★★ Ideen Skizze zum Logikprozess: Folgen für M1 & M2
- 20. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Zur Entwicklungslogik
Unsere bisherige Vorstellung ist, dass ich die Funktion Null „zu Welt“ bringe und mich dabei mit der Funktion Null beschäftige.
Entweder als Ausdruck: Dann ist es der Ausdruck der Funktion Null.
Oder als Entropie: Dann ist es die Zerstörung der Funktion Null.
Oder als Reliabilität: Dann ist es das reliabel Machen der Funktion Null.
Allen gemeinsam ist: Es dreht sich immer um die Funktion Null.
Das kann logisch so gar nicht stimmen. Denn wenn die Funktion Null sich zum Ausdruck bringt – allgemeiner: wenn sie auf die linke Seite geht –, dann muss das zwangsläufig etwas mit ihrer Zukunft, also mit Funktion +1, zu tun haben. Sonst hätte dieser Schritt keinen Sinn.
Und so ist es auch: Auf die linke Seite zu gehen bedeutet, Struktur +1 zu machen. Also muss man Ausdruck, Entropie und Reliabilität unter der Perspektive betrachten, dass dabei Struktur +1 erschaffen wird – und nicht sinnfrei „irgendetwas“ mit der Funktion Null gemacht wird.
Sammlung dazu:
> Alte Lesart: Linksarbeit = Arbeit an Funktion 0 (sie ausdrücken, zerstören, reliabel machen).
> Neue Lesart: Linksarbeit = Arbeit mit Funktion 0 als Material, um Struktur +1 zu erzeugen, damit Funktion +1 überhaupt möglich wird.
Nächste Runde
Was sein kann: Der Mensch 1.0 bringt in seinem „Ausdruck-Machen“ letztlich den Aspekt des Ausdrucks selbst zum Ausdruck.
Das heißt: Linksarbeit = Arbeit an Funktion 0 (sie ausdrücken, zerstören, reliabel machen).
Es könnte sein: Der Mensch 2.0 bringt in seinem Ausdruck die neue Lesart zum Ausdruck.
Das heißt: Linksarbeit = Arbeit mit Funktion 0 als Material, um Struktur +1 zu erzeugen, damit Funktion +1 überhaupt möglich wird.
Das könnte der Grund dafür sein, dass unser Ausdruck für den Menschen 1.0 etwas komplett anderes ist als ein 1.0-Ausdruck – und er deshalb sehr abweisend reagiert: weil wir das noch nicht verstanden haben und den Ausdruck bisher nicht im 2.0-Selbstverständnis anbieten, sondern im 1.0-Selbstverständnis.
Konkret: Der Mensch 2.0 macht in seinem Ausdruck immer Struktur +1 sichtbar – auch für den Menschen 1.0, selbst wenn der Mensch 2.0 das selbst noch nicht weiß. Das ist der Grund, warum der Mensch 1.0 den Ausdruck des Menschen 2.0 ablehnt, solange der Mensch 1.0 das nicht im richtigen Selbstverständnis macht.
Ganz wichtig: „Ausdruck“ als Objekt vs. „Ausdruck“ als Produktionsspur
> Mensch 1.0 versteht Ausdruck als Objekt:
„Ich drücke etwas aus (F0), ich bekenne, erkläre, zeige, beweise; ich zerstöre/ordne/reliabilisiere F0.“
> Mensch 2.0 macht Ausdruck als Produktionsspur sichtbar:
„Mein Ausdruck ist nicht nur Mitteilung, sondern Herstellung: Er zeigt (implizit) die Entstehung von S+1.“
Damit ist Ausdruck im 2.0 nicht primär „Kommunikation“, sondern Fertigung / Inkarnation / Prototyping!!!
Frage: wie geht das mit gleichmachen vs. verscheiden machen bzw. verscheiden machen durch gleichmachen zusammen?
19.01.2026 © ReckLab


