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- 19. Mai 2025
- 3 Min. Lesezeit
Ein neues Tun.
Ein neues Selbstverständnis.
Eine neue schöpferische Einheit
aus Welt & Gott erschaffen:
((Mensch 2.0) Gott 6.0 )
Frage: Warum & Wie kommt etwas, also das Neue, in die Welt? Warum & Wie entsteht daraus wachsende wirkungsvolle Komplexität?
➔ Gott entwickelt sich,
indem er sich selbst erkennt,
aus seinem Ausdruck, der Welt.
> Gott ist eine sich entwickelnde, ausdruckslose Selbst-Aussage – ein permanentes SelbstÜber, ein fortwährendes Erkennen seiner selbst – eine sich rekursiv entfaltende Logik. Damit ist Gott das Erschaffen des Neuen als Selbstaussage über das Bisherige.
> Das Ausdruckslose (Gott) bildet einen Ausdruck (Welt), damit dieser als Mittel und Ursache die jeweils nächste Stufe des Ausdruckslosen +1 erschafft. Das bedeutet: Der von Gott erschaffene Ausdruck ist nicht nur sein passives Spiegelbild, sondern das aktiv Erschaffende seiner selbst +1, also Gott+1. Dazu manifestiert sich die Welt in den bisherigen Entwicklungsstufen von Zeit, Raum, Materie und Leben bis hin zum Menschen 1.0.
> Das Zahlensystem (Mathematik) und die Sprache bilden zentrale Bilder zum Wesen von Gott & Welt. Im Stellenwertsystem der Zahlen, dem Beschreibungssystem der Physik, zeigt sich die Struktur; in der Sprache, dem Beschreibungssystem des Lebendigen (Physik zweiter Ordnung) zeigt sich die Funktion.
- Das zentrale Merkmal des Zahlensystems am Beispiel des Binärsystems: Ein duales Togglen (Selbstumschalten) erzeugt den Ausdruck von Zahlen. Dieses Toggeln ist ein Bild für das göttliche Selbst-über-tun durch Selbstwiderspruch. Es erzeugt einen Ausdruck der Ausdifferenzierung auf Ebenen, die sich im Auffächern des Stellenwertsystems zeigen - als Bild für die Welt.
- Das zentrale Merkmal der Sprache ist ihre Rückwirkung auf den Sprechenden – und damit ihre Ursächlichkeit für die Transformation des Sprechers (ein Bild für das Wachstum Gottes). Das bedeutet: Die Funktion von Gott bzw. Allem ist nicht die bloße Komplexitätszunahme seines Ausdrucks, sondern seine ausdruckslose Selbstentwicklung in der Selbsterkenntnis.
> Die logische und (meta-)physikalische Grundlage:
- Übersicht: SelbstÜber ist eine in sich verschränkte Bewegung von Widerspruch und Einheit. Ihre Selbsttätigkeit entfaltet sich in einer doppelten Rekursion: einer inneren, die hin zum nächsten SelbstWiderspruch aktualisiert, und einer äußeren, die hin zur nächsten SelbstEinheit transformiert. Beide Ebenen sind untrennbar verschränkt – jede vollzieht sich nur durch die andere. Einfach gesagt: Eine Einheit offenbart ihre innere Gegensätzlichkeit (ihre Struktur), welche die nächste Ebene der Einheit (ihre Funktion) erschafft.
- Präzisere Version: Der Ursprung von allem ist der Widerspruch, der aus Widerspruch (Struktur, Spannung) und Widerspruch-tun (Funktion, Einheit) besteht und sich selbst tut. Das Ergebnis ist ein sich selbst entwickelnder, immer komplexer werdender Widerspruch, welcher sein wachsendes Selbsterkennen darstellt.
Konkreter Ablauf: Ein vertikaler (äußerer) Widerspruch – als Einheit (Integration), als Funktion, als Selbsterkennen - erzeugt aus sich einen horizontalen (inneren) Widerspruch – als Gegensätzlichkeit (Differenzierung), als die Struktur+1 über die vorherige Funktion, als Ausdruck, als Selbstoffenbarung, als Un, als Negatives. Dieser horizontale Widerspruch wiederum erzeugt aus sich den nächsten vertikalen Widerspruch+1 – als Einheit+1, als Funktion+1 über offenbarte Struktur+1, als Selbsterkennen+1, als UnUn, als Positives.
Ablauf: ((tuendes Sein+1 ← Tun) ↑ Tun+1)
> Dabei ist alles durch sich selbst determiniert. Jedoch kann es sich nicht selbst vorhersagen, da es sich durch seinen Ausdruck selbst entwickelt – was bedeutet, dass der selbst erschaffene Ausdruck aktiv auf das Selbst zurückwirkt. Dabei spiegelt die Verbindung von Selbstdeterminiertheit und Selbst-unvorhersagbarkeit das Wesen einer sich selbst erkennenden Logik wider.
> Nochmals in anderen Worten: Alles – Gott bzw. Gott & Welt – ist eine dynamische Beziehung: eine Beziehung (Liebe), die sich selbst erkennt, indem sie sich in ihrer Entwicklung selbst erfährt. Liebe ist dabei ein selbsttuendes logisches Prinzip, ein Wachsen, das aus Widerspruch besteht.
19.05.2025 © ReckLab


