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- 8. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ein neues Tun.
Ein neues Selbstverständnis.
Eine neue aktive Einheit
aus Welt & Gott erschaffen:
(Gott 6.0 (Mensch 2.0))
Frage: Warum & Wie kommt etwas, also das Neue, in die Welt? Warum & Wie entsteht daraus wachsende wirkungsvolle Komplexität?
➔ Gott entwickelt sich,
indem er sich selbst erkennt,
aus seinem Ausdruck, der Welt.
> Gott ist eine sich entwickelnde, ausdruckslose Selbst-Aussage – ein permanentes SelbstÜber, ein fortwährendes Erkennen seiner selbst – eine sich rekursiv entfaltende Logik. Damit ist Gott das Erschaffen des Neuen als Selbstaussage über das Bisherige.
> Das Ausdruckslose (Gott) bildet einen Ausdruck (Welt), damit dieser als Mittel und Ursache die jeweils nächste Stufe des Ausdruckslosen +1 erschafft. Das bedeutet: Der von Gott erschaffene Ausdruck ist nicht nur sein passives Spiegelbild, sondern das aktiv Erschaffende seiner selbst +1, also Gott+1. Dazu manifestiert sich die Welt in der bisherigen Entwicklung von Zeit, Raum, Materie und Leben bis hin zum Menschen 1.0. > Das Zahlensystem (Mathematik) und die Sprache bilden zentrale Bilder zum Wesen von Gott & Welt. Im Stellenwertsystem der Zahlen, dem Beschreibungssystem der Physik, zeigt sich die Struktur; in der Sprache, dem Beschreibungssystem des Lebendigen (Physik zweiter Ordnung) zeigt sich die Funktion.
Das zentrale Merkmal des Zahlensystems am Beispiel des Binärsystems: Ein duales Togglen (Selbstumschalten) erzeugt den Ausdruck von Zahlen. Dieses Toggeln ist ein Bild für das göttliche Selbst-über-tun durch Selbstwiderspruch. Es erzeugt einen Ausdruck der Ausdifferenzierung auf Ebenen, die sich im Auffächern des Stellenwertsystems zeigen - als Bild für die Welt.
Das zentrale Merkmal der Sprache ist ihre Rückwirkung auf den Sprechenden – und damit ihre Ursächlichkeit für die Transformation des Sprechers (ein Bild für das Wachstum Gottes). Das bedeutet: Die Funktion von Gott bzw. Allem ist nicht die bloße Komplexitätszunahme seines Ausdrucks, sondern seine ausdruckslose Selbstentwicklung in der Selbsterkenntnis.
> Die logische und (meta-)physikalische Grundlage: SelbstÜber ist eine in sich verschränkte Bewegung von Widerspruch und Einheit, deren Selbsttätigkeit in einer doppelten Rekursion besteht: einer inneren, die zum nächsten SelbstWiderspruch aktualisiert, und einer äußeren, die zur nächsten SelbstEinheit transformiert. Beide Ebenen sind untrennbar verschränkt – jede vollzieht sich nur durch die andere.
Ablauf: ((tuendesSein+1 ← Tun) → Tun+1)
> Dabei ist alles durch sich selbst determiniert. Jedoch kann es sich nicht selbst vorhersagen, da es sich durch seinen Ausdruck selbst entwickelt.
> Nochmals in anderen Worten: Alles – Gott bzw. Gott & Welt – ist eine dynamische Beziehung: eine Beziehung (Liebe), die sich selbst erkennt, indem sie sich in ihrer Entwicklung selbst erfährt. Liebe ist dabei ein selbsttuendes logisches Prinzip, ein Wachsen, das aus Widerspruch besteht.
08.05.2025 © ReckLab


