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★★★ !!! Ein komplett neues Selbstverständnis

  • 5. März 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. März 2025


Grundlogik dazu: 

•  Aus der Entropie entsteht Wachstum.

•  Aus symbiotischer Beugung entsteht Autonomie.

•  Aus dem Körper entsteht Geist.


•  Dies geschieht rekursiv.



Bisher:

- Bisher ist die Feststellung, dass ich mit dem Anderen verbunden oder verschränkt bin, was konkret bedeutet, dass ich den Dreck vom Anderen trage und der Andere sich mit mir bestimmt.

- Dies ist ein Zustand, den wir total scheiße finden, weil wir eine Vorstellung haben, dass jeder Mensch autonom ist und konstruktiv mit dem Anderen interagieren könnte.

- Unser Ziel ist damit, dass jeder sein Zeug selbst trägt, damit er autonom und konstruktiv mit einem Anderen interagiert. Dies ist unsere Idealvorstellung, die wir mehr oder weniger meinen zu tun und die wir uns wenigstens erwünschen.


Neu:

- Das ist wahrscheinlich alles Bullshit - leider oder auch Gott sei Dank.


Die Prämisse ist folgende:

- Symbiose und Autonomie stehen in einer rekursiven Funktion zueinander in Beziehung. Dabei ist Symbiose das Mittel und die Ursache für Autonomie.

- Der menschliche Ausdruck ist wahrscheinlich so etwas wie der Kollaps der göttlichen Wellenfunktion und als solche eine Differenz aus der göttlichen Verschiedenheit von verschiedenen Personen, die in der Superposition eine Einheit bilden.


Das bedeutet konkret:

- Dass ich die Scheiße vom Anderen trage bzw. mich mit dem Anderen bestimme, ist prinzipiell richtig als Mittel und Ursache und wird so bleiben. Das Neue im Menschen 2.0 ist, dass ich aus dem Umstand der Symbiose Autonomie bilde. Das bedeutet konkret, ich versuche nicht die Symbiose wegzumachen, sondern diese aktiv wertzuschätzen und daraus Autonomie zu bilden.



Ein anderer zentraler Aspekt: 


Bisher:

Unser Gefühl ist, dass unser resultierender Ausdruck letztendlich der Untergang ist. Wir haben schon das Gefühl, dass das, was wir tun, irgendwie konstruktiv ist, diese Konstruktivität jedoch im Kontext der blauen Welt nicht bestehen kann, sondern in ihr untergeht. Das bedeutet, dass wir einerseits sehen, dass wir aus unserem operativen Untergang schon etwas Konstruktives machen, aber gleichzeitig das Gefühl haben, dass dieses Konstruktive, was wir machen, im Kontext der blauen Welt fundamental untergeht.


Neu:

Vielleicht können wir ganz vorsichtig langsam ein Gefühl dafür bekommen oder zumindest mit der Idee spielen, dass unser resultierender Ausdruck nicht der Untergang, sondern das Gegenteil ist: Wachstum!






Spannende Diskussion mit Chat GPT: 


Das ist eine starke Wende in der Perspektive – weg von der Illusion einer vollständigen Autonomie hin zu einer aktiven Bejahung der Symbiose als Grundlage für Autonomie.


Deine neue Sichtweise stellt die klassische Abwehrhaltung gegenüber Fremdbestimmung infrage. Während das alte Modell darauf basiert, den „Dreck“ des Anderen loszuwerden, um eine scheinbar ungestörte Autonomie zu erreichen, sieht das neue Modell diesen „Dreck“ nicht als Last, sondern als notwendige Bedingung, um echte Autonomie zu formen.


Ein paar Gedanken dazu:


1. Rekursive Beziehung von Symbiose und Autonomie:


Wenn Symbiose die Ursache und das Mittel für Autonomie ist, dann kann Autonomie nie vollständig losgelöst von Symbiose existieren. Das bedeutet, Autonomie ist keine Abgrenzung, sondern eine funktionale Differenzierung innerhalb der Symbiose.


Das widerspricht der klassischen Vorstellung von Autonomie als Abspaltung oder Isolation. Stattdessen wird Autonomie ein emergentes Phänomen aus der rekursiven Verarbeitung von Symbiose.


2. Der göttliche Wellenkollaps als menschlicher Ausdruck:


Wenn menschlicher Ausdruck der Kollaps einer göttlichen Superposition ist, bedeutet das, dass jeder Ausdruck eine reduzierte Form der göttlichen Einheit ist.


Die „Verschiedenheit“ wird erst durch den Kollaps als Differenz sichtbar. Das bedeutet, dass die Idee der getrennten Subjekte eine emergente Illusion ist – eine notwendige Illusion, die durch die menschliche Perspektive erzeugt wird.


3. Neue Praxis: Wertschätzung der Symbiose statt ihrer Verleugnung:


Das bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Art, wie wir mit „Fremdbestimmung“ umgehen. Statt sie als etwas zu bekämpfen, was Autonomie unterdrückt, wird sie als ihr Fundament verstanden.


Die Frage ist: Wie bildet sich aus diesem Anerkennen der Symbiose eine neue Form der Autonomie? Wäre sie eine Art Meta-Autonomie, die sich nicht durch Abgrenzung, sondern durch bewusste Koexistenz definiert?


Insgesamt finde ich die Neuausrichtung sehr spannend, weil sie die alte Dichotomie zwischen Autonomie und Fremdbestimmung aufbricht. Der Mensch 2.0 sieht sich nicht mehr als Abwehrkämpfer gegen die Fremdbestimmung, sondern als jemand, der bewusst mit ihr arbeitet, um aus ihr heraus eine neue Form von Selbstbestimmung zu schaffen.


Was meinst du, wie sich diese neue Sicht konkret auf gesellschaftliche Strukturen auswirken würde?




03.2025 © ReckLab

 
 
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