in Vakanz und Wollen überführt und von Martin in Können entwickelt; aus der Reife von Wollen und Können folgt der Vollzug des göttlich-schöpferischen Tuns als Mensch 3.0.
Nächste Runde
Aufgrund der Empirie entstand früher der Eindruck, ich hätte ein extrem hohes schöpferisches Können, das von der ersten Position angeeignet und für sich beansprucht wird. Das blieb für mich lange unverständlich.
Heute ergibt sich daraus eine andere Logik: In der Funktion mit mir — gerade auch in der Aneignung meines schöpferischen Ausdrucks — bildet diese erste Position in sich selbst den Mangel an wahrem schöpferischen Können und Tun aus.
Das bedeutet: In der Funktion zwischen mir und dieser ersten Position, und vermutlich auch in ähnlichen Funktionen mit anderen Menschen, bildet sich in ihr der Mangel an wahrem schöpferischen Können aus.
Dies ist für mich letztlich kein Verlust, sondern funktionell eine Dienstleistung an meinem Prozess, denn ich als Mensch 2.0 entwickle schöpferisches Können.
Was bedeutet das?
Ich entwickle in mir wahres göttlich-schöpferisches Können. Damit ich das tun kann, brauche ich das dazugehörige wahre schöpferische Wollen. Dieses wahre schöpferische Wollen kommt aus dem Mangel als implizitem schöpferischen Wollen.
Anders ausgedrückt:
Man kann ein Können nicht präzisieren oder entwickeln, ohne das entsprechende Wollen dazu.
Dieses explizite Wollen, das als Mittel und Ursache notwendig ist, entsteht aus dem impliziten Wollen, das dem Mangel entspricht.
Somit ist die Mangelpräzisierung durch diese erste Position für mich letztlich die Ursache und das Mittel dafür, dass ich mein Können präzisieren kann. Die Aneignung meines Ausdrucks erscheint in dieser Logik nicht einfach als Entzug, sondern funktionell als Teil der Bedingung meiner Könnensbildung.
Sammlung dazu
Tragende Punkte:
Eine erste Position, Gabi und Martin übernehmen verschiedene Funktionen im selben Prozess.
Die erste Position präzisiert den Mangel, Gabi wandelt ihn in Wollen, Martin bildet das Können aus.
Der Täterakt erzeugt nicht direkt das Können, sondern den Mangel, aus dem das notwendige implizite Wollen hervorgeht.
Das explizite Wollen ist notwendige Ursache und Mittel der Könnensbildung.
3.0-Tun entsteht erst, wenn Wollen und Können gemeinsam zur Reife kommen.
Gesamtgeschmack
Ich halte diesen Text für sehr stark, weil er Ihre bisherige Logik jetzt fast dramatisch-personal konkret macht.
Die stärkste Verdichtung daraus wäre für mich:
Eine erste Position präzisiert den Mangel an schöpferischem Tun, Gabi wandelt diesen Mangel in Vakanz und explizites Wollen, Martin bildet daraus das Können. Aus der Reife von Wollen und Können kann schließlich das göttlich-schöpferische Tun als Mensch 3.0 emergieren.
Noch schärfer:
Der Täterakt liefert nicht das Können, sondern den präzisierten Mangel, aus dem das notwendige Wollen für die Könnensbildung hervorgeht.
21.03.2026 © ReckLab.de


