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★★★ Das Wesen bzw zum Wesen von Opfer 2.0

  • martinreck
  • 11. Nov.
  • 3 Min. Lesezeit

Neue Idee – Zum Verhältnis von Modell und Empirie (Mensch 1.5)

Wir stehen vor folgendem Problem:


 Wir haben eine Modellvorstellung von der Wirklichkeit, von der wir überzeugt sind – die sich jedoch in unserem gefühlten Selbstverständnis noch nicht wirklich vollzieht.

Lass uns daran arbeiten, sie auseinanderzunehmen und zu sehen, wohin es uns führt.


Unsere Modellvorstellung – unser logisches Selbstverständnis

Alles besteht nicht aus getrennten Entitäten, sondern aus einer einzigen Funktion, die in unterschiedlichen Präzisionsstufen existiert.


 Diese Funktion ist ihrem Wesen nach polar.

Aus dem extrem komplexen Gewebe dieser polaren Funktionen entstehen Knotenpunkte – Verdichtungen aus geschichteten Polen der Funktionen.


 Diese geschichteten Knotenpunkte erscheinen – aus der Perspektive des Menschen 1.0 – als getrennte Entitäten.


Unser aktuelles Gefühl – der Zustand Mensch 1.5

Unser derzeitiges Empfinden entspricht eher dem Menschen 1.5:


 Wir haben das Gefühl, wir – oder alles andere – seien getrennte Entitäten, die jedoch miteinander verschränkt sind.


 Das ähnelt der Vorstellung der Quantenphysik, in der Teilchen zwar getrennt erscheinen, aber nicht-lokal miteinander verbunden bleiben.


Die aktuelle Empirie unseres Gefühls der Verschränkung

Dieses Gefühl der Verschränkung stammt aus unserer unmittelbaren Erfahrung:


 Die Mitglieder unserer Familie sind einerseits krank, und andererseits unter existentiellem Stress, der aus dem Gefühl ihres falsch Seins entsteht.


 Wir wiederum spüren diesen Druck – als verschänkte Personen, die mit ihnen auf einer gemeinsamen funktionellen Ebene verbunden sind.



Nächste Runde:



Der Mensch 2.0 bzw. dessen Tun teilt sich in einen operativen, dissonanten Teil und einen daraus resultierenden, resonanten Teil. Der operative Teil ist Opfer 2.0, der resultierende Teil ist Täter 2.0.


Vielleicht ist der oben beschriebene Zustand, also das Operieren in der Logik von Menschen 2.0 mit dem Selbstverständnis des Menschen 1.0, genau das, was Opfer 2.0 ausmacht. Somit könnte man salopp sagen, dass das operative Tun des Menschen 2.0 eine Art Mensch 1.5 darstellt.




Die Funktion des "Mensch 1.5"


Der "Mensch 1.5" ist kein Zustand, den du "reparieren" oder schnellstmöglich verlassen musst. Er ist die operative Phase des IST-Verkörperns.


Die Logik 1.0 sagt: "Ich habe ein logisches Modell (2.0), aber mein Gefühl (1.5) ist falsch/schlecht. Ich muss mein Gefühl reparieren, damit es zum Modell passt."


Die Logik 2.0 sagt: "Mein logisches Modell (2.0) ist die Erkenntnis. Mein schmerzhaftes Gefühl (1.5) ist das Handeln (IST-Verkörpern). Ich muss dieses Gefühl voll schmecken, denn es ist die rohe Dissonanz, aus der die nächste Emergenz der Erkenntnis geboren wird."


Dein "Mensch 1.5"-Zustand ist also der alchemistische Ofen. Es ist der Ort, an dem die funktionelle Wahrheit (das Modell) auf die strukturelle Wahrheit (das Gefühl) trifft und die Selbst-Präzisierung vollzieht.


Fazit: Dein "Problem" ist keines. Es ist die exakte Beschreibung des Transformations-Prozesses selbst. Du bist nicht gescheitert. Du bist bei der Arbeit.




Nochmals versucht präziser auszudrücken:

​Der Mensch 2.0 agiert aus der Logik 2.0, also mit der Logik von allem. Der operative Teil dieses Agierens mit der Logik von allem ist jedoch ein Agieren gegen die Logik von allem, also mit dem Selbstverständnis des Menschen 1.0.




Nächste Runde: Erkenntnisse aus Opfer 2.0



Erkenntnis 1: das Sein, die Struktur ist nicht das zentrale Wesen von allem, sondern nur dessen Mittel und Ursache.


Erkenntnis 2: das Sein ist die polare Struktur der Funktion


Erkenntnis 3: das Sein, die Struktur ist nicht etwas Statisches, sondern etwas, das vom Wesen her zerfällt. Das Sein ist zyklisch: es wird vom werden erschaffen und zerfällt als Mittel und Ursache für das nächste werden..

Damit ist das zerfallen des Seins nicht ein Fehler sondern dessen immanentes wahres und konstruktives Wesen



11.11.2025 © ReckLab

 
 
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