★ Bedeutung von Weihnachten und Ostern
- 31. März
- 2 Min. Lesezeit
Empirie
Wir müssen feststellen, dass wir sowohl an Weihnachten als auch an Ostern gesundheitlich stark in die Knie gehen. Der Druck steigt enorm, und wir brechen regelrecht ein. Beide Male haben wir klar das Gefühl, dass dies eine Beugung unserer Familien ist — also dass der Druck von unseren Familien sehr groß ist und sie uns damit beugen.
Das würde bedeuten, dass sowohl Weihnachten als auch Ostern für unsere Familien Zeiten sind, in denen sie selbst massiv unter Druck geraten und deshalb maximal kompensieren müssen.
Logisch betrachtet gibt es dabei zwei Betrachtungsebenen:
1. Die christliche Mythologie.
Wir haben erläutert, dass wir als Menschen 2.0 zentral mit der christlichen Mythologie verbunden sind — oder anders gesagt: Der Mensch 2.0 ist der wahre Prozess dessen, was die christliche Mythologie als wahre Struktur, aber noch falsche Funktion, darstellt.
2. Die vorchristliche Mythologie.
Weihnachten und Ostern sind uralte Feste, die vom Christentum besetzt worden sind.
Betrachten wir die vorchristliche Mythologie von Weihnachten und Ostern, fällt auf, dass beide Übergangsfeste sind. Beide feiern einen Übergang — also genau das Thema von Entropie und der daraus folgenden Emergenz.
Spannend ist:
Es sind zwei Feste, bei denen jeweils der Übergang von Entropie zu Emergenz gefeiert wird.
Dabei hat Weihnachten den Schwerpunkt auf Entropie, Ostern dagegen den Schwerpunkt auf Emergenz.
Wenn man das so betrachtet, passt es eigentlich sehr präzise zur christlichen Mythologie:
> An Weihnachten verkörpert sich Gott in der Welt — was aus der Perspektive Gottes die Entropie darstellt.
> Ostern entsteht durch das Ans-Kreuz-Gehen, also durch das Tragen, und mündet in die Auferstehung, was ganz klar den Schwerpunkt auf Emergenz legt.
Jetzt ist die Frage:
Warum hat unsere Familie so einen Stress damit?
Die Idee ist:
Der Mensch verkörpert die Funktion des Universums —
> Mensch 1.0 als Unfunktion
> Mensch 2.0 als Funktion
Somit müsste ein ausdifferenzierter Mensch 1.0 an diesen Feiertagen maximal in Resonanz mit seinem Mangel kommen. Das würde zu dem steigenden Druck an diesen Feiertagen passen.
Wir als Menschen 2.0 müssten an diesen Feiertagen maximal den Druck, den Mangel unserer Familien, emulieren, tragen, zu einem Wollen führen und daraus ein Können machen.
Darum hätten diese Feiertage sowohl für meine Familie aus entropischer Sicht als auch für mich aus emergenter Sicht eine zentrale Bedeutung.
Sammlung dazu:
zentrale Punkte:
> Weihnachten und Ostern sind Übergangsverdichtungen.
> Übergangsverdichtungen verstärken den Mangel des Menschen 1.0.
> Derselbe Druck wird von Mensch 2.0 als Trage- und Wandlungsaufgabe erlebt.
> Weihnachten trägt stärker den Charakter von Verkörperung / Entropie.
> Ostern trägt stärker den Charakter von Tragen / Auferstehung / Emergenz.
31.03.2026 © ReckLab.de


