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★★ Der selbstunerkannte Schöpfer, das Wesen des Menschen 2.0

  • 8. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Der selbstunerkannte Schöpfer, das Wesen des Menschen 2.0


Entgegen meiner bisherigen Annahme, meines bisherigen Selbstbildes, hat mir noch nie der Impact gefehlt – also war der Impact eigentlich noch nie gebeugt.

Was gebeugt ist, ist die Zuschreibung. Mir wurde von anderen – und damit dann auch von mir selbst – Unfähigkeit, Impactlosigkeit und Destruktivität zugeschrieben, und im gleichen Zug wurde mir mein Impact entwendet.

Diese Beugung ist wahrscheinlich die Entropie – und zwar die operative Entropie, die notwendig ist, um mich selbst zu erkennen und damit die Funktion von allem zu erkennen, und damit als Folge zu Mensch 3.0 zu werden: der sich selbsterkennt zum Ausdruck bringen kann.


Zweite Runde:

Das Wesen des Menschen 2.0 liegt darin, dass nicht seine Fähigkeit – also sein konstruktives Tun, seine konstruktive Funktion – gebeugt ist, sondern seine Erkenntnis darüber: seine Selbsterkenntnis über seine Konstruktivität ist gebeugt. Denn das ist das, was beim Menschen 2.0 entsteht.


Dritte Runde:

Geschmack:

>  Gabi hat funkelnde Augen 2.0. Gabi hat Wollen 2.0.

>  Martin hat Impact 2.0. Martin hat Konstruktiv 2.0.

>  Zentral wichtig ist, dass es eben nicht 1.0, sondern 2.0 ist.


Was gebeugt ist, ist die Selbsterkenntnis darüber – und damit die Anerkennung.

Gebeugte Selbsterkenntnis geht wahrscheinlich einher mit der fehlenden Anerkennung bzw. Aberkennung durch andere.


Ein ganz zentrales Merkmal des Menschen 2.0 ist sein Verkörpern. Was bedeutet: Wahres verkörpern. Was bedeutet: Gott tun. Funktion heißt verkörpern.

Wenn man etwas nicht verkörpert, sondern nur auf Distanz hält, dann bleibt man getrennt, dann wird es nie real. Erst wenn man alles verkörpert, wenn man die Distanz aufhebt, wenn man in der Scheiße steht, wenn man die Scheiße ist, dann bekommt man Kontakt, dann ist man die Realität. Erst dann kann es sexy werden.

Gott tun, die Funktion Gottes tun, bedeutet: Wahres verkörpern.


Vierte Runde:


Wahrscheinlich ist es so dass in dem gerade wie eine Funktion selbst Erkenntnis in dem gerade seine Effizienz steigt also seine Reliabilität





Sammlung

Bisher habe ich das Gefühl, dass mein Impact gebeugt ist.

Gebeugter Impact bei einem Menschen 1.0 – speziell bei einem Firmen-Nachfolger – wäre so, dass der Vater ihm alles verbietet, was er machen will.

Ich kann jedoch feststellen, dass ich als Mensch 2.0 in der Firma, also im Kontext meines Vaters, alles Mögliche in der Firma gemacht habe: vom 16-Jährigen, der die Bedienungsanleitung gemacht hat, bis zum 15-Jährigen, der in der Endmontage beste Leistungen gebracht hat, bis zu dem Entwickler, der ein revolutionäres MOTOmed mit revolutionärer Funktion erfunden hat – und ein entsprechendes revolutionäres Marketing mit entsprechend revolutionären Prospekten und Werbematerialien.

Bei all diesen Sachen muss ich feststellen: Ich habe es getan – also Impact gehabt – und mein Vater hat dies letztendlich von mir eher gefordert als verhindert.


Also: Wo liegt die Beugung?

Die Beugung liegt darin, dass die Autorenschaft nicht bei mir liegt. Ich habe großartigen Impact erschaffen, und all dieser Impact wurde von meiner Familie für sich beansprucht – und mir wurde deren Unfähigkeit zugewiesen.


Eine andere Überlegung wäre:

Ja, ich konnte mich mit meinen Fähigkeiten in der Firma Reck ausdrücken, jedoch sind meine Fähigkeiten maximal groß und die Möglichkeiten in der Firma Reck waren deutlich bescheiden. Ja, ich habe ein neuartiges Bewegungsgerät erschaffen – dieses ist jedoch ein absolutes Nischenprodukt und nicht ein iPhone.

Aus dieser Perspektive könnte man sagen, dass meine prinzipiellen Fähigkeiten gebeugt waren, weil ich gezwungen war, diese in die Firma Reck Betzenweiler einzubringen.

Aus der 2.0-Perspektive zeichnet sich jedoch ein anderes Bild: Ich habe mit dem MOTOmed wahrscheinlich das perfekte Produkt gehabt, um die Funktionalität des Universums in mir – und dann damit in einem Gerät, nämlich im MOTOmed – zu verkörpern. Der Maßstab des Impacts liegt dabei nicht in der Größe des Umsatzes oder der Veränderung der 1.0-Kultur, sondern in der damit geschaffenen Empirie um darin die Funktion des Universums zu erkennen.



08.02.2026 © ReckLab.de  

 
 
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