★★ Die Beziehung zum anderen:
- 6. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
**Empirie:**
Unser bisheriges Problem ist, dass die Beziehung zum anderen für uns zentral, jedoch leider bisher noch destruktiv ist. Wir suchen nach einer Möglichkeit für eine konstruktive Beziehung zum anderen.
**Logiksammlung dazu:**
• Ein Ansatz für eine konstruktive Beziehung zum anderen ist wahrscheinlich, das Wesen der Beziehung zum anderen zu erkennen.
• Idee zum Wesen der Beziehung zum anderen: Der resultierende menschliche Ausdruck ist der Körper. Das ist in der Ausdrucksweise jedoch nicht das Ende.
• Idee: Der Ausdruck des menschlichen Körpers kommt in der Beziehung zum anderen zum Vorschein. In der Beziehung zum anderen ist die eigene Existenz das Geistige bzw. Göttliche, und der andere ist vielleicht die Verkörperung davon.
• Daraus ergibt sich folgende Logik: Gott und Mensch, Geist und Körper, Körper und andere.
• Somit wäre der andere der Ausdruck des eigenen Selbst und die Ursache des eigenen +1.
• Das bedeutet: In der Beziehung zum anderen ist auf jeden Fall einer der Ausdruck Gottes, der andere Ausdruck der Welt, des Ausdrucks, also des Menschen.
• Daraus resultiert: Gott gibt es nicht ohne Welt, und Welt gibt es nicht ohne Gott. So ist es auch mit mir und dem anderen.
• Diese Logik gilt es näher zu untersuchen.
**Warum klappt es bisher nicht, mit dem anderen eine konstruktive Beziehung einzugehen?**
• Um mit uns eine konstruktive Beziehung einzugehen, muss der andere sein persönliches Falsch operativ machen und in die Beziehung einbringen.
• Der Ansatzpunkt könnte sein, dass der andere den Geschmack hat, das Selbstverständnis hat, dass sein Falsch eine Spannung ist, ein Potenzial ist und das Neue in sich trägt – und zwar als Ursache. Das bedeutet: Wenn der andere sein Falsch in die Beziehung mit uns einbringt, bringt er das Potenzial für das Neue ein. Er bringt implizit das Neue ein. Somit ist sein Falsch von unschätzbarem Wert.
05.2025 © ReckLab


