Empirie zum Thema Selbstentwicklung
- martinreck
- 13. Mai 2025
- 1 Min. Lesezeit
Die Idee ist, dass ich mich entwickle, dass ich mich selbst entwickle. Das ist unspektakulär und extrem spektakulär.
Problem: ich habe einerseits das Gefühl, dass ich mich zum Schlechteren entwickle, also dass sich meine Falschheit ausbildet. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich mich zum Besseren, zum Wahren entwickeln könnte. Aber vielleicht ist das auch gut. Ich will mich ja nicht zum Wahren bestimmen! Wenn ich mich bestimmen will, dann muss ich vorher wissen, was rauskommen soll.
Meine Idee ist, die Offenheit zur Veränderung zu formulieren. Das hört sich auch seltsam an.
Die andere Idee von gestern ist, dass ich mich mit Hilfe des Falschen der Anderen differenziere, um mich zu entwickeln. Ich verwende deren fundamentales Falsch bei mir operativ. Es ist ja auch so, dass ich von überall her die Scheisse anziehe und auf eine bestimmte Art mir zu eigen mache.
Was daran extrem positiv ist: wir müssen nicht warten, bis die Anderen fertig ausdifferenzierte sind. Wir können mit Hilfe bzw unter Verwendung der Anderen uns selber gezielt, schnell, vollständig und vor allem operativ ausdifferenzieren.
Aber Angst habe ich schon! Angst, dass es mich zerrupft, dass ich alles zerstöre, unsere Beziehung zerstöre, damit mich zerstöre, unser Leben zerstöre.
Zur Ausgangsidee: Ich will darüber reden, die Möglichkeit aufmachen, dass ich mich entwickle.
Was bedeutet mich zu entwickeln? Es bedeutet, mein Göttliches zu entwickeln. Ohne die Idee des Göttlichen macht das Entwickeln keinen Sinn, es fehlt die Ausrichtung und die Bedeutung.
Vielleicht ist es das, was bisher bei mir fehlt: nicht ich entwickle mich, also mein Geist, sondern mein Göttliches.
13.05.2025 © ReckLab


