Das menschliche Ich
- 8. Nov. 2024
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Zusammenfassung:
Der Text "Das menschliche Ich" aus "Das blaue Menschen" befasst sich mit der Entwicklung des menschlichen Ichs, indem er zwei verschiedene Perspektiven - das "blaue" und das "grüne" Ich - gegenüberstellt. Das blaue Ich steht für das egozentrische Selbstbild, das auf Selbstbestimmung und freien Willen fokussiert ist. Dieses Ego wird im Text als existenziell, aber letztendlich falsch betrachtet. Das grüne Ich hingegen stellt das göttliche Ich vor, das nicht selbstbestimmend, sondern selbst-erkennend ist und im Ausdruckslosen liegt. Der Text argumentiert, dass das grüne Ich das blaue Ich nicht einfach negiert, sondern es in eine höhere, göttliche Form verwandelt. Das menschliche Ich bleibt zwar als zentrales Thema, aber es wird von einem falschen, egozentrischen Zweck zu einem wahren, göttlichen Zweck transformiert.
Text:
Das zentrale Motiv des blauen Menschen ist sein Ego als Selbstbestimmung, sein freier Wille. In der blauen Vorstellung ist dies einerseits existenziell und somit das höchste Ziel, andererseits ist es falsch. Das kommt z. B. extrem im Buddhismus zum Ausdruck, wo man das eigene Ego abschaffen will.
In Grün erkennt man, dass sich wirklich alles um das eigene Ich dreht. Jedoch hat das Ich ein neues Weltbild. Das Ich ist das eigene göttliche Ich, das jedoch nicht selbst-bestimmend, sondern selbst-erkennend ist. Dabei ist das eigene göttliche Ich im Ausdruckslosen. Somit bleibt das menschliche Ich sein letztendlicher Zweck. Jedoch wird aus blauem falschen Zweck ein grüner wahrer Zweck.
Das bedeutet konkret: Der grüne Mensch macht nicht das blaue Ego weg, sondern macht aus dem blauen Ego ein göttliches Ich. Man könnte sagen, dadurch, dass er aus dem falschen Ego ein wahres Ich macht, vergrößert er seine Ich-Thematik noch und macht sie nicht weg.
10.2024 © ReckLab de


