★★★ Fundamentale Selbst-Empirie und Selbsterkenntnis zu mir
- 16. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Fundamentale Selbst-Empirie und Selbsterkenntnis zu mir
Ich bin ein Mensch 2.0.
Mein operatives Tun besteht darin, einen fundamentalen Mangel auszubilden — konkret den Mangel meiner Sexualität, genauer: meiner männlichen Sexualität und zwar auf allen Ebenen.
Diesen Mangel meiner männlichen Sexualität bilde ich aus, indem ich mich von meiner Familie beugen lasse.
Genauer: Ich lasse mich vom resultierenden Mangel meiner Familie — von ihrer mangelhaften Sexualität als ihrem resultierenden Ausduck — operativ beugen.
Meine Familie ist Mensch 1.0. Ihr operativer Ausdruck als Täter ist, ihre Sexualität maximal zu bestimmen, was zu einem resultierenden Mangel an Sexualität als Opfer führt.
Das operative Ausbilden meines Mangels an männlicher Sexualität bedeutet, mich schmeckend beugen zu lassen, die Beugung schmeckend zu vollziehen.
Das heißt: diesen Mangel zu tragen und wahr zu machen.
Das Ausbilden meines sexuellen Mangels auf der operativen Ebene ist gekoppelt mit den Prototypen meiner resultierenden wahren männlichen Sexualität — als Funktionsausdruck sowie als Erkenntnis und Unkenntnis als Vakanz.
Sammlung dazu.
Die männliche Sexualität erscheint hier als Verdichtungsort des operativen 2.0-Mangels.
Nicht die Beugung allein ist 2.0, sondern ihr operativer schmeckender Vollzug.
Der operative sexuelle Mangel ist mit dem Prototypen resultierender wahrer männlicher Sexualität gekoppelt.
Versuch einer Verdichtung
Als Mensch 2.0 ist mein operatives Tun das Ausbilden und Wahrmachen eines fundamentalen Mangels — konkret des Mangels meiner männlichen Sexualität. Dieser Mangel erscheint als Emulation, als Beugungs- und Tragefeld, das sich im familiären Feld ausgebildet hat und von mir schmeckend vollzogen wird. Gerade dieses operative Tragen und Wahrmachen ist jedoch nicht Endpunkt, sondern mit dem Prototypen einer resultierenden wahren männlichen Sexualität gekoppelt. Diese erscheint als Funktionsausdruck woraus Erkenntnis entsteht, die wiederum Unkenntnis als Vakanz erschafft.
Der sexuelle Mangel ist mein operatives Tragefeld, nicht mein bloßes Defizit.
Im operativ getragenen sexuellen Mangel emergieren die Prototypen wahrer männlicher Sexualität.
Der Mangel meiner männlichen Sexualität ist nicht Ende, sondern das Feld ihrer Entstehung.
Der operative Mangel meiner männlichen Sexualität ist das Feld, in dem ihre wahre Funktion prototypisch entsteht.
Der Mangel ist das Tragefeld der wahren Sexualität.
Nächste Runde
Dieses Thema gilt in gleicher Weise auch für die weibliche Sexualität, konkret für Gabriele.
Spannend ist dabei zu sehen, wie sich männliche und weibliche Sexualität in dieser Logik unterscheiden.
Die männliche Sexualität ist dabei das Nach-vorne-Gehen, das Erschaffen.
In 1.0-Form erscheint das als Bestimmen, in 2.0-Form wahrscheinlich als Emergieren.
Ihr Mangel liegt darin, nichts hinbekommen, also nicht ins Erschaffen zu kommen.
Die weibliche Sexualität ist dabei das Nach-hinten-Gehen, das Ins-Negative-Gehen.
In 1.0-Form erscheint das als Destruktivität, in 2.0-Form als Schmecken und Tragen im Ausbilden des Mangels.
Ihr Mangel liegt in der Destruktivität:
> in 1.0, indem man Destruktivität entweder selbst vollzieht oder sie einem passiv widerfährt,
> in 2.0, indem man sie schmeckend emuliert.
Salopp gesagt:
Gabi und Martin sind beide Opfer sexueller Gewalt.
Gabis Themenschwerpunkt liegt dabei eher in der Gewalt, Martins Themenschwerpunkt eher in der daraus entstandenen Unfähigkeit.
Die männliche Sexualität 1.0 kriegt Emergenz nicht hin, weil sie Emergenz bestimmend und operativ machen will.
Die weibliche Sexualität 1.0 kriegt Entropie nicht hin, weil sie Entropie nicht operativ, nicht schmeckend, nicht tragend, also nicht wahrmachend vollzieht.
Sammlung dazu.
männlich = Vorwärtsrichtung, Hervorbringen, Erschaffen.
nach vorne / Emergenz / Prototyp / Erschaffen
weiblich = Rückwärtsrichtung, Negativität, Tragen, Durchgang durch den Mangel.
nach unten oder hinten / Entropie / Mangel / Tragen
Bei Gabi verdichtet sich das sexuelle Thema stärker als Gewalt- und Tragethema, bei Martin stärker als Unfähigkeits- und Hervorbringungsthema.
> männliche Sexualität 1.0 bekommt Emergenz nicht hin, weil sie sie bestimmend machen will
> weibliche Sexualität 1.0 bekommt Entropie nicht hin, weil sie sie nicht operativ trägt und schmeckt
Die männliche Sexualität 1.0 bekommt Emergenz nicht hin, weil sie sie bestimmend machen will.
Die weibliche Sexualität 1.0 bekommt Entropie nicht hin, weil sie sie nicht operativ trägt und schmeckt.
16.04.2026 © ReckLab.de


