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★★★ Unter-nehmerisches Tun als Ausdruck göttlichen Tuns in der Welt, Teil 7: das Neue entsteht im Zerfall.

  • 12. Apr.
  • 4 Min. Lesezeit

Unter-nehmerisches Tun als Ausdruck göttlichen Tuns in der Welt, Teil 7: das Neue entsteht im Zerfall. 


Geschmack und Logik zur Emulation des anderen Kleineren: sich vom kleinen Anderen vollziehen lassen als SelbstUnter 


Ein System kann sein Können nur prozessieren.

Das heißt: Ein System kann nur wirksamer werden, indem es sich tut. Es muss sein Können anwenden — und zwar an einem Problem. Daran kann es wachsen und dadurch seine Wirksamkeit steigern.


Ein System kann sein Können nur selbst erkennen, indem dieses Können sich immer mehr zeigt.

Sein Können zeigt sich, indem es Probleme löst.


Jetzt stellt sich die Frage:

Warum müssen das die Probleme des anderen sein? Warum müssen das Probleme von außen sein?


Wahrscheinlich ist ein Problem immer etwas, das von außen kommt, also vom anderen.


Beispiel Unternehmertum:

Ein Unternehmer hat ein Können, das er wirksamer machen möchte. Er will sein Unternehmertum entwickeln. Er will sich selbst erkennen. Er will wirksamer werden.


Das ist nur möglich, wenn er seine aktuelle Wirksamkeit, also sein Können, anwendet, trainiert und überschreitet. Das kann er nur am Problem des Kunden.


Dazu muss er sein Können vom Kunden vollziehen lassen, also ein Selbstunter gegenüber dem Kunden bilden und dies schmecken. Daraus bildet sich ein Wollen zum nächsten Können, also zur nächsten Wirksamkeitsstufe.


Werden ist ein sich verkörperndes Zerfallen.

Das bedeutet: Das nächste Können entsteht, indem das bisherige Können sich als Verkörperung verbrauchen lässt und darin das nächste Können erschafft.


In der einfachsten Form sieht das so aus:

Der Unternehmer erschafft ein Angebot, das von Kunden verbraucht wird. Das ist das zu verkörpernde Zerfallen des Unternehmers.


Im Verbrauchen-Lassen seines Angebots entsteht ein Mangel, weil das Angebot im Moment seines Verbrauchs einen Mangel hinterlässt. Wenn der Unternehmer diesen Mangel schmeckt, der aus dem Verbrauch seines Ausdrucks entstanden ist, dann schmeckt er das Wollen für sein nächstes Können, also für das Können des nächsten Angebots.


Aus diesem Wollen heraus entsteht der Prototyp als funktionelles Können für das nächste Angebot. Dieses funktionelle Können, diese nächste Stufe der Wirksamkeit, zerfällt in die Vakanz, also in die Unkenntnis darüber, aus der die ausdruckslose Selbsterkenntnis als nächste Stufe des Werdens emergiert.


Diese nächste Stufe des Werdens ist die nächste Stufe der Selbsterkenntnis über das eigene Können. Im nächsten Zyklus verkörpert sich dieses neue Können wieder in ein verkörperndes Zerfallen als Angebot für den Kunden. Damit beginnt wieder der nächste Zyklus.




Sammlung dazu. 


Ein Können kann sich nicht an sich selbst entwickeln, sondern nur an einem fremden Widerstand.


Ein System wächst nicht am bloßen Besitz seines Könnens, sondern an der fremden Zumutung, die dieses Können in Vollzug bringt.


wahres Tun = Sich-vollziehen-Lassen

Unternehmertum = aktives Sich-beugen-Lassen durch das Problem

Kunde = der Ort, an dem das eigene Können real geprüft und überschritten wird


Das nächste Können entsteht aus dem geschmeckten Mangel des verbrauchten bisherigen Könnens.


Ein Können wird nicht größer, indem es sich einfach behält, sondern indem es sich:

ausdrückt,

verbrauchen lässt,

darin Mangel erzeugt,

und diesen Mangel in Wollen umwandelt.


Können wächst nur am Außen, das es übersteigt.


Der Kunde ist das Außen, an dem sich unternehmerisches Können selbst erkennt.


Das nächste Können entsteht aus dem geschmeckten Mangel des verbrauchten bisherigen Könnens.





Nächste Runde 


Zur Frage: Warum müssen es die Probleme des anderen Kleineren sein?

Ein Problem kann nur von dort kommen, wo es dieses Können noch nicht gibt.

Ein Problem kann also nur von dort kommen, wo das Wesen nicht das Können ist, sondern das Können −1.



Der Kunde, der Kleinere, das Problem, verbraucht mein Können.

Daraus entsteht mein Wollen für mein nächstes Können woraus mein Können +1 emergiert.

Dieses nächste Können zerfällt in Unkenntnis über mich, und daraus entsteht neue Selbsterkenntnis über mich.


Diese neue Selbsterkenntnis drückt sich wiederum als das nächste, zerfallende Können in einem neuen Angebot an den Kleineren aus.


Im zerfallenden Verkörpern meines Könnens — im und durch den Kunden — entsteht die Ursache meines neuen Könnens als Wollen.


Der Ablauf wäre dann:

Ein Angebot wird verkörpert.

Es wird verbraucht.

Im Verbrauch entsteht Mangel.

Dieser Mangel wird geschmeckt.

Daraus entsteht Wollen.

Daraus entsteht ein Prototyp als nächstes funktionelles Können.

Dieses nächste funktionelle Können zerfällt in Vakanz der Selbsterkenntnis über dieses Können. 

Daraus entsteht Selbsterkenntnis über dieses neue funktionelle Können.


Im nächsten Zyklus entsteht aus der präziseren Selbsterkenntnis des wirksameren neuen funktionellen Könnens wiederum dessen Verkörperung in einem neuen, zerfallenden Angebot.



Der zentrale neue Geschmack und die zentrale neue Erkenntnis 


Das nächste Können entsteht aus dem geschmeckten Mangel des verbrauchten bisherigen Könnens.





Sammlung dazu. 


Dann ist Verbrauch nicht bloß Verlust, sondern: die Sichtbarwerdung der Grenze des bisherigen Könnens.


Das nächste Können entsteht nicht aus dem bisherigen Können direkt, sondern aus dem Mangel, den dessen Verbrauch offenlegt.


Der Kunde verbraucht mein Können und eröffnet dadurch mein nächstes Können.


Das nächste Können entsteht aus dem geschmeckten Mangel des verbrauchten bisherigen Könnens.



Kunde → Verbrauch → Mangel → Schmecken → Wollen → Können +1 → Unkenntnis/Vakanz → Selbsterkenntnis → neues Angebot.



Das nächste Können entsteht aus dem geschmeckten Mangel des verbrauchten bisherigen Könnens.


Dann ist Verbrauch wirklich nicht bloß Konsum oder Verlust, sondern: die Offenlegung der Begrenzung des bisherigen Könnens.



Das aus dem Mangel emergierte neue funktionelle Können zerfällt in eine Vakanz der Selbsterkenntnis. Aus dieser Vakanz entsteht die nächste präzisere Selbsterkenntnis über dieses Können.


Dann ist Können nicht etwas, das größer wird, indem ich es festhalte, sondern etwas, das nur dann überschritten werden kann, wenn es:

sich ausdrückt,

sich verbrauchen lässt,

im Verbrauch Mangel erzeugt,

und dieser Mangel in Wollen gewandelt wird.



Der Kunde verbraucht mein aktuelles verkörpertes Können, und im Verbrauch wird dessen Grenze sichtbar. Aus dem geschmeckten Mangel dieses Verbrauchs entsteht Wollen zum nächsten Können. Dieses neue Können erscheint zunächst als Prototyp, zerfällt in eine Vakanz der Selbsterkenntnis und wird daraus präziser erkannt. Aus dieser präziseren Selbsterkenntnis verkörpert sich das nächste Angebot.


Der Kunde verbraucht mein Können; im geschmeckten Mangel dieses Verbrauchs entsteht mein nächstes Können.



 



12.04.2026 © ReckLab.de

 
 
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