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★★★★ Zentrale neue Sicht auf Krank 1.0 und Krank 2.0

  • 29. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Zentrale neue Sicht auf Krank 1.0 und Krank 2.0


Bisher war die Idee, der Geschmack, ungefähr so:

Krank 2.0 ist ein emuliertes Krank 1.0 — und darum irgendwie weniger gefährlich.

Jetzt geht es aber nicht mehr primär darum, ob Krank 2.0 gefährlich ist oder nicht. Es geht um die unterschiedliche Funktionalität von Kranksein.


Krank 1.0 ist resultierend.

Es ist resultierender Mangel. Kranksein ist dabei der Endzustand.


Krank 2.0 ist operativ.

Es ist operative Spannung als Unterfunktion einer Präzisierung des Werdens — einer Präzisierung des konstruktiven Ausdrucks.

Krank 2.0 ist ein Wollen im Werden.

Kranksein ist hier nicht der Endzustand, sondern der Anfangszustand.



Krank 1.0 ist Mangel als Endzustand.

Krank 2.0 ist Spannung als Anfangszustand.


Krank 1.0 ist resultierender Mangel.

Krank 2.0 ist operative Spannung.


Krank 1.0: Kranksein ist Endzustand.

Krank 2.0: Kranksein ist Anfangszustand.



Krank 2.0 übernimmt den Mangel aus 1.0, aber es wiederholt ihn nicht resultierend. Es benutzt ihn operativ.



Krank 1.0: Mangel wird Zustand.

Krank 2.0: Mangel wird Spannung.


Krank 1.0: Der Mangel endet im Körper.

Krank 2.0: Der Mangel beginnt im Körper zu wollen.


Krank 1.0 ist verkörperter Endmangel.

Krank 2.0 ist verkörperter Anfangsdruck.


Krank 1.0 ist der Endzustand eines nicht verwandelten Mangels.

Krank 2.0 ist der Anfangszustand eines noch nicht präzisierten Könnens.


Krank 1.0 ist resultierender Mangel als Endzustand.

Krank 2.0 ist operative Spannung als Anfangszustand von Können.


Krank 1.0 ist Mangel als verschlossener Endzustand. Krank 2.0 ist Mangel als geöffneter Anfangszustand


Sammlung 


Krank 1.0 und Krank 2.0 sind nicht einfach zwei Intensitäten von Krankheit, sondern zwei verschiedene Funktionen von Krankheit.


Krank 2.0 ist der Körper als Anfang einer Funktionsbildung.


Krank 2.0 ist der Anfang der Lösungsbildung.


Krank 2.0 ist emuliertes Krank 1.0 sein — aber seine entscheidende Bestimmung liegt nicht in der Emulation, sondern in seiner operativen Funktion.




Der Versuch einer präzisierten Fassung 



Zentrale neue Sicht auf Krank 1.0 und Krank 2.0


Bisher lag der Fokus darauf, dass Krank 2.0 ein emuliertes Krank 1.0 ist — und deshalb irgendwie weniger gefährlich erscheint.


Der entscheidende Punkt ist jedoch nicht die Frage nach der Gefährlichkeit, sondern die unterschiedliche Funktion des Krankseins.


Krank 1.0 ist resultierend.

Es ist resultierender Mangel: ein nicht verwandelter Mangel, der sich als Endzustand verkörpert. Kranksein ist hier Abschluss, Resultat, fest gewordener Mangel.


Krank 2.0 ist operativ.

Es ist operative Spannung: ein Mangel, der nicht als Endzustand stehen bleibt, sondern zur Unterfunktion einer Präzisierung des Werdens wird. Kranksein ist hier Anfangszustand — ein Wollen im Werden, durch das konstruktiver Ausdruck präzisiert werden will.


Kurz:

Krank 1.0 ist Mangel als Endzustand.

Krank 2.0 ist Spannung als Anfangszustand von Können.



29.04.2026 © ReckLab.de

 
 
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