Empirie zur Verschränkung
- mcreck
- 13. März 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Mai 2025
Empirie 1
Phänomen mit R: Es ist als ob ich 1:1 Rs Gefühls- und Gedankenwelt in mir ausbilden würde. Die Wut und Aggression, das Festhalten an operativen Problemen, die ich selber bestimmt habe, aber das eigentliche Problem nicht angehen: Warum wir nicht mehr kommen. Es gäbe die Möglichkeit, mit uns zusammen zu arbeiten. Es gäbe einen Sinn, eine Möglichkeit, etwas Konstruktives zu tun. Aber es geht nicht, es bleibt in der alten Struktur. Diese ganze Wut und Aggression bis in die konkrete Gedankenwelt bilde ich in mir aus.
Frage: Was kann ich damit anfangen? Welche Wahrheit steckt da drin?
Empirie 2
Ähnliches Phänomen: Der Andere war laut, wir haben etwas gesagt, der Andere war daraufhin leise.
Mein Verhalten: ICH rede leise, ICH will keinen Lärm machen, ICH fürchte mich, was ist, wenn ich den Anderen das nächste Mal sehe. Es ist, als ob ich der Andere wäre. Es ist, als ob ICH etwas falsches getan hätte.
Was soll das? Weshalb übernehme ich seine Position oder das, was ich daraus mache? Warum beuge ich mich damit?
Theoretische Idee: ich erschließe damit eine inhärente implizite Wahrheit.
Ich habe keinerlei Idee, was das sein könnte.
Frage: was könnte die implizite Wahrheit sein, die ich daraus erschließen kann?
In beiden Beispielen ist es naheliegend, dass ich eine Art Abbild vom Anderen habe. Bei anderen haben wir weniger Informationen, um es zu verifizieren, aber es ist naheliegend.
Früher habe ich gesagt, ich habe Angst vor dem Auffliegen. Ich kann aber gar nicht sagen, ob ich Angst habe, dass der Andere auffliegt oder dass ich selber auffliege. Die Trennung zwischen mir und dem anderen ist nicht so klar.
03.2025 © ReckLab


