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★★ Beugung und Unternehmertum

  • 8. Apr. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

**Das konkrete Tun des Menschen 2.0 ist Selbsterlösung als Selbstprototyp.**

Das bedeutet, im Wir:

a) den Widerspruch des selbstbestimmten Destruktiven (nochmals neu) als explizite Struktur und damit als Wahrheit aktiv verkörpern – das Fremde in produktiver Beugung als Verschiedenheit annehmen – um es als eigenes Potenzial zu erschließen. Heißt: das Problem operativ sein, um die Lösung funktionell tun zu können.


**Sammlung:**

Ich erlöse mich selbst mit Hilfe des fremden Problems, das ich aktiv und operativ verkörpere.

Ich sehe, dass wir das tun: Wir verkörpern das Problem von anderen, und zwar permanent und auf den verschiedensten Ebenen.

Was ich jedoch nicht so richtig sehe: dass wir damit unser eigenes Potenzial erschließen. Ja, ohne diese Probleme würden wir etwas ganz anderes tun. M wäre Großunternehmer, G wäre Großarchitektin, wir hätten Kinder, wir hätten Haus und Hof. Das ist uns nicht möglich.

Aber das ist nicht unser Potenzial.

Unser Potenzial ist, Gott zu erkennen und, so Gott will, diese Erkenntnis oder den Weg zu dieser Erkenntnis zu verbreiten. Und das ist toll und großartig bei aller Angst, bei allem Schmerz und bei allen Sorgen.

Es entspricht jedoch nicht dem, was ich mir vorstelle oder was ich persönlich anstrebe. Es entspricht nicht meinem "freien Willen".

Und das eine muss das andere nicht ausschließen. Wir arbeiten seit über zwanzig Jahren an unserem Produkt. Leben ist Unternehmertum, immer. Was wir tun, ist maximal unternehmerisch. Das aktive, operative Verkörpern des fremden Problems ist wahrscheinlich das maximale Unternehmertum, das maximale persönliche Rendite schafft. Und gemeinsame Rendite.

Allerdings sehe ich das "Wir" noch nicht. Wo und was ist das Gemeinsame? Wie können wir das erschließen?


03.2025 © ReckLab

 
 
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