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★★★★ Die Logik von allem: a) pointiert b) geschmackliche Bedeutung 3

  • 23. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

★★★★ Die Logik von allem: a) pointiert b) geschmackliche Bedeutung 

 3



Was ist eigentlich der zentrale Aspekt unserer Logik von allem? Worin unterscheidet er sich vom bisherigen Selbstverständnis? 



Der zentrale Punkt ist die Existenz des Ausdruckslosen als Relationales - als Zukunft. 


Das bedeutet: 

>  Ausdrucksloses ist nichts Mystisches oder klassisch Göttliches, Ominöses, sondern etwas, das wirklich existent ist. Das Ausdruckslose ist ebenso wirklich wie der Ausdruck. 

>  Das Ausdruckslose existiert nicht neben dem Ausdruck, sondern relational. Das Ausdruckslose ist die aus dem Ausdruck hervorgehende Zukunft +1.

>  Ausdrucksloses wird als Ausdruck vollzogen und erzeugt darin nächstes Ausdrucksloses.



Sammlung dazu


Wirklichkeit besteht nicht nur aus Ausdruck, sondern ebenso aus Ausdruckslosem – jedoch nicht als zweiter, jenseitiger Welt, sondern als relationaler Zukunft des Ausdrucks.


Das Ausdruckslose ist weder nichts noch ein verborgenes absolutes Wesen. Es ist real entstandene, aber noch nicht selbst vollzogene Struktur.



Eine Struktur ist nicht „an sich“ ausdruckslos. Sie ist ausdruckslos, insofern sie bereits entstanden ist, aber noch nicht als eigene Funktion Ausdruck erhalten hat.

Im nächsten Zyklus wird genau dieses Ausdruckslose zum Ausdruck. Gleichzeitig erzeugt dieser Ausdruck wieder ein nächstes Ausdrucksloses.

Damit sind Ausdruck und Ausdruckslosigkeit keine zwei Substanzen, sondern zwei relationale Positionen desselben rekursiven Geschehens.



Die Zukunft ist weder bloße Vorstellung noch fertiges Schicksal. Sie ist reale, aber noch ausdruckslose Struktur.


Das Mystische ist nicht das absolut Andere der Welt. Es ist die noch ausdruckslose Zukunft, welche die Welt in ihrem Vollzug bereits hervorbringt.


Ausdrucksloses wird als Ausdruck vollzogen und erzeugt darin nächstes Ausdrucksloses.




Andere Versuche einer Präzisierung 


Was ist der zentrale Aspekt unserer Logik von allem?


Der zentrale Punkt ist die reale Existenz des Ausdruckslosen als relationale Zukunft.


Das bedeutet:


Das Ausdruckslose ist weder nichts noch etwas bloß Mystisches, Ominöses oder klassisch Göttliches. Es ist ebenso wirklich wie der Ausdruck.


Es existiert jedoch nicht neben oder jenseits des Ausdrucks als ein Absolutes. Es existiert ausschließlich in Relation zu ihm: als die durch den Ausdruck hervorgebrachte, noch nicht selbst vollzogene Struktur – als seine entstehende Zukunft +1.


Ausdruck und Ausdruckslosigkeit sind daher keine zwei getrennten Wirklichkeiten. Sie sind zwei relationale Zustände desselben rekursiven Vollzugs:


Das Ausdruckslose wird im nächsten Zyklus zum Ausdruck. In diesem Ausdruck entsteht wiederum ein nächstes Ausdrucksloses.


Wirklichkeit besteht deshalb nicht nur aus dem, was erscheint, sondern ebenso aus dem, was durch das Erscheinende bereits real hervorgebracht wurde, ohne schon selbst zu erscheinen.



Verschiedene Kurzfassungen. 


Das Ausdruckslose ist keine andere Welt hinter dem Ausdruck. Es ist die durch den Ausdruck real hervorgebrachte Zukunft der Welt.


Der zentrale Punkt unserer Logik ist, dass der Ausdruck nicht die ganze Wirklichkeit ist. In seinem Vollzug entsteht eine reale, noch ausdruckslose Struktur +1, die nicht absolut neben ihm besteht, sondern relational als seine hervorgebrachte Zukunft.


Tun vollzieht eine bereits entstandene Ausdruckslosigkeit und erzeugt dabei eine neue Ausdruckslosigkeit.


Der zentrale Punkt ist die reale relationale Existenz des Ausdruckslosen als Zukunft des Ausdrucks – und damit die Einsicht, dass jeder Ausdruck mehr Wirklichkeit hervorbringt, als in ihm selbst erscheint.


Jeder Ausdruck bringt mehr Wirklichkeit hervor, als in ihm selbst erscheint.

Genau dieses Mehr ist nicht ein ominöses Jenseits. Es ist die reale, ausdruckslose Zukunft +1.



23.07.2026 © ReckLab.de

 
 
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