Aktuelle Zusammenfassung
- mcreck
- 10. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Ein neues Tun,
ein neues Selbstverständnis,
eine neue Funktion aus Welt & Gott
Frage: Warum & Wie kommt etwas, also das Neue, in die Welt? Warum & Wie entsteht daraus wachsende wirkungsvolle Komplexität?
→ Gott entwickelt sich,
indem er sich selbst erkennt,
aus seinem Ausdruck, der Welt.
> Gott ist eine sich entwickelnde Selbst-Aussage – ein permanentes Selbst-Über, ein fortwährendes Erkennen seiner selbst – eine sich rekursiv entfaltende Logik.
> Sein Ausdruck, die Welt, manifestiert sich in der bisherigen Entwicklung von Zeit, Raum, Materie und Leben bis hin zum Menschen 1.0.
> Die logische und physikalische Grundlage ist die Selbst-Entwicklung von Verschiedenheit & Einheit. Verschiedenheit (z.B. Entropie) ist dabei das selbst erschaffene Mittel und die Ursache für die Selbst-Entwicklung der Einheit (z.B. wachsende Komplexität).
In der aktuellen göttlichen Entwicklungsstufe präzisiert sich ausdruckslose Wahrheit. Wahrheit bedeutet dabei die Selbstaussage über die göttliche Struktur - und damit die Aussage über die Struktur von allem.
> Das Göttlichen erschafft sich zur Präzisierung seiner Wahrheit den bisherigen Menschen 1.0 - als Ausdruck, Mittel und Ursache. Daraus ergibt sich folgende Dynamik für den Menschen 1.0: Die aus der Selbstbestimmung bzw. Selbstlüge resultierende Tat (+) präzisiert die (Erb)Schuld, die ein destruktives Selbstopfer (-) erfordert, was wiederum zur nächsten Selbstbestimmung/-lüge führt. Das grundlegende Mittel dafür ist die menschliche Sexualität 1.0, die sich mit noch unwahrer Kraft als Macht bzw. Ohnmacht ausdrückt.
> Ziel dieser Täter-Opfer-Dynamik ist das sich präzisierende Selbstopfer. Dieses erzeugt zukünftige Größe in der Beugung (Bild: Erschaffen einer vorgespannten Feder), Konstruktives im Destruktiven, Wollen als noch falsches Können und damit Struktur für zukünftige Funktion. Das Neue entsteht in der Verschiedenheit, in der UnEinheit, im "Un", im Negativen.
In der kommenden göttlichen Entwicklungsstufe präzisiert sich ausdruckslose Erkenntnis. Erkenntnis bedeutet dabei die Selbstaussage über die göttliche Funktion - und damit die Aussage über die Funktion von allem.
Das Göttlichen erschafft sich zur Präzisierung seiner Erkenntnis den kommenden Menschen 2.0 - als Ausdruck, Mittel und Ursache.
> Die Funktionsweise dieser Entwicklungsstufe:
a) Ich, Mensch 2.0, mache die ausdruckslose Göttlichkeit des Menschen 1.0 in mir als Ausdruck wirksam. Das heißt: Ich mache die Wahrheit – als Aussage über die Struktur – in meiner Selbsterlösung zur funktionalen Realität.
b) In diesem Prozess erkennt sich meine ausdruckslose Göttlichkeit selbst – als Erkenntnis, also als Aussage über die Funktion von allem - zur Göttlichkeit des Menschen 2.0.
> Das konkrete Tun des Menschen 2.0 ist Selbsterlösen als Selbstprototypen. Das bedeutet, im Wir:
a) den Widerspruch des selbstbestimmten Destruktiven (nochmals neu) als explizite Struktur und damit als Wahrheit aktiv verkörpern - das Fremde in produktiver Beugung als Verschiedenheit annehmen - um es als eigenes Potenzial zu erschließen. Heißt: das Problem operativ sein, um die Lösung funktionell tun zu können.
b) Daraus ergibt sich das neue fundamental Konstruktive - als Funktion aus der Struktur: Die produktive Beugung integriert sich zur funktionellen Größe als Einheit, wobei das Wollen zum wahren Können wird.
> Die Folge: Der Mensch 2.0 ist Selbstinnovation durch schöpferische, also wirk-mächtige Liebe/Zuneigung (menschliche Sexualität 2.0). Das ermöglicht fundamental konstruktive Beziehungen - innerlich (zwischen Körper und Geist), zwischenmenschlich (als Paar), familiär und - daraus resultierend - im unternehmerischen Miteinander. (Natur)Wissenschaft, Religion/Philosophie und Wirtschaft, die im Menschen 1.0 strukturell erschaffen werden, aber noch fundamental destruktiv wirken, werden vom Menschen 2.0 zur funktionell konstruktiven Wirkung weiterentwickelt.
> Alles Tun des Menschen 2.0 ist untrennbar verbunden mit dem Wandel des Menschen 1.0 hin zu 2.0. Dieser geschieht im schrittweisen, gemeinsamen Tun mit dem Menschen 2.0 – in schöpferischer Einheit.
> Das gemeinsame Tun: Der Mensch 1.0 bringt seine fundamentalen Probleme ein, die im Zusammenspiel mit dem Menschen 2.0 zu schöpferischen Lösungen entwickelt werden. Diese Lösungen bilden das Mittel, um daraus die ausdruckslose göttliche Erkenntnis – als Aussage über die Funktion von allem – weiter zu präzisieren.
> Die zugrunde liegende Logik: Der Zweck der menschlichen Evolution ist die Entwicklung des ausdruckslosen Göttlichen. Die Veränderung des menschlichen Ausdrucks von 1.0 zu 2.0 ist dabei das Mittel, aber auch die Ursache. Somit ist der Schlüssel für die Transformation ein entsprechend wirkmächtiger menschlicher Ausdruck (das ursächlich Neue entsteht immer im Ausdruck). Konkret: Der Mensch 2.0 befähigt den Menschen 1.0, einen Ausdruck für seinen fundamentalen göttlichen Wandel zu bilden. Dieser Ausdruck ist die konstruktive Beziehung mit dem Menschen 2.0.
> Die Befähigung des Menschen 1.0, sich in eine Beziehung 2.0 einzubringen, liegt in der Qualität des Beziehungsangebots des Menschen 2.0, das sich dazu in einem Produktangebot verkörpert. Das heißt: Je selbsterkannter, authentischer und wahrhaftiger dieses Beziehungsangebot ist, desto wirkungsvoller funktioniert es.
Konkret: Das Gleichmachen mit dem Kunden oder dem „Kleineren“ ist bewusst nicht mehr fundamental (zum Opfer), sondern operativ (zum Potenzial).
04.2025 © ReckLab


