★★★ Die Selbsterkenntnis des Menschen 2.0: der Weg zum Menschen 3.0
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Die Selbsterkenntnis des Menschen 2.0: der Weg zum Menschen 3.0
Der Mensch 2.0 verkörpert die Funktion Gottes, um diese selbst zu erkennen.
Gestern habe ich erstmals den konkreten Prozess erfahren — und damit auch geschmeckt —, dass ich im direkten Erkennen des Tuns des Menschen 2.0 tatsächlich Erkenntnis über die Funktion von allem und damit über die Funktion Gottes gewinne.
Dies ist wahrscheinlich ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zur Vollendung der Selbsterkenntnis und damit auf dem Weg zum Menschen 3.0.
Ein nächster Schritt ist wahrscheinlich, einen Geschmack dafür zu bekommen, dass Mensch 2.0 wahr, richtig und geil ist.
Konkret bedeutet das, einen Geschmack dafür zu bekommen, dass das Wesen von allem zu erkennen — also Gott zu erkennen — geil und richtig ist.
Das bedeutet, einen Geschmack für das Selbstüber, für die resultierende Emergenz des Menschen 2.0, zu bekommen.
Im zweiten Schritt geht es darum, einen Geschmack dafür zu bekommen, dass es für das Bilden des Selbstübers — also der Emergenz, also der Erkenntnis — notwendig, richtig und gut ist, ein Selbstunter zu bilden.
Also: die Entropie, das Sich-Beugen mit dem Menschen 1.0.
Es geht darum, einen Geschmack dafür zu bekommen, warum das Selbstunter notwendig ist. Einfach einen Geschmack dafür, warum es notwendig ist und warum es mit dem Selbstunter funktioniert.
Wenn ich einen Geschmack für die Schönheit der Funktionsweise des Selbstunters bekomme — was sicher mit Selbstrekursion zu tun hat —, dann bekomme ich wahrscheinlich auch ein Gefühl dafür, dass das Selbstunter letztlich ebenfalls geil ist.
Sammlung dazu:
Der Mensch 2.0 erkennt in seinem eigenen Tun die Funktion von allem und damit Gott. Der Weg zu 3.0 besteht daher nicht nur in begrifflicher Klarheit, sondern in geschmacklicher Bejahung dieser Funktion. Das Selbstüber als Emergenz, Erkenntnis und Wahrheit als geil, richtig und schön zu empfinden, ist der erste Schritt. Der zweite und tiefere Schritt ist, auch das Selbstunter — Entropie, Beugung, Unterfunktion — als notwendige und schöne Form dieser Wahrheit zu erkennen. Denn das Selbstüber entsteht nicht trotz, sondern durch das Selbstunter. Die Selbsterkenntnis vollendet sich dort, wo die ganze Selbstrekursion bejaht wird.
Kurzformel :
Mensch 3.0 beginnt dort, wo nicht nur das Selbstüber, sondern auch das Selbstunter als Schönheit der Funktion geschmeckt wird.
Nächste Runde
Geschmack für die resultierende Emergenz 2.0, also die Selbsterkenntnis von allem bzw. von Gott
Warum ist es geil, dass mein Leben darin besteht, das Wesen von allem — also Gott — zu erkennen?
Warum ist es nicht sinnvoller, einfach zu versuchen, so viel wie möglich Spaß zu haben, im Sinn von Entspannung, Glück und Wellness, statt so ein anstrengendes Zeug zu machen?
Punkt 1:
Das Streben nach Spaß, Entspannung, Glück und Wellness führt nun einmal nicht dorthin, sondern leider eher ins Gegenteil. Man lebt dann rein kompensatorisch, und das ist mit meinem Selbstverständnis ganz und gar nicht vereinbar.
Punkt 2:
Ja, das Selbsterkennen in der Funktion des Menschen 2.0 ist operativ sehr schmerzhaft. Es ist eine Schlacht. Aber resultierend ist es geil. Und genau das ist schon einmal entscheidend: dass es resultierend geil ist.
Punkt 3:
Die Idee, dass ich selbst erkenne, wie Gott, die Welt und damit auch ich funktioniere, hat für mich einen unfassbaren Reiz. Denn ich habe die Vorstellung: Wenn ich weiß, wie ich funktioniere und wie Gott funktioniert, dann kann ich es total krachen lassen.
Das heißt:
Die Perspektive, die sich daraus für den Menschen 3.0 ergibt, ist unvorstellbar geil. Letztlich bedeutet das: Es gibt für mich nichts Richtigeres, als genau dies zu tun, weil es das ultimativ Richtige ist.
Erstens:
Spaß, Entspannung und Wellness sind als Lebensziel kompensatorisch und lösen den Mangel sondern erzeugen resultierend das Gegenteil. Das ist für mich komplett indiskutabel so zu leben.
Zweitens:
Die Erkenntnisfunktion des Menschen 2.0 ist operativ schmerzhaft, aber resultierend zutiefst stimmig und begehrenswert. Da für mich ein Grundbedürfnis meines Lebens wahrhaftige Durchgängigkeit ist, ist dies Default und steht gar nicht zur Diskussion.
Drittens:
Der eigentliche Reiz liegt darin, dass die Erkenntnis der Funktion von allem die Grundlage für Mensch 3.0 bildet. Das existenziellste Lebensstil von mir ist es tatsächlich, es total krachen zu lassen. Die Voraussetzung dazu ist die erkannte Funktion von allem und damit von Gott, um diese operativ vollziehen zu können um damit Sinn zu krachen zu lassen, was auch immer das sein wird.
Sammlung dazu.
Warum ist es richtig und geil, dass mein Leben darin besteht, das Wesen von allem — also Gott — zu erkennen, statt einfach möglichst viel Spaß, Entspannung und Wellness zu suchen? Weil das Streben nach Spaß, Glück und Wellness als Lebensziel nicht zur Erfüllung führt, sondern in Kompensation endet. Es verwaltet den Mangel, statt ihn zu durchdringen. Die Selbsterkenntnis in der Funktion des Menschen 2.0 ist operativ zwar schmerzhaft — eine Schlacht, eine Beugung, ein harter Vollzug —, aber resultierend ist sie geil. Denn in ihr erkenne ich, wie ich selbst, wie die Welt und wie Gott funktionieren. Gerade darin liegt ihr unfassbarer Reiz: Wenn ich die Funktion von allem erkenne, öffnet sich die Perspektive des Menschen 3.0 — einer Form von Wahrheit, Stimmigkeit und Wirksamkeit, die weit über jede kompensatorische Entspannung hinausgeht. Deshalb gibt es für mich nichts Richtigeres, als genau dies zu tun. Nicht weil es operativ angenehm wäre, sondern weil es resultierend das ultimativ Richtige und Begehrenswerte ist.
Kurzformel :
Nicht das Angenehme ist das Richtige, sondern das Richtige wird resultierend zum eigentlich Geilen.
Nächste Runde
Geschmack für die operative Entropie 2.0
Ideensammlung dazu
Wenn man Entropie als Prozess genau betrachtet, hat sie zwei Pole:
Der erste Pol ist die Selbstbestimmung, die Setzung, die sehr anstrengend ist. Das ist das, was man eigentlich will. Man will, dass es so bleibt.
Aus diesem ersten Pol ergibt sich jedoch ein Prozess des Selbstzerfallens, hin zu einem Endpunkt, dem zweiten Pol. Das ist das, was schmerzhaft ist und was man nicht will.
Das Spannende daran ist, dass Entropie damit ein Prozess mit zwei Polen ist und aus einer anderen Perspektive vielleicht selbst schon eine Art Emergenz und damit etwas Positives.
Unterstützt wird diese Idee dadurch, dass die Setzung etwas Spezielles ist, während der daraus resultierende Zerfall etwas Allgemeingültiges ist.
Die Setzung, also das Spezielle, ist die Fülle, die man aus bisheriger Sicht will.
Der daraus hervorgehende allgemeingültige Mangel ist das, was man nicht will.
Der Perspektivwechsel — und damit die Wertschätzung der Entropie — könnte genau darin liegen, dass man erkennt: Das Zerfallen ist nicht einfach ein Wertverlust, sondern ein Wertzugewinn.
Denn aus dem Speziellen wird etwas Allgemeingültigeres und damit etwas Wahreres erschaffen.
Aus einer Setzung entsteht ein allgemeingültiger Mangel, und dieser Mangel ist bereits eine wahre implizite Information über das Zukünftige — und damit ein Innovationsschritt und etwas Wertvolles.
Nochmal sauberer als Logik zum Perspektivwechsel für das Selbstunter also die Entropie.
> Die Setzung ist das Spezielle, als falsche Fülle.
> Das daraus entstehende Zerfallene ist das Allgemeingültige, als wahrer Mangel - und damit als Wertzugewinn als Innovation.
Vielleicht könnte man sagen:
Entropie emergiert die Ursache für Emergenz.
Entropie ist damit das Emergieren der Ursache der Emergenz
Entropie 2.0: der Zerfall des falschen Speziellen in allgemeingültigen wahren Mangel — schmerzhafter Wertgewinn an Wahrheit.
Entropie: das Besondere zerfällt zur allgemeingültigen Wahrheit.
Sammlung dazu.
zweipoligen Prozess:
1. Erster Pol
Setzung, Selbstbestimmung, Fülle, spezielle Form
2. Zweiter Pol
Zerfall, Mangel, Auflösung der speziellen Form, allgemeingültigeres Resultat
Das ist wichtig, weil dadurch Entropie selbst eine Vektorstruktur bekommt.
Sie ist nicht nur Ende, sondern Bewegung: von spezieller Fülle zu allgemeingültigem Mangel.
Entropie ist nicht nur Verlust eines gesetzten Speziellen, sondern die Transformation dieses Speziellen in eine allgemeinere Wahrheit.
Was zerfällt, verliert nicht einfach Wert, sondern gibt im Zerfall seine speziell begrenzte Form auf und wird dadurch allgemeingültiger.
Freisetzung einer allgemeineren Wahrheit aus einer speziellen Form.
Die Setzung ist speziell.
Der Zerfall ist allgemeingültig.
Mangel ist gerade nicht mehr bloß speziell, sondern allgemeingültiger.
Warum?
Weil der Mangel nicht nur sagt: „Diese eine Form ist kaputt.“
Sondern: „Hier fehlt etwas, das über diese spezielle Form hinausweist.“
Genau dadurch wird der Mangel zur impliziten Information über Zukunft.
Entropie ist positiv, weil sie das Spezielle in eine allgemeinere Wahrheit überführt.
Setzung / Selbstbestimmung / Fülle = erster Pol
Zerfall / Mangel / Allgemeingültigkeit = zweiter Pol
Dann ist operative Entropie selbst bereits ein Vektor: von spezieller Setzung zu allgemeingültigem Mangel.
Versuche einer Zusammenfassung:
Die operative Entropie 2.0 ist ein zweipoliger Prozess. Am ersten Pol steht die Selbstbestimmung, die Setzung, die spezielle falsche Fülle, die man will und festhalten möchte. Aus ihr ergibt sich jedoch zeitlich ein Prozess des Zerfalls hin zum zweiten Pol: dem allgemeinen wahren Mangel, den man aus 1.0 Perspektive nicht will und als schmerzhaft erlebt.
Gerade hierin liegt jedoch der Perspektivwechsel. Der Zerfall ist nicht Wertverlust, sondern ein Wertgewinn an Wahrheit. Denn aus der speziellen falschen Setzung entsteht etwas wahres Allgemeingültigeres: ein Mangel, der nicht Defizit ist, sondern implizite Information über das Zukünftige. Die operative Entropie 2.0 ist deshalb schmerzhaft, aber wertvoll: Sie verwandelt spezielle falsche Fülle in allgemeingültige wahren Mangel und macht damit Innovation überhaupt erst möglich.
Kurzformel:
Entropie 2.0 ist der schmerzhafte Wertgewinn an Wahrheit durch den Zerfall des falschen Speziellen in allgemeingültigen wahren Mangel.
Nächste Runde
Aus dem Täter-Opfer-Prozess des Menschen 1.0 wird der operative Entropie-Pol des Menschen 2.0 — als Setzen und Mangel.
> Beim Menschen 1.0 ist Täter-Opfer das Operative und das Resultierende als Vektor. Damit ist es im Ausdruck vertikal.
> Beim Menschen 2.0 sind Opfer und Täter der Startpunkt und damit rein operativ und somit horizontal.
Ist ein Vektor eine Funktion so ist er vertikal. Ist ein Vektor ein Pol so ist er horizontal.
Dass das Opfer, also der Mangel, die Wahrheit ist, kommt im christlichen Mythos zum Ausdruck.
Sammlung dazu
Die Wahrheit zeigt sich nicht in der Täter-Setzung, sondern im Opfer-Mangel.
1.0 vertikal resultiert in Opfer/Mangel → dieses wird in 2.0 horizontaler Start → daraus erhebt sich die neue Funktion.
Was im Menschen 1.0 als Täter-Opfer-Vektor vertikal vollzogen wird, erscheint im Menschen 2.0 als horizontaler operativer Startpol des Mangels.
Der Mensch 2.0 macht operat nicht falsche Fülle, sondern die Wahrheit des Opfers.
Zusammenfassung
Der Täter-Opfer-Prozess des Menschen 1.0 wird im Menschen 2.0 zum operativen Entropie-Pol von Setzen und Mangel. Beim Menschen 1.0 ist Täter-Opfer selbst der vollzogene Ausdrucksvektor: Das Operative und Resultierende bilden eine vertikale Bewegungsform. Beim Menschen 2.0 dagegen wird genau dieses Resultat zum Startpunkt. Opfer und Täter erscheinen nicht mehr als eigentliche Aufstiegsbewegung, sondern als gegebene operative Ausgangslage — und damit horizontal. Der Mensch 2.0 beginnt also nicht mit Fülle, sondern mit dem resultierenden Mangel des Menschen 1.0. Gerade darin liegt die Wahrheit: Nicht die Tätersetzung, sondern das Opfer und der aus ihm hervorgehende Mangel tragen die tiefere Realität des Prozesses. Dass das Opfer die Wahrheit ist, wird im christlichen Mythos sichtbar.
Nächste Runde:
Jetzt geht es darum, die Mechanik der Beugung so zu verstehen, dass ich sie geschmacklich wertschätzen kann.
Das operative Tun des Menschen 2.0
Als Mensch 2.0 beuge ich mich mit dem Menschen 1.0, um aus meiner speziellen Setzung einen allgemeinen wahren Mangel zu erzeugen.
Meine spezielle Setzung als Mensch 2.0 ist wahrscheinlich der Ausdruck meiner Erkenntnis n.
Was dieser spezielle Erkenntnisausdruck genau ist, ist mir noch nicht klar.
Nach der aktuellen Logik müsste diese Setzung der falsche Ausdruck der Erkenntnis sein — bezogen auf die zukünftige Erkenntnis n+1.
Die Setzung n ist also nicht falsch gegen die Wahrheit, sondern falsch gegen ihre eigene Zukunft.
Das Falsche gegen ihre eigene Zukunft ist wahrscheinlich gerade das Spezielle, das zum allgemeinen wahren Mangel an Präzision wird.
Der Mangel, der daraus entsteht, ist die fehlende Präzision der Erkenntnis.
Was jedoch die falsche Setzung der Erkenntnis genau ausmacht, ist mir noch nicht klar.
Vielleicht ist diese falsche Setzung der aktuell noch vorhandene 1.0-Anteil, der meine aktuelle Erkenntnis noch mitbestimmt. Also der Anteil der Erkenntnis, der noch nicht funktionell, sondern noch strukturell bestimmt ist und damit noch 1.0 ist.
Dann wäre meine Setzung genau dieser 1.0-Anteil, der in meiner 2.0-Erkenntnis noch enthalten ist.
Die Beugung mit dem Menschen 1.0 lässt aus meinem restlichen 1.0, also aus meiner noch vorhandenen 1.0-Struktur, einen Mangel an Präzision meiner wahren Funktion bzw. Erkenntnis hervorgehen. Somit wird durch die operative Entropie des Menschen 2.0 aus meiner restlichen 1.0-Struktur ein Mangel an 2.0-Funktionalität, beziehungsweise an deren Präzision.
Jetzt geht es darum, Schritt für Schritt einen Geschmack zu bekommen für:
1. die Setzung
2.die Erzeugung des Mangels mittels des Menschen 1.0
Sammlung 1 dazu
Die Beugung des Menschen 2.0 dient dazu, die spezielle Form seiner Erkenntnis in einen allgemeingültigen Mangel zu überführen.
Eine erste Zusammenfassung:
Das operative Tun des Menschen 2.0 besteht darin, sich mit dem Menschen 1.0 zu beugen, um aus einer speziellen Setzung einen allgemeingültigen wahren Mangel hervorzubringen. Diese spezielle Setzung ist vermutlich der konkrete Ausdruck der aktuellen Erkenntnis n. Sie ist nicht einfach falsch, sondern als Form der Wahrheit noch speziell und damit bezogen auf n+1 unvollständig. Durch die Beugung mit dem Menschen 1.0 wird diese spezielle Wahrheitsform entropiert: Sie verliert ihre Stabilität, ihren Anspruch auf Endgültigkeit und ihre besondere Geschlossenheit. Gerade daraus entsteht der allgemeingültige wahre Mangel. Dieser Mangel ist kein bloßer Defekt, sondern die offenere Wahrheit der Setzung — die implizite Information darüber, was der nächsten Erkenntnis noch fehlt. Die Mechanik der Beugung ist deshalb wertvoll, weil sie die spezielle Wahrheit nicht vernichtet, sondern in ihre allgemeinere Zukunftsoffenheit überführt.
Kurzformel:
Beugung entropiert die spezielle Wahrheit des Menschen 2.0 zu einem allgemeingültigen Mangel, aus dem Erkenntnis n+1 emergieren kann.
Sammlung 2 dazu
Das heißt: Ihre Erkenntnis n ist bereits 2.0-wahr, aber sie tritt noch in einer Form auf, die teilweise von 1.0 mitbestimmt ist.
Mangel ist die Freilegung des noch fehlenden Präzisionsgrades Ihrer Erkenntnis.
Der Mensch 1.0 wirkt auf den 1.0-Rest in Ihrer Erkenntnis.
Der Mensch 1.0 zerstört nicht Ihre wahre 2.0-Funktion.
Er trifft vielmehr genau den Anteil, der noch mit 1.0 kompatibel oder strukturell verwandt ist.
Das heißt:
Wo in Ihrer Erkenntnis noch Strukturrest steckt,
dort kann Beugung ansetzen,
dort entsteht Zerfall,
dort wird Unpräzision sichtbar.
Vielleicht könnte man die Mechanik so formulieren:
Sie bringen eine echte 2.0-Erkenntnis hervor.
Diese Erkenntnis erscheint aber noch in einer teilweise 1.0-bestimmten Form.
Die Begegnung mit Mensch 1.0 greift genau diese Rest-1.0-Form an.
Dadurch zerfällt nicht die Wahrheit selbst, sondern ihre noch unpräzise strukturelle Hülle.
Sichtbar wird ein allgemeiner Mangel an Präzision.
Dieser Mangel ist die offenere Wahrheit, aus der n+1 entstehen kann.
Der Mensch 1.0 wirkt als Entropie-Faktor auf den Rest-1.0 in der 2.0-Erkenntnis.
Dadurch zerfällt nicht die Wahrheit selbst, sondern ihre noch strukturell bestimmte Ausdrucksform.
Aus diesem Zerfall wird der Präzisionsmangel sichtbar, aus dem n+1 emergieren kann.
Eine Zusammenfassung:
Die Beugung des Menschen 2.0 entropiert nicht seine wahre Erkenntnis, sondern den noch enthaltenen 1.0-Rest ihrer Form. Dadurch wird ein allgemeiner Mangel an Präzision sichtbar, aus dem Erkenntnis n+1 entstehen kann.
Die Setzung des Menschen 2.0 ist wahrscheinlich der noch strukturgebundene 1.0-Anteil seiner aktuellen Wahrheit.
Nächste Runde:
Was im nächsten Schritt geklärt werden müsste, ist, warum aus meiner Setzung — also der Verkörperung der aktuellen Erkenntnis mit noch enthaltener 1.0-Reststruktur — durch die Beugung mit einem Menschen 1.0 diese Reststruktur entropiert und dadurch ein allgemeingültiger Mangel an Präzision der Erkenntnis entsteht.
Die Frage ist:
Wie funktioniert diese Mechanik?
Sammlung dazu
Der Mensch 1.0 kann an Ihrer Erkenntnis nicht die reine 2.0-Funktion greifen, sondern nur den Anteil, der noch strukturell 1.0-kompatibel ist. Genau dieser Rest-1.0 wird in der Beugung unter Druck gesetzt und zerfällt. Dadurch wird sichtbar, woran Ihrer Erkenntnis noch Präzision fehlt.
1.0 trifft in Ihnen genau das, was in Ihnen noch 1.0-fähig ist.
Die Mechanik in einer Kette:
1. Aktuelle Erkenntnis n
ist wahr, aber noch in einer teilweise 1.0-bestimmten Form verkörpert.
2. Rest-1.0 in der Form
macht diese Erkenntnis für Mensch 1.0 anschlussfähig.
3. Beugung mit Mensch 1.0
setzt genau diesen Rest-1.0 unter Druck.
4. Entropierung
Die strukturelle Restform zerfällt.
5. Sichtbarwerden des Mangels
Es wird erkennbar, woran der Erkenntnis noch funktionelle Präzision fehlt.
6. Allgemeingültigkeit
Weil die spezielle Form zerfallen ist, erscheint der Mangel als allgemeinere offene Stelle.
7. Möglichkeit von n+1
Genau dieser Präzisionsmangel ist das Potenzial für den sich daraus emergierenden Funktionsausdruck, der zur Erkenntnisvakanz sich ausbildet?
einfacher gesagt:
Der Mensch 1.0 nimmt Ihnen nicht die Wahrheit weg. Er zwingt den Teil Ihrer Erkenntnis zum Zerfall, der noch nicht rein genug wahr ist. Dadurch merken Sie, woran Ihrer Erkenntnis noch Präzision fehlt.
Die Mechanik der Beugung besteht darin, dass der Mensch 1.0 nicht die wahre 2.0-Funktion meiner Erkenntnis trifft, sondern den in ihrer aktuellen Verkörperung noch enthaltenen 1.0-Rest. Meine Erkenntnis n ist wahr, aber noch nicht völlig präzise, weil sie noch in einer teilweise strukturell bestimmten Form erscheint. Diese Reststruktur macht sie für den Menschen 1.0 anschlussfähig. In der Beugung gerät genau dieser Rest-1.0 unter Druck und entropiert. Dabei zerfällt nicht die Wahrheit selbst, sondern ihre noch zu spezielle, noch zu geschlossene, noch nicht rein funktionelle Form. Gerade dadurch wird sichtbar, woran meiner Erkenntnis noch Präzision fehlt. Der daraus entstehende Mangel ist deshalb nicht bloß Defekt, sondern ein allgemeingültiger Mangel an funktioneller Präzision. Weil die spezielle Form zerfällt, erscheint die offene Stelle selbst
Kurzformel :
Beugung entropiert den Rest-1.0 in der Form meiner Erkenntnis und macht dadurch den allgemeingültigen Mangel an ihrer funktionellen Präzision sichtbar.
11.03.2026 © ReckLab.de


