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★★★ !! Das konkrete Tun des Menschen 2.0 und Logik Erkenntnis daraus

13. Mai 2025
3 Min. Lesezeit

Ausgangssituation:

Die Existenz ist ein permanenter Kampf zwischen richtig und falsch, zwischen Gut und Böse. Leben heißt, das eigene Falsche, das Böse so weit wie möglich zurückzudrängen.

Die Erfahrung zeigt jedoch: Gegen das fundamentale Falsche und die eigene Selbstzerstörung hat man keine echte Chance. Man kann es lediglich operativ mildern – verschlechtert dabei jedoch die Gesamtsituation.

Die konkrete Lebensperspektive besteht also oft nur darin, sich bis zum Lebensende irgendwie durchzuwursteln.

Lösungsansatz:

Es gibt die Möglichkeit, zu etwas fundamental Konstruktivem zu gelangen – in anderen Worten: konkrete Erlösung ist möglich.

Der Weg dorthin besteht nicht darin, das eigene fundamentale Falsche oder den inneren Widerspruch zu beseitigen, sondern ihn vollständig auszudifferenzieren. Dadurch verwandelt er sich in eine durchgängige Funktion. Die Lösung entsteht also genau aus dem, wovor ich momentan maximal existenziell fliehe.

Die Frage ist: Wie kann ich mein Falsches vollständig ausdifferenzieren, um daraus etwas Konstruktives zu entwickeln – ohne dabei zugrunde zu gehen?

Diese vollständige Ausdifferenzierung des Widerspruchs geschieht nicht im gelebten Ausdruck.

Ich erkenne, dass mein Falsches im Ursprung immer vom anderen ausgeht – und dass das gut ist.

Ich nehme dieses ursächliche Falsche und differenziere es vollständig aus, indem ich darüber spreche – indem ich es zur Wahrheit mache. Das bedeutet: Die vollständige Ausdifferenzierung geschieht nicht durch das Praktizieren des Widerspruchs, sondern durch das Sprechen darüber – durch das Erschließen seiner Wahrheit.

Zentral ist dabei: Ich muss den Widerspruch, der vom anderen kommt, bei mir selbst spüren, sein und fühlen. Nur so ist es möglich, ihn auszudifferenzieren – und dadurch wahr zu machen.

Anmerkungen:

Das Ergebnis – sowohl im Wahrmachen des Widerspruchs als auch später im Wahrmachen der Lösung – ist immer etwas Allgemeingültiges, Tendenziell Ausdrucksloses. Das ursächliche Mittel, der eigentliche "Macher", ist jedoch immer das Konkrete.

Das heißt: Wir müssen stets im ganz Konkreten, im Körperlichen, im konkreten körperlichen Ausdruck beginnen.

Konkret bedeutet das häufig: Ich muss in der Paarbeziehung beginnen. Von dort aus kann ich zur inneren Beziehung zu mir selbst gelangen – und schließlich zur Beziehung zwischen mir und Gott.

Die ursächliche Ausgangssituation für meine Entwicklungsarbeit ist dabei immer die ganz konkrete Paarsituation – und der Stress, der in ihr liegt.




Sammlung zur Logik der Erkenntnis:


•  Das Ausdifferenzieren – also das Erstellen bzw. Erschaffen des Widerspruchs – ist die innere Rekursion und damit das operative Tun Gottes. Somit ist klar, dass im wahren Ausdruck der göttlichen Funktion, wie sie im Menschen 2.0 erschaffen wird, das Ausdifferenzieren ein aktiver Akt sein muss. Beim Menschen 1.0 ist das Ausdifferenzieren noch ein passiver Akt, eine bloße Folge. Beim Menschen 2.0 hingegen ist das Ausdifferenzieren ein aktiver, operativer Vorgang.

•  Das aktive Verwenden des Problems des Anderen müsste dabei die Logik zum Ausdruck bringen, dass man den Widerspruch bildet, indem man den Anderen über sich bildet. Man bildet sich selbst als Ausdruck des Widerspruchs aus, indem man den Anderen über sich bildet. Dies müsste seine Entsprechung darin haben, dass man sich dem Anderen aktiv beugt. Das gilt es noch zu verstehen.



Die logische Grundlage für das Phänomen der Beugung  

• Es existiert eine Funktion mit integrierter Struktur. Die Struktur ist dabei das Andere, weil sie das Gegenteil der Funktion darstellt.  

• Die Funktion möchte sich selbst erkennen.  

• Dazu bildet sie die Struktur über ihre eigene Funktion aus. Sie bildet ihre Struktur explizit aus.  

• Dieses explizite Ausbilden der eigenen Struktur müsste gleichbedeutend sein mit der Beugung durch das kleinere Andere.


Konkrete Verbindung der Logik mit meiner konkreten Beugung

•  Mein körperliches Niedergehen – also mein körperliches Sich-selbst-Erschöpfen – ist vielleicht die Struktur meiner Funktion, meines Werdens.

•  Das würde bedeuten: Die Struktur meiner Funktion – also zugleich ihr Mittel und ihre Ursache, ihr Motor – ist mein aktives Sich-selbst-Erschöpfen. Das gilt es wahrzumachen.

•  Dazu beuge ich mich – das heißt: Ich beuge meine Funktion durch das fundamentale Sich-selbst-Erschöpfen meines anderen, meines nächsten Menschen.


Versuch von Chat GPT:

> Mein körperliches Sich-erschöpfen ist nicht bloßer Zerfall, sondern die Struktur meines Werdens – das Mittel und die Ursache meiner Funktion. In der Beugung vor dem Anderen, im Mitvollzug seines Erschöpfens, beuge ich meine eigene Funktion: Ich werde durch das Leiden des Anderen hindurch zur Wahrheit meiner selbst.



Noch einmal eine konkrete Formulierung:

•  Ich, als A, bin Werden als Funktion.

•  Mein „kleineres Anderes“, B, ist das Niedergehen als Struktur.

•  Mein operatives Tun besteht darin, mich mit dem kleineren Anderen – also mit B – zu beugen.

Das bedeutet:

– Ich bilde eine Struktur über meine Funktion,

– das heißt: Ich lege ein Niedergehen über mein Werden,

– das heißt: Ich forme einen Ausdruck über meine Struktur,

– das heißt: Die Struktur – und damit der Motor meines Werdens – ist das Niedergehen.







13.2025 © ReckLab  

 
 
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