★★★ Nächstes Level an Geschmack zur Grundmechanik in der Täter-Opfer-Logik 1
- 25. März
- 4 Min. Lesezeit
Grundmechanik in der Täter-Opfer-Logik
Der Täter schließt das Opfer aus.
Er trennt sich vom Opfer, um einen Mangel von sich vom Opfer tragen zu lassen.
Das klingt extrem paradox.
Sammlung dazu.
Der Täter trennt das Opfer ab, um den eigenen Mangel außerhalb von sich zu platzieren.
Instrumentalisierung der Beziehung durch Distanz
Ausschluss ist nicht das Gegenteil von Übertragung, sondern ihr Mittel.
Der Täter trennt sich nicht wirklich vom Opfer, sondern verlegt sich selbst in es aus.
Ausschluss dient der opativen Auslagerung des eigenen Mangels.
Der Täter schließt das Opfer aus, um den eigenen Mangel aus sich auszulagern. Die Trennung ist dabei nicht das Ende der Beziehung, sondern das Mittel, den Mangel dem Opfer zuzuschreiben und von ihm tragen zu lassen. Gerade durch den Ausschluss bleibt das Opfer funktionell an den Täter gebunden: als Träger dessen, was der Täter in sich nicht halten kann.
Kurzformel:
Der Täter trennt das Opfer ab, um den eigenen Mangel außerhalb von sich tragen zu lassen.
Nächste Runde.
Das Opfer verkörpert den Mangel des Täters durch sich.
Das Spannende ist:
Der Täter lagert sein eigenes Opfer, also seinen eigenen Mangel, an ein äußeres, fremdes Opfer aus.
Diese Auslagerung ist jedoch nur operativ. Gerade dadurch erschafft der Täter selbst die Ursache dafür, dass sich sein eigener Mangel weiter präzisiert.
Ausschluss dient also der operativen Auslagerung des eigenen resultierenden fundamentalen Mangels, um damit die Ursache für die weitere Präzisierung dieses Mangels zu erschaffen.
Der Täter kann den eigenen Mangel operativ nicht tragen.
Also verkörpert er ihn operativ in seinem Opfer.
Das Opfer wird zum Träger dessen, was beim Täter operativ nicht sein darf.
Damit würde sich vieles erklären:
Abwertung
Verleumdung
Ausschluss
Projektion
Schuldzuschreibung
Nicht-Kennen
„Du bist das Problem“
All das wären dann Formen derselben Grundmechanik.
Sammlung dazu.
Logik sagt jetzt:
Der Täter hat einen fundamentalen Mangel.
Diesen Mangel kann er operativ nicht tragen.
Also lagert er ihn aus.
Das Opfer verkörpert diesen Mangel.
Gerade dadurch bleibt der Täter an ihn gebunden.
Und genau so präzisiert sich sein Mangel weiter.
Auslagerung ist nicht Aufhebung, sondern Präzisierungsmechanismus.
Das Opfer wird zur Verkörperungsstelle des Mangels, den der Täter in sich operativ nicht tragen kann.
Zusammenfassungsversuche
Variante 1
Der Täter kann den eigenen fundamentalen Mangel operativ nicht tragen. Deshalb lagert er ihn auf ein Opfer aus. Das Opfer wird dadurch zum Träger dessen, was beim Täter nicht sein darf. Diese Auslagerung hebt den Mangel jedoch nicht auf, sondern macht ihn gerade präziser. Ausschluss, Abwertung, Verleumdung und Schuldzuschreibung sind Formen dieser Grundmechanik.
Variante 2
Der Täter schließt das Opfer aus, um den eigenen Mangel außerhalb von sich zu verkörpern. Das Opfer wird so zur Trägerfigur dessen, was der Täter in sich nicht halten kann. Gerade diese operative Auslagerung ist die Ursache dafür, dass sich der eigene Mangel des Täters weiter präzisiert.
Variante 3 — dicht
Der Täter lagert den eigenen Mangel operativ ins Opfer aus. Das Opfer trägt, was beim Täter nicht sein darf. Doch die Auslagerung ist keine Lösung, sondern die Ursache der weiteren Mangelpräzisierung.
Schlüsselgedanken
1.
Der Täter kann den eigenen Mangel operativ nicht tragen.
2.
Darum lagert er ihn auf das Opfer aus.
3.
Das Opfer wird zur Trägerfigur dessen, was beim Täter nicht sein darf.
4.
Ausschluss ist nicht das Ende der Beziehung, sondern die Form dieser Auslagerung.
5.
Die Auslagerung löst den Mangel nicht, sondern präzisiert ihn weiter.
Weitere Sammlung
Der Ausschluss ist die extremste Form der parasitären Bindung.
Nächste Runde.
Was in dieser Logik fehlt, ist, dass der Täter sich mit der Größe des Opfers bestimmt. Dies gilt es noch genau zu verstehen.
Wahrscheinlich ist es so, dass zuerst das Stehlen der Größe da ist und dann die Bestimmung mit dem eigenen Mangel. Das hätte zur Folge, dass die Größe des Opfers im Täter quasi verarbeitet wird und dann als Mangel des Täters wieder zu ihm zurückkommt.
Sammlung dazu.
Kurzformel-Versuch:
Der Täter stiehlt die Größe des Opfers, kann sie aber nicht als eigenes Können tragen. Sie wird in ihm zum präzisierten Mangel, den er dann ins Opfer zurückverlagert. Das Opfer ist so zugleich Quelle der geraubten Größe und Ablageort des daraus erzeugten Mangels.
Nächste Runde
Ein zentraler Modus oder vielleicht auch der zentrale Modus des Menschen 1.0 ist das Bestimmen. Der Antrieb hinter dem Bestimmen ist der, dass man das IST nicht will. Dies ist die Vorstufe davon, dass man das IST will, und das IST zu wollen bedeutet wahre Empirie und damit die wahre Grundlage jeglicher Entwicklung. Damit ist es das wahre Wollen und somit das operative Können.
Nächste Runde
Operatives Tun 2.0: Was bedeuten „Den Mangel tragen“, „den Mangel wahr machen“, „den Mangel schmecken“? Es bedeutet, aus Druck, was Mangel entspricht, einen Sog zu machen, was Vakanz entspricht.
Spannend dazu ist, dass ich bisher einen bewussten Geschmack für den Druck habe, jedoch noch keinen bewussten Geschmack für den Sog.
Vielleicht habe ich einen Geschmack für die Vakanz und vielleicht auch für den Sog, den ich bisher einfach noch nicht reflektiert und bewusst wahrgenommen habe.
Vielleicht ist mein Sog und meine Vakanz das, dass ich seit 25 Jahren mit aller Kraft und Zielstrebigkeit die Funktion von allem entwickle, Richtung Mensch 3.0, und es mich unweigerlich dahin zieht. Vielleicht ist es das, was ich bisher Berufung nenne. Vielleicht ist es auch das Gefühl, dass ich weiß, in der Logik fehlt noch etwas und ich bin noch nicht Mensch 3.0, und dorthin zieht es mich.
24.03.2026 © ReckLab.de


