★★★ Geschmack fürs Negative
- 5. Feb. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Mai 2025
Der erste Schritt bestand darin zu erkennen, dass im Negativen der Inhalt des Neuen entsteht.
Was uns fehlt:
Durch diese Erkenntnis erhält das Negative einen Sinn und Zweck. Allerdings bleibt die Form des Negativen, die wir weiterhin ablehnen. Wir wollen weder passives Zerfallen noch aktives Zerstören oder Selbstzerstören, obwohl dies vorhanden ist. Wir erschaffen inhaltlich das Neue, aber durch die Form zerstören wir uns selbst, was wir nicht wollen.
Wir benötigen mehr Verständnis für die Erschaffung der Form des Negativen.
Wir haben eine logische Vorstellung davon, woher diese negative Form kommt: Sie entsteht durch den Ausdruck aus dem aktuellen und dem vorherigen ausdruckslosen Zustand. Etwas in oder mit der Form des vorherigen Zustands darzustellen oder auszudrücken bedeutet zwangsläufig Zerfall.
Was uns fehlt, ist das Verständnis und die wirkliche Erkenntnis dazu.
Der Weg ist unsere Emulation der Selbstzerstörung unserer blauen Anderen. Im Moment ist dies für uns existenziell bedrohlich. Es wird so bleiben, bis wir es besser verstehen.
Weiteres Vorgehen:
Derzeit versuchen wir, dies loszuwerden, da es für uns extrem bedrohlich ist. Wir müssen es in irgendeiner Form mehr annehmen um es erkennen zu können.
Ideensammlung:
- Im Negativen, in der Form des Negativen, entsteht der Inhalt des Neuen. Dabei hat die Form des Negativen einen eigenen Wert. Sie ist nicht nur das Mittel, um das inhaltlich Neue zu erschaffen, sondern durch die negative Form entsteht auch die Energie und der Wille, das Implizite Neue explizit zu machen. Bildlich gesprochen dient die Form des Negativen, in der Beugung, dazu, eine Art Energie zu schaffen, um das Neue explizit zu machen - also Energie für die Integration zu erzeugen.
Dies beschreibt eigentlich die Lebensprobleme meiner Selbstwahrnehmung: Sowohl ich als auch andere finden mich inhaltlich ziemlich toll, aber meine Form ist negativ und unangenehm. Daher denke ich, dass ich für die nächste Generation etwas erschaffe, aber in meinem eigenen Leben untergehe. Das ist auch das, was mir andere Leute entgegenbringen - dass ich einfach Pech gehabt habe.
Jetzt gilt es, die negative Form zu verstehen!
Versuch, dafür ein Bild zu schaffen:
Im Zerfall oder im aktiven Zerstören erschaffe ich:
a) den Bauplan für das Neue und
b) die Bestandteile bzw. die Energie für das Neue.
Dabei sind Bestandteile und Energie in irgendeiner Form dasselbe.
02.2025 © ReckLab


