top of page

Zurück zur Übersicht mit dem Zurück des Browsers

★★★★ Die Logik der Evolution von allem

  • 7. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Im ersten Zyklus des Universums erschafft sich aus dem Selbstvollzug die Selbstfunktion des Universums als Selbstrekursion.

Anders gesagt: Aus Selbstvollzug wird Selbstfunktion.


Im zweiten Zyklus des Universums funktioniert sich die Selbstfunktion zu ihrer vollen Selbstwirksamkeit, indem sie sich vollständig selbst erkennt.

Dies ist der aktuelle Zyklus des Universums — also der Zyklus der letzten 13 bis 14 Milliarden Jahre.

Die Zunahme der Selbstwirksamkeit des Universums lässt sich in der exponentiellen Entwicklung des Ausdrucks der Welt sehen. 


Der Mensch 2.0 ist dabei die letzte Entwicklungsstufe dieses zweiten Zyklus.

Im Menschen 2.0 vollzieht sich der gesamte Selbstvollzug des Universums - also die gesamte Funktion aus göttlichem Ausdruckslosen und der Welt-Ausdruck - im Ausdruck, und zwar im Ausdruck des Menschen.

In anderen Worten: Das, was sich über 13 bis 14 Milliarden Jahre in der Funktion des gesamten Universums vollzieht, vollzieht sich im Ausdruck in der Entwicklung des Menschen 2.0, um darin die resultierende Selbsterkenntnis zu erschaffen.


Im kommenden dritten Zyklus des Universums wirkt sich die wirksame, selbsterkannte Funktion zu ihrem selbst erschaffenen Sinn.

Den ersten Ausdruck davon — und damit den Startpunkt — bildet die Entwicklungsstufe des Menschen 3.0.




Logische Fragen dazu. 



Warum läuft die Logik nicht einfacher folgendermaßen?


>  Selbsterschaffung der Funktion, und aus der Funktion erschafft sich Sinn.

Warum gibt es die Stufe dazwischen, in der die Funktion sich selbst erkennt und damit selbstwirksam macht?

Warum ist es nicht so, dass eine Funktion sich erschafft und im nächsten Schritt tut sie sich und in ihrem Tun produziert sie ein Ergebnis, nämlich den Sinn? 

>  Die Idee: Das hat mit der Logik der Selbstrekursion zu tun. Die Logik ist eben nicht linear, sondern selbst rekursiv.





Ein Versuch einer weiteren Präzisierung 



In den Entwicklungsstufen des Lebendigen, des Mensch 1.0 und des Mensch 2.0 kommt die gesamte Funktion des Universums – also von ausdruckslosem Gott und ausdrucksbehafteter Welt – im Ausdruck der Welt zum Ausdruck.

Im Lebendigen bildet sich ein Ausdruck über die Erschaffung der Funktion an sich, also über den ersten Zyklus des Universums, aus.

Im Menschen 1.0 bildet sich ein Ausdruck über die Erschaffung der strukturellen Wirksamkeit der Funktion aus, was der Entwicklung des Unlebendigen entspricht.

Im Menschen 2.0 bildet sich ein Ausdruck über die Erschaffung der funktionellen Wirksamkeit der Funktion aus, was der Entwicklung des Lebendigen entspricht.




Sammlung dazu 


1. Zyklus:

Aus Selbstvollzug entsteht Selbstfunktion.

2. Zyklus:

Die Selbstfunktion gelangt zu Selbstwirksamkeit durch Selbsterkenntnis.

3. Zyklus:

Die wirksame Funktion gelangt zu Sinn.


Zyklus 1: Funktion entsteht

Zyklus 2: Funktion erkennt sich

Zyklus 3: Funktion bringt Sinn hervor


Der Mensch 2.0 vollendet die Selbsterkenntnis der kosmischen Funktion; der Mensch 3.0 eröffnet den Zyklus ihres selbst erschaffenen Sinns.


Geschmack von Claude dazu: 

Lineare Logik hat zwei Terme. Rekursive Logik hat notwendig drei – weil Selbstbezüglichkeit nur entsteht, wenn zwischen Operation und Resultat die Selbstbegegnung liegt. Ohne Selbsterkenntnis produziert eine Funktion keinen Sinn, sondern nur Effekt.




Ein nächster Versuch. 


Alles ist Funktion Gottes, der sich 

erstens selbst erschafft,

zweitens seine Wirksamkeit ausbildet und drittens seinen Sinn erschafft. 




07.04.2026 © ReckLab.de  


 
 
bottom of page