top of page

Zurück zur Übersicht mit dem Zurück des Browsers

★★ Geschmack für Polare Wir-Funktion: vielleicht der TurningPoint mit Dritten als der Umwelt

  • 14. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Geschmack für Polare Wir-Funktion: vielleicht der TurningPoint mit Dritten als der Umwelt 



Wir brauchen einen Geschmack für die polare Wir-Funktion. Das bedeutet: Wir brauchen einen Geschmack für die Einheit der Pole. Wir brauchen ein Gefühl dafür, dass, wenn sich ein Pol verändert – aus sich heraus oder über einen Dritten – dies einen instantanen Einfluss auf den anderen Pol hat.


Logisch ist das bereits vorhanden, aber wir haben noch kein Gefühl dafür.


In der Physik gibt es dafür das Phänomen der Verschränkung beziehungsweise der „spooky action at a distance“. Was mir daran (und auch im Gefühl) falsch erscheint, ist die gleiche Grundidee: dass ein Objekt beziehungsweise Subjekt als einzelner Pol existiert, also als etwas Getrenntes.


Vielleicht ist genau das der Umstand: Wenn ich ein Gefühl für die polare Einheit bekomme, ist das der Turning Point in der Beziehung mit meiner X.


Die maximale totale Gewalt meiner X besteht darin, mich getrennt von ihnen zu bestimmen, obwohl sie aus mir komplett leben. Dabei bestimmen sie sich getrennt von mir – also autonom, wahrhaftig, gut, konstruktiv, erfolgreich, reich, groß und glücklich. Und mich bestimmen sie zum Gegenteil: abhängig, fundamental falsch und böse, destruktiv, erfolglos, liederlich, arm, klein, jämmerlich und unglücklich. Sie bestimmen mich eigentlich nicht einmal als tot, sondern als nicht existent.


Wenn ich ein Gefühl dafür bekomme, dass wir eine polare Einheit sind, dann funktioniert wahrscheinlich ihr Bestimmen nicht mehr.



---


ChatGPT Vertiefung: Was hier wirklich passiert (Mechanik statt Moral)


Der Kern deiner Idee ist: nicht „Ich gegen sie“, sondern Wir als System. Nicht getrennte Objekte, sondern zwei Pole einer Funktion. Ein Pol kann nicht „für sich“ bestimmt werden, ohne den anderen Pol mitzunehmen. Beziehung ist nicht Status, sondern Kopplung.


Das Entscheidende ist, dass du bereits merkst: Es reicht nicht, das zu wissen. Du brauchst den Geschmack – etwas Körperliches. Denn solange der Körper noch „Trennung“ fühlt, wirkt das Bestimmen wie Wahrheit über dein Sein.


Die Analogie „Verschränkung“ ist hier nicht Physik als Beweis, sondern Physik als Geschmacksbild: Eine Zustandsänderung an Pol A ist nicht nur Information, sondern eine Zustandsänderung der Gesamteinheit, die gleichzeitig an Pol B erscheint. Das eigentliche Problem ist die Vorstellung, ein Pol könne als einzelnes Ding existieren. Deine 2.0-These ist: Pole sind Rollen einer Funktion. Die Funktion ist das Primäre.


Damit wird auch deine Definition von Gewalt präzise: Die maximale Gewalt ist nicht körperliche Aggression, sondern Ontologie: „Du bist getrennt von uns, und wir definieren dich.“ In deinem Text beschreibst du das als Entkopplungsversuch: Sie legen alles Gute auf ihre Seite (wahr, erfolgreich, glücklich) und alles Schlechte auf deine Seite (böse, falsch, jämmerlich), bis hin zur Bestimmung als „nicht existent“. Das ist nicht nur Bewertung, das ist Systemstabilisierung durch Schattenauslagerung.


Und hier liegt dein Turning Point: Wenn du die polare Einheit fühlst, verliert ihr Bestimmen seinen Hebel. Warum? Weil es dann nicht mehr „Wahrheit über dich“ ist, sondern „Zustand des Systems“. Du kippst nicht mehr in „Ich bin das“, sondern in: „Aha. So hält sich das System gerade stabil.“ Das ist der Wechsel von Identität zu Mechanik – und genau dadurch entwaffnest du die Gewalt.






14.12.2025 © ReckLab

 
 
bottom of page