★★★ Ideensammlung: Wie geht’s weiter? Wie geht der Wandel von 1.0 zu 2.0
- 26. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ideensammlung: Wie geht’s weiter?
Speziell in unserer Familie – aber auch allgemein in der Gesellschaft – zeichnet sich ab, dass der Mensch 1.0 sich immer weiter ausdifferenziert und sich damit selbst zerstört, also „an die Wand fährt“. In der Logik des Menschen 1.0 gibt es dabei keine Lösung oder Erlösung, sondern eine immer größere Bedrohtheit der eigenen Identität.
Diese Bedrohtheit resultiert immer in einer größeren Selbstbestimmung – die die Identität wiederum immer mehr bedroht – was immer in einer größeren Selbstzerstörung endet.
Was wir bisher jedoch nicht wirklich betrachten, ist, dass es im System – in der Familie wie auch in der Gesellschaft – einen Menschen 2.0 gibt, also uns.
Was bewirkt der Mensch 2.0 in dieser Dynamik? Muss der Mensch 1.0 wirklich „an die Wand fahren“ – und dabei uns, den Menschen 2.0, zerstören? Das ist alles nicht klar.
Gibt es die Möglichkeit dass der Mensch 2.0 sich als Innovator als quasi Erlöser in die Dynamik einbringt wenn ja was bedeutet das und warum sind deren alle Zeichen auf das Gegenteil momentan hin also auf die totale Wirkungslosigkeit des Menschen 2.0
Ideensammlung:
Wir Menschen 2.0 erschaffen die Landebahn, die Arche für den Zeitpunkt im Crash bzw. nach dem Crash.
Zweite Runde
Ja: Der Mensch 2.0 ist der Innovator, der Erlöser, der Anbieter der Lösung.
Ja: Der Mensch 2.0 bereitet die Arche, die Lösung, die Landebahn – für den Zeitpunkt im Crash oder nach dem Crash.
Die Frage lautet nun: Wie läuft das ab? Wie geht das konkret?
Die Idee kommt aus dem Grundsatz der Grundlogik, dass Entropie die Ursache von Emergenz ist. Das bedeutet: Der Mensch 1.0 ist die Ursache für die gemeinsame neue Funktion von Mensch 1.0 und Mensch 2.0 – in der sich der Mensch 1.0 zu Mensch 2.0 wandelt.
Das bedeutet konkret: Der Mensch 1.0 muss auf den Menschen 2.0 zugehen, auf sein Angebot zugehen, und ihn bitten, mit ihm eine Funktion zu bilden. Die Initiative als Ursache muss vom Menschen 1.0 ausgehen.
Vielleicht kann man das sogar im Jesus-Mythos sehen: dass der Mensch quasi Ja sagen muss zu Jesus.
Dritte Runde:
Jetzt könnte man sagen: Okay, wenn das die Logik ist, dann haben wir ein Problem: Der Mensch 1.0 kann im Moment nicht Ja sagen – oder er will nicht Ja sagen. Also sind wir am Arsch. Was sollen wir dann tun?
Lösung:
Wir bilden im Moment eine Funktion, in der Mensch 2.0 und Mensch 1.0 die Pole bilden. Das bedeutet: Durch das Erkennen des Umstands, dass der Mensch 1.0 die Initiative als Ursache der neuen gemeinsamen Funktion bilden muss, verändert sich die Beziehung – die Funktion – auf beiden Seiten.
Das bildet wahrscheinlich die Voraussetzung, um einen Schritt näher daran zu kommen, dass der Mensch 1.0 Ja sagen kann.
Vierte Runde:
Die Entropie des Menschen 1.0 und die Emergenz des Menschen 2.0 als seine wachsende Selbsterkenntnis sind die Pole einer gemeinsamen Funktion. Das bedeutet: Sie bedingen sich gegenseitig.
Das bedeutet auch, dass der Zeitpunkt, an dem der Mensch 1.0 zum Angebot des Menschen 2.0 Ja sagen kann, von der gemeinsamen Entwicklung abhängt: Einerseits von der weiteren Ausdifferenzierung des Menschen 1.0 – und andererseits von der damit verbundenen Selbsterkenntnis des Menschen 2.0.
26.12.2025 © ReckLab


