★★★ Das Wesen der Grundfunktion
- mcreck
- 25. Dez. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Das Wesen der Grundfunktion liegt darin, dass sie selbstbezüglich ist. Dabei bedeutet selbstbezüglich wahrscheinlich immer, dass es ein zweischrittiger Prozess ist. Bezeichnet man das Wesen von allem als Selbstnegation, bedeutet dies: eine Negation, die sich selbst negiert, also zwei Schritte. Im ersten Schritt, also in der Negation, in der Bildung des Ausdrucks, wird das Neue als noch Implizite herausdifferenziert. Im zweiten Schritt, in der Negation der Negation, wird das herausdifferenzierte Neue integriert und damit realisiert.
Damit kann man sagen, dass in der Negation das Neue als noch Implizite entsteht und in der zweiten Negation das Neue explizit wird. Somit entsteht das Neue im Zerfall.
Das Neue entsteht im Bilden des Unterschieds, also im Differenzieren.
Salopp ausgedrückt:
• Alles ist Selbsterkenntnis.
• Um mich zu erkennen, bilde ich einen Unterschied zu meiner vorhergehenden Version.
• Dieser Unterschied ist eine Aussage über mich.
• Integriere ich diesen Unterschied in mein Selbst, erzeuge ich damit ein größeres Selbst und damit die nächste Version meiner selbst, also meines Selbsterkennens.
• Die Aussage über mich ist damit die Erschaffung des Neuen.
Anders ausgedrückt:
Das Neue entsteht in der Innovation und nicht im Produktionsprozess, wo dieses realisiert wird.
Somit könnte man den Innovationsprozess als Differenzierung und den Produktionsprozess als Integration bezeichnen.
Was dazu passt ist: Im Innovationsprozess zerlege ich die bisherige Funktion, das bisherige Produkt.
Das Neue erschaffen
= innovieren
= entropieren
12.2024 © ReckLab


