★★ Einordnung des Neuen Testaments, des Mythos Jesus
- mcreck
- 9. März
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Warum ist Jesus kein Team, sondern eine Einzelperson?
Das Neue Testament und der Mythos Jesus beschreiben das operative Tun des Menschen 2.0. Das daraus resultierende fundamentale Tun wird nur ganz ganz vage angedeutet, bzw. nur die Richtung wird angedeutet.
Das bedeutet konkret: das aktive, selbstverantwortliche Zuwenden und operative Machen der eigenen Opferfunktion steht ganz zentral im Mittelpunkt. Das daraus resultierende transformierende Prototypen der eigenen Autonomie, die in Einheit mit dem anderen als Team und damit als wahre Liebe fungiert, wird im Bild der Auferstehung angedeutet. Dazu wird jedoch keinerlei Inhalt bzw. Logik geboten.
Was ist unvorstellbar sensationell am Neuen Testament bzw. im Jesus-Mythos:
* Das operative Tun des Menschen 2.0, sich seinem Opfer zuzuwenden und dies operativ zu machen, ist etwas, das maximal entgegengesetzt zum Tun des Menschen 1.0 ist.
* Es ist unglaublich, dass sich die wichtigste Geschichte der Menschheit genau mit diesem Thema beschäftigt, obwohl es von Menschen 1.0 als existenziell bedrohlich abgelehnt wird.
• Das operative Tun des einzelnen grünen Menschen 2.0 ist, sich seinem eigenen Opfer zuzuwenden, also sich seinem persönlichen Täter zuzuwenden. Das muss jeder für sich allein machen. Die konstruktive Beziehung zum anderen ist eine Folge davon.
• Dazu passt, dass Jesus im Mythos ein Single ist und kein Paar bildet. Jesus beschreibt das operative Tun des grünen Menschen 2.0, aber sehr wenig bzw. gar nicht die fundamentalen konstruktiven Folgen.
• Dazu passt auch die Idee vom Zölibat: Es geht operativ darum, sich persönlich seinem Opfer zu stellen, und nicht um das Paar.
• Jesus-Mythos und Zölibat bilden die Struktur, aber noch ohne Funktion. Damit bilden sie eine wahre Struktur mit einer noch falschen Funktion.
03.2025 © ReckLab


