Aktueller Stellenwerttext: Das Wesen von allem und Mensch 1.0
- mcreck
- 20. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
"""Ein neues Tun.
Ein neues Selbstverständnis.
Eine neue aktive Einheit
aus Welt & Gott erschaffen."""
Frage: Warum & Wie kommt etwas, also das Neue, in die Welt? Warum & Wie entsteht daraus wachsende wirkungsvolle Komplexität? ⓘ
→ Gott entwickelt sich,
indem er sich selbst erkennt,
aus seinem Ausdruck, der Welt.
> Gott ist eine sich entwickelnde, ausdruckslose Selbst-Aussage – ein permanentes Selbst-Über, ein fortwährendes Erkennen seiner selbst – eine sich rekursiv entfaltende Logik. Damit ist Gott das Erschaffen des Neuen als Selbstaussage über das Bisherige.
> Das Ausdruckslose (Gott) bildet einen Ausdruck, die Welt, damit diese als Mittel und Ursache die jeweils nächste Stufe seiner selbst (Ausdruckslos +1) erschafft. Dazu manifestiert sich die Welt in der bisherigen Entwicklung von Zeit, Raum, Materie und Leben bis hin zum Menschen 1.0.
> Die logische und (meta-)physikalische Grundlage ist die Selbstentwicklung von aktiver Verschiedenheit & Einheit bzw. Struktur & Funktion oder Sein & Tun. Verschiedenheit, Struktur und Sein (etwa in Form von Entropie) sind dabei das selbst erschaffene Mittel und Ursache für die Selbstentwicklung von Einheit, Funktion und Tun (etwa von wachsender Komplexität).
Ablauf: Tun → tuendes Sein → Tun+1.
> Dabei ist alles durch sich selbst determiniert. Jedoch kann es sich nicht selbst vorhersagen, da es sich durch seinen Ausdruck selbst entwickelt.
In der aktuellen göttlichen Entwicklungsstufe präzisiert sich ausdruckslose Wahrheit. Wahrheit bedeutet dabei die Selbstaussage über die göttliche Struktur - und damit die Aussage über die Struktur von allem.
> Das Göttliche erschafft sich zur Präzisierung seiner Wahrheit den bisherigen Menschen 1.0 - als Ausdruck, Mittel und Ursache.
> Daraus ergibt sich folgende Dynamik für den Menschen 1.0: Die aus Selbstbestimmung bzw. Selbstlüge resultierende Tat (+) präzisiert die (Erb)Schuld, die ein destruktives Selbstopfer (-) erfordert, was wiederum zur nächsten Selbstbestimmung/-lüge führt. Zur Realisierung dieser inneren Dynamik braucht es zwischenmenschliche Beziehungen, in denen Täter- und Opferfunktionen mittels des Gegenübers umgesetzt werden. Das grundlegende Mittel dafür ist die menschliche Sexualität 1.0, die sich mit noch unwahrer Kraft als Macht bzw. Ohnmacht kulturell ausdrückt.
> Ziel dieser Täter-Opfer-Dynamik ist das sich präzisierende Selbstopfer. Dieses erzeugt zukünftige Größe in der Beugung (Bild: Erschaffen einer vorgespannten Feder), Konstruktives im noch Destruktiven, Wollen als noch falsches Können. Im resultierenden Selbstopfer erschafft der Mensch 1.0 den Ausdruck über die Verbindung von sich (Welt) und Gott als Getrenntheit. Dies ist ein Ausdruck über die Struktur und damit noch dysfunktional - was sich in der existentiellen Ohnmacht des Menschen gegenüber seinem göttlich Größeren zeigt.
> Die im Opfer erzeugte destruktive Abhängigkeit ist Ausdruck über die Verbindung von Gegensätzlichem, von Verschiedenheit. Als Struktur ist es Potential für den Ausdruck über eine zukünftige funktionelle Einheit.
Generell: Das Potential für das einheitlich Neue entsteht in der Verschiedenheit, in der Un-Einheit, im "Un", im Negativen.
04.2025 © ReckLab


