★★★ Nächstes Level an Geschmack zur Grundmechanik in der Täter-Opfer-Logik 2
- 25. März
- 4 Min. Lesezeit
Nächstes Level an Geschmack zur Grundmechanik in der Täter-Opfer-Logik 2

Nächste Runde
Wahrscheinlich liegt der bisherige Hauptfehler beim Verständnis der Täter-Opfer-Logik darin, dass wir Täter und Opfer als zwei Pole betrachten und versuchen, ihnen jeweils eigene Funktionen zuzuweisen, die dann miteinander interagieren. Das ist logisch wahrscheinlich falsch.
Tatsächlich könnte es so sein, dass Täter und Opfer gemeinsam eine einzige Funktion bilden, die im Täter einen bestimmten Ausdruck und im Opfer einen anderen Ausdruck findet.
Das bedeutet:
Ich kann nicht nach einer eigenen Täterfunktion oder einer eigenen Opferfunktion suchen, sondern nur die gemeinsame Funktion verstehen, die sich in Täter und Opfer unterschiedlich ausdrückt.
Wenn sich etwas fundamental ändern soll, dann kann das nur geschehen, wenn sich die Funktion selbst ändert.
Das bedeutet: Die Funktion muss sich auf die nächste fundamentale Stufe entwickeln.
In der Funktion der Opferpräzisierung, die sich in Täter und Opfer ausdrückt, bedeutet das, dass derjenige, der das Opfer verkörpert, die Funktion wahrscheinlich schwerpunktmäßig in sich trägt. Damit hängt die Veränderung des Systems letztlich an seiner Entwicklung.
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Das Wesen des Menschen 1.0 ist die Funktion der Präzisierung der Opferfunktion.
Diese Funktion drückt sich polar bzw. dual in Täter und Opfer aus.
Der Täterausdruck ist dabei der Ausdruck der Struktur als selbst erschaffene Ursache und als Mittel für die Präzisierung der Opferfunktion.
Der Opferausdruck ist dabei der Ausdruck der Funktion.
Noch unklar ist dabei, warum es das Opfer sowohl als Funktion als auch als Ausdruck gibt.
Die Funktion des Menschen 1.0 als Präzisierung der Opferfunktion gibt es sowohl zwischenmenschlich als auch innermenschlich.
> Zwischenmenschlich ist sie die strukturelle Erscheinung.
> Innermenschlich ist sie die funktionelle Erscheinung.
Das bedeutet:
Die zwischenmenschliche Ebene ist Ursache und Mittel für eine innermenschliche Funktion.
Logischerweise hängt die Größe des Menschen 1.0 daran, wie präzise seine Opferfunktion entwickelt ist. Das ist extrem kontraintuitiv. Denn ein hochentwickelter Mensch 1.0 wäre dann jemand, der eine hochpräzise Opferfunktion zum Ausdruck bringt.
Bisher betrachten wir die Größe eines Menschen eher danach, was er als Täter zum Ausdruck bringt.
In der innermenschlichen Täter-Opfer-Funktion bringt der innere Täter jedoch die Größe seiner eigenen Opferfunktion als falsches Können zum Ausdruck. Das bedeutet: Je präziser sein Opfer, sein Mangel und damit seine 1.0-Größe ist, desto größer ist auch sein Falschkönnen-Ausdruck.
Zwischenmenschlich sieht es etwas anders aus, weil der Täter dort die Größe des Opfers — und damit die Größe des anderen — als falsches Können zum Ausdruck bringt.
Sammlung dazu
Schlüsselgedanken:
1.
Täter und Opfer sind wahrscheinlich zwei Ausdrucksseiten einer Funktion, nicht zwei getrennte Funktionen.
2.
Die Grundfunktion des Menschen 1.0 ist die Präzisierung der Opferfunktion.
3.
Der Täter ist die operative, strukturelle Seite dieser Präzisierung.
4.
Das Opfer ist die funktionelle Wahrheit und das Ergebnis dieser Präzisierung.
5.
Darum hängt die Veränderung des Systems schwerpunktmäßig am Opferpol.
6.
Die Größe des Menschen 1.0 liegt nicht in seiner Täterfülle, sondern in der Präzision seiner Opferfunktion.
Verdichtung:
Täter und Opfer sind nicht zwei Funktionen, sondern zwei Ausdrucksweisen derselben Funktion: der Präzisierung des Opfers. Der Täter ist das operative Mittel, das Opfer die funktionelle Wahrheit.
Und noch knapper:
Nicht Täter und Opfer interagieren — eine Funktion drückt sich als Täter und Opfer aus.
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Mich interessiert aktuell die Frage, warum die Opferfunktion sich auch als Opferausdruck zum Ausdruck bringt.
Mir ist klar, dass die Opferfunktion sich als Täterpol zum Ausdruck bringt, weil dies der strukturelle Teil ist.
Aber warum erscheint die Opferfunktion auch als Opferausdruck. Da fehlt mir komplett die Logik. Aber die Empirie sieht danach aus, dass es einen Opferpol und einen Täterpol gibt als Ausdruck der gemeinsamen Opferfunktion.
Der Versuch einer Logik
> Die Opferfunktion, die Ausdruckslose, erschafft sich den Täterausdruck als negative Form, als negativen Ausdruck als Mangel (entropische Entropie)
> Dies ist die Ursache für die Emergenz.
> Emergieren tut jedoch der ganze bisherige Prozess, also die ausdruckslose Opferfunktion, verbunden mit dem daraus entstandenen Täterausdruck als negative Form.
> Somit emergiert eine positive vakante Form, die den Opferausdruck darstellt (emergente Entropie). Dieser ist verbunden mit der ausdruckslosen Opferfunktion +1, die daraus entsteht (emergente Emergenz).
Ein alternativer Geschmack. Vielleicht ist er jedoch auch nicht ganz richtig.
Die Opferfunktion ist der Vektor zwischen den zwei Polen von Täter und Opfer. Dabei ist der Täterpol der ursächliche Pol und der Opferpol der Wirkungspol, und dazwischen ist die Funktion als Vektor.
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Ein Geschmack: Bisher haben wir den Geschmack, dass der Täter aus dem Opfer lebt. Dies passt zu der Logik, dass der Täter als selbst erschaffenes Mittel vom Opfer dessen Ausdruck ist. Aus dieser Logik heraus muss der Täter aus dem Opfer leben, weil er dessen selbst erschaffener Ausdruck ist als dessen Ursache für Opfer +1.
Die Perspektive beziehungsweise der Geschmack, dass der Täter aus dem Opfer lebt, gilt so lange, wie man die Vorstellung hat, dass Täter und Opfer getrennte Funktionen sind, die interagieren. Wenn man die Vorstellung hat, dass Täter und Opfer Ausdruck einer gemeinsamen Funktion sind und die Logik hat, dass der Täter der selbst erschaffene Ausdruck und damit die Ursache für das Opfer +1 darstellt, dann bekommt man den wahren Geschmack dazu.
Ein anderer Geschmack dazu: Der Täter ist das Tun der Opferfunktion als seine eigene Ursache für seine eigene Präzisierung.
25.03.2026 © ReckLab.de


