★★ Das Wesen des Menschen 2.0
- martinreck
- 14. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Eine neue Idee, ein neuer Geschmack, ein neues Gefühl:
Selbstvertrauen: Ich vertraue mir und meinem Prozess zutiefst.
Vielleicht ist das ein Gefühl bzw. ein Selbstverständnis, das eigentlich nur der Mensch 3.0 haben kann.
Der Mensch 2.0 müsste aus dieser Haltung heraus existieren, agieren, tun. Zugleich müsste er dabei mit dem Selbstverständnis des Menschen 1.0 ringen: Er handelt bereits so, aber ihm fehlt (noch) das entsprechende Selbstverständnis dazu. Konkret: Er hat Angst, dass er schlicht und ergreifend untergeht, weil er sich nicht selbst bestimmt.
Mensch 2.0 = Handeln im Vertrauen bei Identität im Ringen.
Mensch 3.0 = Identität im Vertrauen ohne Ringen.
Damit ist der Mensch 2.0 die Verkörperung des Selbsterkennens – und damit das Selbsterkennen des Selbsterkennens.
Das 1.0-Selbstverständnis ist dabei die Beugung des Tun 2.0. Es bildet zugleich Ursache und Mittel für das Selbsterkennen des Tun 2.0 – und damit für das Erschaffen des Selbstverständnisses 2.0.
In anderen Worten:
1.0 will Identität durch Selbstbestimmung.
2.0 tut Identität durch Prozess.
Der Widerspruch ist nicht Störung, sondern der Motor der Meta-Stufe:
Ohne Ringen kein Selbsterkennen², weil nichts da ist, woran sich der Prozess als Prozess erkennen kann.
2.0: Selbsterkennen durch Widerspruch (Ringen).
14.01.2026 © ReckLab


