top of page

Zurück zur Übersicht mit dem Zurück des Browsers

Empirie zum Thema Auffliegen

  • 26. März 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Mein lebenslanges Thema ist das Thema Auffliegen. Bisher ist mir nicht so ganz klar, was das eigentlich bedeuten soll.

Auffliegen bedeutet nicht unbedingt, dass eine Wahrheit aufkommt. Auffliegen bedeutet, dass das Selbstbestimmen nicht mehr funktioniert. Das ist der Tod in Blau.

Konkret könnte es sein, dass es bei der Hochzeit von A um das Thema Auffliegen geht. A war klar, dass die Hochzeit die maximale Lüge ist und unweigerlich zu einer absehbaren Ausdifferenzierung führen wird, die zum Auffliegen führen wird.

Das war A vollkommen klar, aber er hat es trotzdem gemacht als maximale Selbstbestimmung.

Meine Angst vor der Hochzeit könnte die Angst von A sein, mit der Hochzeit den Niedergang seiner Selbstbestimmung einzuläuten.

Mit der Hochzeit hat A seine Selbstbestimmung maximal hoch gesetzt.

Mit wem bestimmt sich A? Mit wem macht A sich gleich? Mit mir?

A hat sich mit der Hochzeit in den gutbürgerlichen Mainstream begeben. Das bin ich ganz sicher nicht. Aber vielleicht machen wir das Richtige, und das Gutbürgerliche ist der Ausdruck vom Bestimmen des Richtigen.


Wahrscheinlich habe ich ein extrem gutes Gespür für die Selbstbestimmung des Anderen und ein Gefühl für die existenzielle Bedeutung dieser Selbstbestimmung.

Gleichzeitig ist Selbstbestimmung immer eine Fremdbestimmung und führt zu Präzisierung und Ausdifferenzierung.

Wahrscheinlich beuge ich mich mit diesen existenziellen systembedingten Stress mit der Selbstbestimmung. Das führt erst einmal dazu, dass ich für den anderen lüge und seine Selbstbestimmung als Selbstlüge unterstütze.

Mein Gefühl dazu ist: der andere darf nicht auffliegen, sonst muss ich sterben.

Andererseits gibt es aktuell das Phänomen, dass andere auf mein bzw. unser Aussprechen des Ist extrem positiv und erleichtert reagieren, Beispiel Frisurthema von R. Auf der Grundlage vom Ist kann es weitergehen.


03.2025 © ReckLab

 
 
bottom of page