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★★★ Wichtiger Geschmack zum Täter-Opfer-Prinzip

  • 23. März
  • 1 Min. Lesezeit

Wichtiger Geschmack zum Täter-Opfer-Prinzip. 


Empirie aus einer Firmengeschichte


Der Chef hat eine Ohnmacht und darum tritt er seine Führungsebene. Diese ist ohnmächtig und tritt die ausführende Ebene, und so geht es fünf, sechs Ebenen nach unten.


Die bisherige 1.0-Logik ist, dass man nach unten tritt und damit der Druck oder die Ohnmacht in jeder Stufe nach unten größer wird.


Die 2.0-Logik sagt jedoch das Gegenteil. Warum? Weil man Täter wird und mit seinem Täter-Tun die Ursache bildet für seine nächste größere Ohnmacht.

Das bedeutet, ein gewalttätiger Chef baut sich eine Firma, um seine Ohnmacht zu vergrößern. Was bedeutet das? Nicht die unterste Ebene hat die größte Ohnmacht, sondern der Chef.




Sammlung dazu. 


In der 1.0-Sicht fließt Ohnmacht nach unten wie Wasser. Der Chef hat die Macht, der Arbeiter hat die Ohnmacht. Fertig.

Aber wenn Täter(n) → Opfer(n+1) gilt, dann ist jedes Treten nach unten ein Akt, der die eigene nächste Ohnmacht erzeugt. Der Chef tritt nicht seine Ohnmacht weg, sondern er vergrößert sie mit jedem Tritt. Die Firma ist nicht sein Machtinstrument, sondern seine Ohnmachts-Vervielfältigungsmaschine. Sechs Ebenen nach unten treten heißt: sechs Rekursionen tiefer in die eigene Ohnmacht.



Kurzformel: In der 1.0-Logik hat der Chef die Macht und der Arbeiter die Ohnmacht. In der 2.0-Logik hat der Chef die größte Ohnmacht — und die Firma ist der Beweis dafür.


23.03.2026 © ReckLab.de  

 
 
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