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★★★ Grünes menschliches Tun

  • 24. Feb. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Mai 2025


Körper schmecken:

- Der Start eines jeglichen Tuns ist, sich selbst, also seinen Körper, zu schmecken und die damit verbundenen Emotionen zu vergeistigen.

- Bisher war es so, dass das Mittel für Innovation die Kundenemulation ist. Unter Kundenemulation verstand ich, mir ein Szenario des Kunden auszudenken. Dies ist nur bedingt wahr. Richtig ist, dass ich die Kundenemulation, die ich körperlich in mir erlebe, schmecke. Das bedeutet, ich mache mir keine Vorstellung, sondern ich schmecke meinen Körper.



Widerspruch schmecken:

- Das Ergebnis muss ein Widerspruch sein. Das ist wahrscheinlich der springende Punkt, dass das, was man empirisch erfasst – also das, was Gold ist – nun mal ein Widerspruch ist. Bisher dachte man, wenn es ein Widerspruch ist, dann ist es falsch, böse und nichts wert. Es ist genau andersherum. Wenn der Geschmack kein Widerspruch ist, dann bringt es nichts.


Der Geschmack als Emotion:

- Das, was man schmeckt, sind Emotionen. Emotionen sind, wie das Wort sagt, etwas, das Bewegung bringt, also „motion“.

- Somit sind widersprüchliche Emotionen der Antrieb für das daraus entstehende Prototypen des konstruktiven Wahren als Ausdruck wahrer Zukunft und wahrer Hoffnung.


Daraus entstehen Funktionsprototypen:

- Im zweiten Schritt muss man dann aus den Widersprüchen eine Funktion prototypisieren.

- Wichtig beim Prototypen: Man kann nicht bestimmen, was man prototypisiert. Das, was man tut, ergibt sich von selbst. Dies mag zunächst bedrohlich oder bedauerlich erscheinen, da man nicht tun kann, was man will. Bei genauerer Betrachtung ist dies jedoch sehr vorteilhaft, da man das Wahre tut, auch wenn man es noch nicht erkennt. Sobald man bestimmt, handelt man nach dem, was scheinbar wahr ist, aber in diesem Moment und Kontext noch falsch ist. Das führt leider zu Verschwendung. Konkretes Beispiel: Wir würden gerne mit unserer Arbeit nach außen gehen bzw. aktiv sein. Wenn wir dies jedoch zu früh tun, ist unser Handeln dort falsch und kontraproduktiv. Daher geschieht dies überhaupt oder erst, wenn es wahr und sinnvoll ist. Für uns ist das nicht bedauerlich, sondern ziemlich großartig.



02.2025 © ReckLab

 
 
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