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★★★ Funktion von allem Erkennen im Übergang von Mensch 1.0 zu 2.0, mit dem Jesus-Mythos als Bild dazu.

  • 19. Juni 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Funktion von allem Erkennen im Übergang von Mensch 1.0 zu 2.0, mit dem Jesus-Mythos als Bild dazu.



Ein Versuch von möglichen Parallelen der Entwicklung von Mensch 1.0 zu 2.0 zum christlichen Mythos von Jesus 


Die daraus resultierenden Strukturen sind zentrale Aussagen über die Struktur von allem, was es zu erkennen gilt.




Christliche Mythos von Jesus von Chat GPT zusammengefasst


1. Auferstehung und Himmelfahrt

Nach der Auferstehung erscheint Jesus laut dem Neuen Testament mehrfach seinen Jüngern – körperlich, aber verwandelt. Diese Erscheinungen dauern 40 Tage, in denen er sie belehrt und auf ihre Aufgabe vorbereitet.

Himmelfahrt: Nach diesen 40 Tagen „fährt“ Jesus in den Himmel auf – also er verlässt die sichtbare Welt und nimmt seinen Platz „zur Rechten Gottes“ ein (vgl. Apostelgeschichte 1,9-11).


2. Pfingsten: Der Geist kommt statt Jesus

Zehn Tage nach der Himmelfahrt (also 50 Tage nach Ostern) erleben die Jünger das Pfingstwunder:

Der Heilige Geist kommt auf sie herab – als neue Form göttlicher Gegenwart.

Damit beginnt die Zeit der Kirche, die als „Leib Christi“ auf Erden fortan das Werk Jesu weiterführt.


3. Zwischenzeit (heute): Warten auf die Wiederkunft

Nach christlichem Verständnis leben wir seitdem in der „Zwischenzeit“:

Jesus ist nicht mehr sichtbar anwesend, aber durch den Heiligen Geist und die Kirche wirksam.

Diese Zeit ist geprägt von Mission, innerem Wachstum und dem Warten auf den nächsten großen Schritt: die Wiederkunft Christi.


4. Wiederkunft und Weltgericht

Der Mythos geht weiter mit der Ankündigung, dass Jesus eines Tages wiederkommen wird – das ist das sogenannte „Zweite Kommen“ oder „Parusie“.

Bei seiner Wiederkunft soll Jesus als richterlicher Messias erscheinen.

Es wird ein Weltgericht geben – die Toten werden auferstehen, und es wird unterschieden zwischen Gerechten und Ungerechten.

Die einen gelangen in das „ewige Leben“, die anderen ins „ewige Verderben“ (vgl. Matthäus 25).


5. Neuer Himmel und neue Erde

Letztlich beschreibt die Bibel (besonders die Offenbarung des Johannes) ein großes Finale:

Die alte Welt vergeht.

Gott schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde.

Das Himmlische Jerusalem (eine Stadt als Symbol für die vollendete Gemeinschaft mit Gott) kommt „vom Himmel herab“.

Gott wird bei den Menschen wohnen, „jede Träne wird abgewischt“, es gibt „kein Leid, keinen Tod, keinen Schmerz mehr“.

Das ist die eschatologische Vollendung – die endgültige Versöhnung von Gott und Schöpfung.


Fazit: Der christliche Mythos ist offen, aber zielgerichtet

Jesus stirbt, aufersteht, und kehrt zurück zu Gott.

Er hinterlässt seinen Geist und die Gemeinschaft der Kirche.

Die Welt lebt in einer Zwischenzeit, in der das Reich Gottes schon angebrochen, aber noch nicht vollendet ist.

Am Ende steht eine vollständige Transformation der Welt in eine neue, geheilte Ordnung.





Versuche eine Analogie 



Analogie Mensch 2.0 – Mythos Jesus


• Die ersten Menschen 2.0 entstehen quasi aus Gottes Gnaden – also aus der ausdruckslosen göttlichen Wahrheit, die sich durch den Menschen 1.0 ergeben hat. 

→ In der Mythologie entspricht das der Entsendung Jesu auf die Erde.


• In der ersten Phase wird der Mensch 2.0 massiv vom Menschen 1.0 gebeugt und stellt damit – aus Sicht des Menschen 1.0 – das ultimative Opfer dar. In Bezug auf sich selbst ist der Mensch 2.0 dabei „Opfer 2.0“ – das bedeutet: Er bildet durch die Beugung Struktur über sich selbst, also Potenzial, um daraus zukünftig den Ausdruck der Einheit zu formen. 

→ In der Mythologie entspricht das der Kreuzigung Jesu als Opfer durch die Menschen.


• In der nächsten Phase ergibt sich aus dieser Beugung der totale Rückzug des Menschen 2.0 – ein Rückzug aus der Welt und aus dem Ausdruck in der Welt. 

→ In der Mythologie entspricht das der Zeit zwischen der Auferstehung Jesu und seiner Wiederkunft – also der Zeit der Religionen, in der das Erlösungsangebot Jesu vom Menschen 1.0 nicht angenommen werden kann.


• In der folgenden Phase bringt sich der Mensch 2.0 aus dem Potenzial, das er durch die Beugung durch den Menschen 1.0 erschaffen hat, konstruktiv als Einheit zum Ausdruck. Dabei bindet er den Menschen 1.0 in diesen Ausdruck mit ein. 

→ In der Mythologie entspricht das der Wiederkehr Jesu und dem neuen Jerusalem, in dem Gott und Welt eine gemeinsame Einheit bilden. Es ist die Zeit, in der das Erlösungsangebot Jesu vom Menschen 1.0 konkret angenommen wird – und dieser sich durch die Einheit mit Jesus und Gott selbst zum Menschen 2.0 transformiert.



Die daraus resultierenden Strukturen sind zentrale Aussagen über die Struktur von allem, was es zu erkennen gilt.







19.06.2025 © ReckLab  

 
 
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