top of page

Zurück zur Übersicht mit dem Zurück des Browsers

★★★★ Der Welle-Teilchen-Dualismus als Ausdruck von Struktur und Funktion

18. Juni
2 Min. Lesezeit

Der Welle-Teilchen-Dualismus als Ausdruck von Struktur und Funktion


Der Welle-Teilchen-Dualismus lässt sich so verstehen:


Ein Teilchen ist der strukturelle Ausdruck eines zugrunde liegenden physikalischen Vollzugs. Es erscheint als Ding.

Eine Welle ist der funktionelle Ausdruck desselben physikalischen Vollzugs.

Damit sind Welle und Teilchen nicht zwei getrennte Dinge, sondern zwei Ausdrucksweisen derselben tieferen Wirklichkeit:

Teilchen ist Struktur-Ausdruck. Welle ist Funktions-Ausdruck.


Dasselbe Muster zeigt sich beim Leben:

Der Körper ist der strukturelle Ausdruck des Lebens.

Der Geist ist der funktionelle Ausdruck des Lebens.

Kurz:

Teilchen verhält sich zu Welle wie Körper zu Geist.

Teilchen/Körper = Struktur-Ausdruck.

Welle/Geist = Funktions-Ausdruck.



Teilchen und Welle sind zwei Ausdrucksformen desselben zugrunde liegenden SelbstVollzugs.

Das Teilchen ist dessen struktureller Ausdruck.

Die Welle ist dessen funktioneller Ausdruck.


Das Eigentliche ist die ausdruckslose Vollzugsfunktion als funktionelle Wellenfunktion, die sich als Teilchen strukturell und als Welle funktionell ausdrückt.


((Teilchen) Welle) Wellenfunktion


((struktureller Ausdruck) funktioneller Ausdruck) ausdruckslose Funktion



((Körper) Geist) Seele


((struktureller Lebensausdruck) funktioneller Lebensausdruck) ausdrucksloser SelbstVollzug des Lebens


Damit wäre Geist nicht etwas, das dem Körper äußerlich hinzugefügt wird. Geist ist der funktionelle Ausdruck desselben Lebens, dessen struktureller Ausdruck der Körper ist.


Das bedeutet, dass Wirklichkeit nicht aus Dingen besteht, die dann Funktionen haben, sondern aus einem tieferen SelbstVollzug, der sich zugleich als Struktur und Funktion ausdrückt.




Das bedeutet auch, dass der Körper bzw. das Teilchen der eigentlich kreative Ort ist für den Geist bzw. die Welle. 






Geschmack:


Das Teilchen ist Welle als bestimmte Struktur.

Die Welle ist Teilchen als offene Funktion.

Die Wellenfunktion ist die ausdruckslose Einheit, in der diese beiden noch nicht getrennt sind.


Der Körper ist Geist als bestimmte Struktur.

Der Geist ist Körper als offene Funktion.

Die Seele ist die ausdruckslose Einheit, in der Körper und Geist als ein Lebensvollzug zusammengehören.


Damit wird auch der klassische Gegensatz von Körper und Geist verschoben. Es geht nicht mehr um:


Körper oder Geist

sondern um:

Körper als Struktur-Ausdruck

Geist als Funktions-Ausdruck

Seele als ausdrucksloser SelbstVollzug beider



Dann wäre der Welle-Teilchen-Dualismus nicht bloß ein physikalisches Sonderproblem, sondern die erste physikalische Sichtbarkeit der Grundstruktur:


Alles Wirkliche erscheint doppelt:

als Struktur und als Funktion.

Aber es ist ursprünglich nicht doppelt, sondern ein ausdrucksloser SelbstVollzug, der sich doppelt ausdrückt.



Der Welle-Teilchen-Dualismus zeigt dass Wirklichkeit sich doppelt ausdrückt: strukturell als Teilchen und funktionell als Welle. Die Wellenfunktion ist die ausdruckslose Einheit dieses doppelten Ausdrucks. Dasselbe Muster erscheint im Leben: Der Körper ist der strukturelle Ausdruck des Lebens, der Geist sein funktioneller Ausdruck, die Seele die ausdruckslose Einheit ihres SelbstVollzugs.



Teilchen ist Struktur-Ausdruck. Welle ist Funktions-Ausdruck. Wellenfunktion ist der ausdruckslose SelbstVollzug, der sich als beides ausdrückt. Körper ist Struktur-Ausdruck. Geist ist Funktions-Ausdruck. Seele ist der ausdruckslose SelbstVollzug, der sich als beides lebt.


18.06.2026 © ReckLab.de

 
 
bottom of page