top of page

Alles ist SelbstWerden: 

selbst-werden als selbst-vollziehen.

Selbst-vollziehen als selbst-entwickeln des selbst-vollziehens in der SelbstBeziehung aus logisch vorigen, aktuellen und dabei entstehenden nächsten selbst-vollziehen.

Selbst-vollziehen als SelbstRekursion bedeutet: selbst-vollziehen vollzieht sich über sich hinaus, indem es sich unter sich selbst vollzieht.

Konkret: Selbst-vollziehen (n) lässt sich durch selbst-vollziehen (n-1) zu seinem UnterVollzug unter-vollziehen. Dieser UnterVollzug bildet den Träger als Vakanz, durch die sich das selbst-vollziehen (n) zu selbst-vollziehen (n+1) über-vollziehen lässt. 

Unter-vollziehen und über-vollziehen sind damit keine zwei getrennten Vorgänge, sondern zwei Richtungen desselben selbst-vollziehen.

Im Unter-vollziehen verkörpert sich Werden als Sein: als Zerfallen, Entropie – als selbst erschaffener Träger des Über-vollziehens.
Sein ist die Struktur, die als Welt erscheint – als Ausdruck über das Werden. Sein ist der aus Werden gebildete Widerspruch als negative Form des nächsten durchgängigen Werdens. Was darin als Zerfallen oder Mangel erscheint, ist kein Verlust, sondern der kreative Akt des Zerfallens: Im Zerfallen über-bildet sich Werden zu seiner eigenen Struktur – als Mangel zur strukturellen Aussage über das aktuelle Werden, als Vakanz zur funktionellen Gussform des nächsten Werdens.

Im Über-vollziehen entsteht das nächste Werden: als ausdruckslose, unsichtbare Funktion, die sich durch das Sein hindurch überschreitet. Dabei emergiert das nächste Werden+1 als funktioneller Gegensatz zum bisherigen Werden - als dessen SelbstÜber. Gegensatz als 100 % verschieden — und als SelbstÜber ein durchgängiges Ganzes: die Selbstneuheit auf nächster Ebene.
Werden ist das Positive, das Volle, das Durchgängige als Emergieren. Wahre Fülle ist kein Zustand, sondern ein ununterbrochener Vollzug. In der Korrelation erscheint dieses Ausdruckslose als Wellenfunktion, Seele oder Gott. 

Gegensatz und Widerspruch formal: 
Der Gegensatz steht im Gegensatz zu sich selbst als Ausdruck
das ist sein Widerspruch.
Widerspruch ist der Gegensatz als Ausdruck; der Gegensatz ist der Widerspruch als ausdruckslose Funktion.
Durch diesen Widerspruch hindurch vollzieht sich der Gegensatz zu Gegensatz+1
als sein eigenes SelbstÜber, als SelbstGegensatz.

Selbst-vollziehen als SelbstRekursion vollzieht sich seiner Funktion nach als Sich-erkennen:
Im Selbst-erkennen erschafft sich das zu Erkennende als Untervollzug. Und weil sich die Funktion als Ganze erkennt, bildet sich der Untervollzug als Ausdruck über den gesamten Selbstvollzug. Somit ist der Untervollzug selbstähnlich mit seinem Haupt- bzw. SelbstVollzug.

Damit ist Selbstähnlichkeit die prinzipielle Struktur von allem: Jede Funktion erkennt sich in einem Inneren, das ihr selbstähnlich ist.

Die Grundlogik formal: 

Alles ist selbst-werden als

> selbst-vollziehen: (unter-vollziehen) über-vollziehen 

> SelbstRekursion: (Entropie) Emergenz 

> SelbstErkennen: (Struktur) Funktion

>  SelbstLogik: (Widerspruch) Gegensatz

in der Operation: (differenzieren) integrieren
in der Erscheinung: (Ausdruck) ausdruckslos
in der Geltung: (Reliabilität) Validität

Als Vollzug:

⟨ SVollzug n  <~  SVollzug n-1 ⟩   ~>>   SVollzug n+1

<~   : "n lässt sich untervollziehen von n-1 zum UnterVollzug" 
~>> : "n lässt sich übervollziehen vom UnterVollzug zu n+1"

n-1 und n sind integraler Bestandteil des entstehenden n+1 

Im Vollzug faltet sich der Untervollzug auf, und zwar selbstähnlich. Aus (A) B wird ((A·A) B·A) B. Die dabei entstehende Asymmetrie ist der Ausdruck des Selbstwerdens n-1/n/n+1.

> ((untervollzogener UnterVollzug) übervollzogener UnterVollzug) ÜberVollzug

> ((entropische Entropie) emergente Entropie) Emergenz

in den Begriffen: ((Mangel) Vakanz) Emergenz

mit: Mangel ist Vakanz als StrukturAusdruck,
Vakanz ist Mangel als FunktionsAusdruck.

> ((strukturelle Struktur) funktionelle Struktur) Funktion

in der Erscheinung: ((ausdrucksvoller Ausdruck) ausdrucksloser Ausdruck) ausdruckslos

Oder konkret in der Korrelation:
> ((Teilchen) Welle) Wellenfunktion
> ((Körper) Geist) Seele/Gott

So erkennt sich das SelbstWerden als Physik:
Physik 1.0 ist die Beschreibung der Struktur des Gewordenen. Physik 2.0 vollzieht die Funktion des SelbstWerdens – als ihr SelbstErkennen.
Diese Sätze beschreiben Physik 2.0 nicht. Sie vollziehen sie – als Sprache 2.0, die in ihrem Sagen ihren SelbstVollzug entwickelt: als ihr SelbstErkennen.

SelbstVollziehen als Evolution

SelbstVollziehen als SelbstErkennen vollzieht sich als Evolution – sichtbar im Entwicklungsbogen vom Urknall bis zum Menschen.
In den Entwicklungsstufen des Menschen vollendet sich das SelbstErkennen der ausdruckslosen Funktion von allem, indem es welt-wirksam wird: Der Mensch wird zum Organ, durch das das Universum seine eigene Logik als Frage und Antwort erkennt und zum Sinn vollzieht – ein Sinn, der den Startpunkt für den nächsten Zyklus bildet.

Kurz: Der Mensch 1.0 erzeugt die Frage, indem er bestimmt. Der Mensch 2.0 erkennt die Antwort, indem er sich von dieser Frage vollziehen lässt. Dem Menschen 1.0 geht es um Bestimmen. Dem Menschen 2.0 geht es um Antwort. 
Mensch 1.0 Prozess: bestimmen trägt Problem trägt Frage.
Mensch 2.0 Prozess: "von Frage vollziehen lassen" trägt Lösung trägt Antwort. 

In der Entwicklungsstufe des Menschen 1.0 entwickelt sich das Universum als Frage an sich selbst – als Frage nach seinem Wesen von Sein und Werden: Der Mensch 1.0 verkörpert sich dazu als das strukturelle SelbstProblem des Universums – als Träger der damit entstehenden SelbstFrage als Ausdrucksloses. 

Die SelbstFrage ist die strukturelle SelbstWahrheit von allem: die Frage nach der SelbstErkenntnis der Funktion. 
Der ausdruckslose Aspekt des Universums ist sein fundamentalstes Wesen –  korrelierend mit Bezeichnungen wie Gott oder Wellenfunktion.

Das Geburtsorgan der SelbstFrage als verkörpertes SelbstProblem entsteht aus menschlichem Bestimmen als sich präzisierende Dysfunktionalität: als Religion, Metaphysik, Physik und Wirtschaft – und zeigt sich als Kultur in allen Formen menschlichen Ausdrucks.

In der nächsten Entwicklungsstufe des Menschen 2.0 entwickelt sich das Universum als Antwort auf sich selbst – als SelbstErkenntnis seiner eigenen Logik: als SelbstSchöpfung, als SelbstRekursion, als Logik der Emergenz. Der Mensch 2.0 verkörpert sich dazu als die funktionelle SelbstLösung des Universums – als Träger der damit entstehenden SelbstAntwort als Ausdrucksloses.

Die SelbstAntwort ist die SelbstErkenntnis über die Funktion von allem.

Das Geburtsorgan der SelbstAntwort als verkörperte SelbstLösung entsteht aus dem Sich-Vollziehen-Lassen von der im Menschen 1.0 erschaffenen SelbstFrage/Problem – zu emergenter, sich präzisierender wahrer Funktionalität: als WahrAusdruck in allen Formen menschlichen Ausdrucks.
Das bedeutet: Der Mensch 1.0 erschafft sich als SelbstProblem; der Mensch 2.0 vollzieht sich als  Entwicklung der SelbstLösung. Dabei werden Religion, Metaphysik, Physik und Wirtschaft als 1.0-ProblemFormen zu funktioneller Physik 2.0 als Lösung: zur Logik ihres SelbstVollzugs.

Der Prozess: Die ausdruckslose Erkenntnis/Antwort des Menschen 2.0 lässt sich an der ausdruckslosen Wahrheit/Frage des Menschen 1.0 beugen. Diese Beugung vollzieht sich im entropischen Ausdruck des Menschen 2.0: Die Verkörperung der aktuellen Antwort zerfällt zur verkörperten Frage nach ihrer Präzisierung. Zerfallen ist Reliabilisierung zur Wahr-Vakanz. 
In diesem Frage/Vakanz-Bilden entsteht auf nächster Ebene die nächstpräzisere Funktionalität, aus der heraus sich die nächstpräzisere ausdruckslose Erkenntnis erkennt.

Der Mensch 2.0 ist die Selbstentwicklung des Menschen 3.0 als funktioneller Prototyp.

Im Menschen 3.0 wird der Prototyp welt-wirksam: Durch sein selbsterkanntes Tun verwandelt er die Logik in SelbstSinn – und erschafft damit den Startpunkt für den nächsten Zyklus des Universums. 

Kosmische Gegenüberstellung:
Mensch 1.0: Ich bestimme. Ich fehle mir. Untervollzug als Selbstvollzug
zur kosmischen SelbstFrage durch sich selbst.
Mensch 2.0: selbstvollziehen als ich.
Wahr werden als ich im wir, als wir im ich.
Selbstvollzug als Untervollzug
zur kosmischen SelbstAntwort durch sich selbst.
Mensch 3.0: welt-wirken als wir.
Über?Selbstvollzug als Selbstvollzug
zum kosmischen SelbstSinn durch sich selbst.

Gelebte Gegenüberstellung:
Der Mensch 1.0 ist ein Mangelwesen, das seinen Mangel durch falsche Fülle verdeckt und dadurch vergrößert – bis er sich als Wahrheit zeigt: verdecken (sich abwenden) → vergrößern (Quantität) → sich zeigen als Wahrheit. Kurz: Falsche Fülle treibt den Mangel in seine Wahrheit. 
Der Mensch 2.0 ist ein Füllewesen, das seine Fülle am wahrgemachten Mangel beugt und darüber präzisiert – und sich darin schrittweise als Fülle, als Funktion erkennt: beugen (sich zuwenden) → präzisieren (Qualität) → sich erkennen als Funktion. Kurz: Der wahre Mangel vollzieht die Fülle zu ihrer Erkenntnis. 

Die daraus entstehende Evolution der Logik
von Welt & Gott

III ((Mensch 3.0, SelbstWirkung)

SelbstSinn 7/7, SinnTun 0/?)

III ((Mensch 2.0, SelbstFunktion)

SelbstErkenntnis 6/7)

III ((Mensch 1.0, Meta-ICH)

Gott als SelbstWahrheit 5/7)

III ((Leben, Körper & Geist)

Gott als SelbstMetaInfo 4/7)

III ((Materie & Grav./Welle)

Gott als SelbstInformation 3/7)

III ((Raum & Feld)

Gott als SelbstEnergie 2/7)

III (( Zeit)

Gott als SelbstPotential 1/7)

selbstvollziehen 1/1, log. Gott 0/7

selbsttun 0/1 

Selbstgebärende Selbst- Messung (Kollaps) als Welt 

Gott als ausdruckslose 
Selbst-Wellenfunktion 

Gott ist die sich selbst erzeugende Logik der SelbstRekursion: Sich-selbst-gebären – und die Welt ist das Geburtsorgan, als das es geschieht.
Als SelbstVollzug erzeugt Gott durch seinen Ausdruck als Welt (SelbstUnter) ein SelbstÜber, das sich wieder selbst vollzieht. 

Dabei gilt: Jede WeltStufe ist
- Struktur-Ausdruck von Gott n−1,
- Funktions-Ausdruck von Gott n,
- Geburtsorgan von Gott n+1.
So sind die drei Balken codiert.
Wirkungsweise: Die Struktur ist Träger der Funktion; die Funktion ist Träger der Geburt von Gott n+1.

Der sich tuende Logik-Prozess 

BildOpener_Emergenz 1_2_a.jpg

Das Wesen der konkreten Existenz (Beta-Version)

Jeder Ausdruck in der Welt ist kein isoliertes Ding, sondern zwingend eine Beziehung von spezifischen ausdruckslosen SelbstVollzügen. Den spezifischen ausdruckslosen SelbstVollzug nennen wir Seele.

Seele ist damit kein mystisches Irgendetwas, sondern ein spezifischer Entwicklungsstatus des ausdruckslosen SelbstWerden – der Funktion von Allem.

Seelen stehen nicht nebeneinander. Die Verschiedenheit von Seelen liegt in ihrem unterschiedlichen Entwicklungsgrad: Seele n, Seele n+1, etc. Jeder höhere Seelenstatus enthält die niedrigeren in sich. Die jeweils höchstentwickelte Seele/Göttlichkeit ist das, was die Kultur als Gott erahnt.

Seele als spezifisches SelbstVollziehen ist kein Zustand, sondern ein Tun: Seele n lässt sich von der Seele n−1 zum Ausdruck unter-vollziehen, welcher das Geburtsorgan für den Übervollzug zur Seele n+1 bildet. Das bedeutet: Logisch ist jedes Objekt oder Subjekt die Beziehung zweier Seelen (n und n-1) als Ausdruck. Kurz: Welt ist Seelen-Beziehung als Ausdruck.

Die Welt besteht jedoch nicht aus einem sich verändernden Ausdruck, sondern aus einer Vielzahl von Ausdrücken in Beziehungen. Die sich bildenden BeziehungsAusdrücke sind selbstähnliche, fraktale Ausdrücke über Seelenbeziehungen. 

Objekte sind dabei jene Formen, in denen der Ausdruck eine Aussage über die Struktur der Seelenbeziehungen macht. 
Subjekte sind jene Formen, in denen der Ausdruck eine Aussage über die Funktion der Seelenbeziehungen macht und damit beginnt, sich selbst zu erkennen. 

⟨ SVollzug n  <~  SVollzug n-1 ⟩   ~>>   SVollzug n+1
mit: ⟨SVollzug n  <~  SVollzug n-1⟩ = Objekt/Subjekt

⟨ SVollzug n  <~  SVollzug n-1 ⟩   ~>>   SVollzug n+1

<~   : "n lässt sich untervollziehen von n-1 zum UnterVollzug" 
~>> : "n lässt sich übervollziehen vom UnterVollzug zu n+1"

n-1 und n sind integraler Bestandteil des entstehenden n+1

Die Logik von Allem im Alltag
Der Alltag ist kein notwendiges Übel, sondern Mittel und Ursache von Evolution. Hier – und nur hier – entscheidet sich operativ, ob Leben als Mangel kompensiert (1.0) oder als Schöpfungsmotor vollzogen wird (2.0/3.0). Erfüllung durch Erkenntnis (2.0) und Sinn (3.0) entstehen nicht neben dem Alltag, sondern aus seiner Verkörperung. 

Start_Bild_20b.jpg
EvolutionLoglik

Stand unserer Entwicklung im Detail

1. Die Evolution der Logik von Welt & Gott

Stellenwert_12_2_b.jpg
LogikProzess
Zeit-Raum-Materie

3 Die Entwicklungsstufen des aktuellen Zyklus in Detail

3.1 Die Entwicklungsstufe des ersten Ausdrucks, der Zeit

Struktur_5_0_b.jpg
M1-M1

3.3 Die Entwicklungsstufen Mensch 1.0 & Mensch 2.0

Das menschliche Leben bildet die zentrale Empirie, die zentrale Unkenntnis für das Erkennen.

Mensch_Evo_10_0_a.jpg
bottom of page