★★ Das Tun des Menschen 1.0 vs 2.0: Selbstbestimmen vs Selbstprototypen
- mcreck
- 24. März 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. März 2025

Ich suche ein präzises Wort, eine genaue Bezeichnung für das, was ich im Folgenden erläutern möchte:
Ich suche nach einem Wort, das das Gegenteil von Selbstbestimmung beschreibt. Selbstbestimmung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ich mich durch mein Bewusstsein selbst bestimme. Ich mache mir eine Vorstellung von mir selbst, durch die ich mich bestimme. Daraus resultieren meine operativen Handlungen, die sich aus dieser Selbstbestimmung ergeben.
Das Wesentliche an der Selbstbestimmung ist, dass ich operativ Konstruktives für mich tue, das ich bestimme, das ich will – jedoch erzeuge ich durch die Selbstbestimmung zugleich das Gegenteil, weil Selbstbestimmung letztendlich eine Lüge ist.
Für das Gegenteil verwende ich bisher das Wort „Selbstprototypen“. Dabei geht es darum, dass ich ein iteratives Handeln habe, von dem ich nicht weiß, was ich operativ tue, das jedoch auf ein größeres Ziel und eine konstruktive Haltung ausgerichtet ist. Das Extreme daran ist, dass ich eben nicht weiß, was ich tue, und mein Handeln somit nicht direkt konstruktiv aussieht. Langfristig ergibt sich jedoch aus diesem Handeln das Konstruktive.
Gibt es ein Wort, das besser dafür geeignet ist als „Selbstprototypen“?
Ich möchte zusätzlich betonen, dass beim „Selbstprototypen“ das Handeln dadurch gekennzeichnet ist, dass man sich dem Problem zuwendet und dadurch in der Folge die Lösung erschafft – im Gegensatz zur Selbstbestimmung, bei der man sich der Lösung zuwendet.
03.2025 © ReckLab


