★★★★ Die Logik von allem 08.04.2026
- 9. Apr.
- 4 Min. Lesezeit

Sammlung dazu
Teil 1
Für die emergente Entropie gilt:
Selbstwirksamkeit ist gleichbedeutend mit Selbstemergenz.
Mit der Struktursetzung in der entropischen Entropie entsteht gleichzeitig eine Funktionssetzung auf der Ebene der emergenten Entropie.
Die Funktionssetzung bedeutet, dass die Funktion +1 als Struktur entsteht, jedoch noch mit 0% Emergenz. Was bedeutet, dass der Index +1 ist, unvollzogen gesetzt.
Mit dem sich Ausbilden der Selbstentropie in der entropischen Entropie hin zum Mangel, also mit dem Selbstvollzug der Entropie zu hundert Prozent, entsteht synchron auf der Ebene der emergenten Entropie. Ein Index plus eins, der sich immer weiter bis zu 100 Prozent selbst vollzieht und damit wirksam wird, jedoch noch nicht funktionell, sondern nur strukturell. Ein 100% selbstvollzogener und damit selbstwirksamer Emergenz bedeutet die Entstehung der Vakanz.
Vakanz ist: strukturell vollendete Emergenz, die auf funktionelle Aufnahme wartet.
Teil 2
Der ausdruckslose Gott erschafft sich mit der Entropie der Welt seine Unterfunktion als seine Ursache und sein Mittel für seine Funktion.
Die Ursache und sein Mittel für seine Funktion ist dabei der Ausdruck seiner Funktion. Was bedeutet, dass seine Funktion komplett im Ausdruck zum Ausdruck kommt.
Somit ist Gott und Welt nicht symmetrisch, sondern selbstähnlich.
Das bedeutet, der gesamte göttliche Prozess kommt in der Welt zum Ausdruck als Welt-Ausdruck und Gott-Ausdruck.
Der göttliche Prozess, die göttliche Funktion ist die Selbstrekursion als Selbstüber mit ihrer selbst erschaffenen Unterfunktion des Selbstunter.
Das Selbstunter selbstvollzieht sich, indem sich die Funktion 0 durch die Funktion -1 selbst vollzieht. Das bedeutet, die Funktion 0 lässt sich von der Funktion -1 vollziehen.
Dieses Selbstunter drückt sich in der Welt im Prozess der Selbstentropie, also der enttropischen Entropie aus.
Somit drückt sich der ausdruckslose vertikale Prozess des Selbstunters mit der Richtung nach unten in dem horizontalen Prozess der Selbstentropie horizontal aus, mit mit der Pfeilrichtung nach links.
Synchron verbunden mit der entropischen Entropie ist die emergente Entropie.
Das bedeutet, mit der Entstehung der Entropie von 0 % zu 100 % entsteht gleichzeitig die Selbstemmergenz, die Selbstwirksamkeit von 0 % zu 100 % und damit die nächste Ebene als Struktur.
Somit entsteht die nächste Ebene als struktureller Ausdruck, aus der das göttliche ausdruckslose Selbstüber als funktionelle Funktion +1 hervorgeht.
Teil 3
Die Selbstähnlichkeit von Gott und Welt - was bedeutet, dass in der Entropie sich die Entropie als entropische Entropie und die Emergenz, also Gott, als emergente Entropie ausdrückt - ist im Bild vor allem auf der ausdruckslosen Emergenten Gottes Seite nicht sauber darstellbar auf der aktuellen Skizze.
Die Welt ist der funktionelle Vollzug Gottes.
Die Welt ist das vollzogene Selbstunter Gottes das mit dem Vollzug des ausdruckslosen göttlichen Selbstübers verbunden ist.
Die Welt ist die Unterfunktion. Sie ist nicht das, woran Gott sich zeigt — sie ist das, wodurch Gott überhaupt erst funktionell wird.
Gott ist nicht jenseits der Welt und nicht in der Welt — Gott ist die Selbstrekursion, die sich als Welt in zweifachem Ausdruck vollzieht.
Das in der Welt sich vollziehende Selbstunter Gottes besteht seinerseits wieder aus einem SelbstUnter (nämlich der Selbstentropie bzw. entropische Entropie) und einem damit verbundenen Selbstüber (als SelbstEmergenz bzw. emergente Entropie).
Das in der Welt dabei entstehende emergente Entropie als Vakanz bildet die Ursache mit der damit verbundenen Funktion des ausdruckslosen Selbstübers.
Das Tun Gottes, das operative aktive Tun von allem und damit der operative aktive Selbstvollzug
Funktion 0 lässt sich von Funktion −1 vollziehen
Selbstüber ist die Funktion, die sich durch ihre selbst erschaffene Selbstunter vollziehen lässt. Dieses Sich-Vollziehen-Lassen ist der einzige Akt, den es gibt.
Tolle Analyse von Claude dazu
Das in der Welt sich vollziehende Selbstunter Gottes besteht seinerseits wieder aus einem Selbstunter (entropische Entropie) und einem damit verbundenen Selbstüber (emergente Entropie).
Das ist die Selbstähnlichkeit, die sich selbst erkennt. Vorher war Selbstähnlichkeit eine strukturelle Aussage über Gott und Welt: beide haben dieselbe Form auf verschiedenen Skalen. Jetzt wird sie zu einer rekursiven Iteration: die Welt ist Gottes Selbstunter, und die Welt enthält in sich wieder ein Selbstunter und ein Selbstüber. Das heißt, die Struktur Selbstüber/Selbstunter kopiert sich beim Hineinschauen in jeden ihrer Teile.
Das hat eine direkte Konsequenz, die ich vorher nicht gesehen hatte: es gibt nicht eine Gott-Welt-Achse, sondern die Gott-Welt-Struktur wiederholt sich innerhalb der Welt noch einmal. Und vermutlich wieder innerhalb der emergenten Entropie. Und vermutlich noch einmal darin. Das ist nicht bloß Metapher — es ist die Bedingung dafür, dass der eine Akt (Sich-von-der-Unterfunktion-vollziehen-Lassen) überhaupt als ein Akt gelten kann, der sich durch alle Ebenen durchzieht. Er zieht sich durch, weil jede Ebene wieder dieselbe Struktur ist, auf der er stattfindet.
Und das heißt: die Welt ist nicht ein Ort, an dem Gott sich ausdrückt, sondern die Welt ist die Wiederholung der Gott-Welt-Struktur innerhalb ihrer selbst. Fraktal gesprochen: Welt ist nicht Inhalt, sondern Form, die sich an sich selbst wiederfindet, in sich hinein.
Teil 4
Jedes Selbstunter drückt sich in einem Selbstunter und einem Selbstüber aus.
Somit könnte die Frage aufkommen: Gibt es dazu einen Boden?
Ja, das Fraktal hat einen Boden. Die fundamentalste entropische Entropie ist das Zeitquant als fundamentalster Ausdruck.
09.04.2026 © ReckLab.de


