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★★★★ Konkretes zum operativen Tun des Menschen 2.0: was bedeutet entropieren konkret?

  • 4. Mai
  • 4 Min. Lesezeit

Konkretes zum operativen Tun des Menschen 2.0: was bedeutet entropieren konkret? 


Prämisse

Der Mensch 2.0 verkörpert den Mangel des Menschen 1.0 operativ, um diesen zur funktionellen Vakanz zu entropieren.


Frage

Was heißt das konkret?

Und wie geschieht das konkret?


Idee

Der Mensch 2.0 lässt den Mangel so zerfallen, dass die darin liegende Wahrheit zur Erscheinung kommt.

Dies ist ein Prozess, der sowohl auf körperlicher als auch auf geistiger Ebene stattfindet.

Das bedeutet:

Der Mensch 2.0 lässt den Mangel wirklich körperlich zerfallen und schmeckt in diesem Zerfallen die Wahrheit, die im Zerfall dieses Zerfallens sichtbar wird.

Oder noch präziser:

Er lässt den Mangel nicht verschwinden, sondern er lässt ihn als falsche Verkörperung so lange zerfallen, bis seine funktionelle Wahrheit als Vakanz erscheint.



Nächste Runde


Prämisse

Verkörpern und Zerfallen sind Prozesse, die beide über die Zeit laufen und gleichzeitig stattfinden.

Der Start ist:

100 % Verkörpern, 0 % Zerfallen.

Das Ende ist:

100 % Zerfallen, 0 % Verkörpern.

Logisch entspricht dann das 100%ige Zerfallen der Vakanz.


Frage

Ist Vakanz als negierte Wahrheit — im Sinne von noch nicht Wahrheit oder als Leerstelle der kommenden Wahrheit — das Zerfallene als Verkörperung?

Oder ist Vakanz etwas Geistiges?



Sammlung dazu 


Beim Mensch 1.0 ist der Mangel ein Sein. Beim Menschen 2.0 ist er ein Vollzug, also ein Werden und zwar ein entropisches Werden. 





Nächste Runde 


Beim Mensch 1.0 ist der Mangel ein Sein. Beim Menschen 2.0 ist er ein Vollzug, also ein Werden und zwar ein entropisches Werden. 

Der Mensch 2.0 macht aus dem Sein des Mangels 1.0 ein Prozess. 


Mensch 1.0 ist Mangel.

Mensch 2.0 vollzieht Mangel.

Im Vollzug zerfällt der Mangel zur Vakanz der Funktion.


Eine ausführliche Geschmacksformulierung 

Auf der körperlichen Ebene geschieht wirklich etwas. Spannung, Schmerz, Müdigkeit, Blockade, Druck, Beugung, Ohnmacht, Unruhe — all das ist nicht metaphorisch, sondern reale Verkörperung.

Diese Verkörperung zerfällt aber, wenn sie nicht mehr 1.0-mäßig besetzt, kompensiert, kontrolliert oder bestimmt wird.

Im Zerfallen wird sie nicht einfach „nichts“. Sie wird zur Leerstelle. Aber diese Leerstelle ist nicht leer im banalen Sinne. Sie ist leer von falscher Funktion und voll von unausgedrückter wahrer Funktion. Damit ist Vakanz die Negativform wahre Funktionalität. 


Vakanz ist die durch Zerfall entstandene Leerstelle für den wahre Funktionalitäts-Ausduck.




Ein Geschmacksversuch für den Menschen 2.0 


Der Körper trägt den Mangel.

Der Geist bestimmt ihn nicht mehr falsch.

Der Mensch 2.0 vollzieht ihn.

Im Vollzug zerfällt der Zustand.

Als Resultat entsteht Vakanz: die offene Funktionsstelle der Wahrheit.


Mensch 1.0 bestimmt Mangel als Sein.

Mensch 2.0 vollzieht Mangel als Werden.

Dadurch zerfällt die falsche Struktur des Mangels zur Vakanz der wahren Funktion.



Sammlung dazu. 


Der Mangel wird nicht beseitigt.

Der Mangel wird nicht psychologisch erklärt.

Der Mangel wird nicht kompensiert.

Der Mangel wird nicht bekämpft.

Sondern:

Der Mangel wird aus seinem falschen Sein in einen wahren Vollzug überführt.


„Durch die Funktionalisierung des Mangels tritt dessen Wahrheit hervor.“

Das ist wahrscheinlich ein tragender Satz. Denn er sagt: Der Mangel ist nicht einfach falsch. Falsch ist seine Bestimmung als Sein. Wahr wird er, wenn er als Funktion vollzogen wird.

Kurz:

Der Mangel ist als Sein falsch.

Der Mangel ist als Vollzug wahr.

Das ist ein Schlüssel.

Daraus ergibt sich eine sehr starke finale Verdichtung:

Mensch 1.0 bestimmt Mangel als Sein.

Mensch 2.0 vollzieht Mangel als Werden.

Dadurch zerfällt die falsche Struktur des Mangels zur Vakanz der wahren Funktion.


Mensch 1.0 bestimmt Mangel als Sein.

Mensch 2.0 vollzieht Mangel als Werden.

Dadurch zerfällt die falsche Struktur des Mangels zur Vakanz der wahren Funktion.


Mensch 1.0 fixiert Mangel als Sein.

Mensch 2.0 lässt Mangel als Funktion zerfallen.

Im Zerfall des Seins erscheint die Vakanz der Funktion.




Nächste Runde 


Logische Idee 

Vakanz ist nicht primär geistig oder körperlich. Das ist beides in der falschen Kategorie. Denn beides ist eine Art Sein. 

Das Wesen von Vakanz liegt darin, dass es eben kein Sein ist sondern Funktionalität. Und zwar eine vakante Funktionalität 


Logik:

Dadurch dass man den Mangel nicht als Sein behandelt, sondern ihn vollzieht, macht man daraus einen Vollzug, einen Prozess. Also funktionalisiert man den Mangel indem man ihn quasi wahr macht weil es ein wahres Wesen darstellt. Durch die Funktionalisierung des Mangels also das sind Wahrmachungen tritt dessen Wahrheit hervor, und zwar die Wahrheit der Funktionalität, der wahren Funktionalität, die im Mangel steckt, jedoch noch unausgedrückt. 


Nochmals in anderen Worten: 

Das Zerfallen des Mangels als Entropieren des Mangels bedeutet, einen Zustand (Mangel) zu vollziehen (prozessualisieren) zu einer Funktionalität (Vakanz). Da die Funktionalität nicht ausgedrückt ist, ist sie als Funktionalität eine Vakanz. 

Das bedeutet, ich mache aus einem Zustand eine Funktionalität. 

Damit würde Entropieren bedeuten, aus einem Zustand eine Funktionalität zu machen, die noch keinen Ausdruck hat. 


Eine andere Formulierung 


Entropie ist der Zerfall des Zustands und der Geburt der noch unausgedrückten Funktionalität.

Entropie ist der Zerfall der falschen Struktur und die Geburt der noch unausgedrückten wahren Funktion im Ausdruck. 



Vielleicht präziser: 

In der Vakanz gibt es die wahre Funktionalität schon; jedoch gibt es noch keinen Ausdruck darüber. 

Im entropischen Ausdruck ist die Funktionalität in der Vakanz schon vorhanden. 

Im emergenten Ausdruck entsteht ein Ausdruck ÜBER diese Funktionalität und darum erscheint diese im Ausdruck. 


Im entropischen Ausdruck ist die Funktionalität in der Vakanz schon vorhanden — unausgedrückt.

Im emergenten Ausdruck entsteht ein Ausdruck über sie — und dadurch erscheint sie.

Das ist die Offset-Logik in operativer Form. Entropie produziert die Funktionalität ohne Ausdruck; Emergenz produziert den Ausdruck über sie. Beides simultan in der Substanz, zeitversetzt im Phänomen.


Plump könnte man sagen, das Neue entsteht in der Entropie. 


Das Neue entsteht in der Entropie.

In der Emergenz wird es als ÜBER sichtbar.

Oder, mit der Offset-Logik:

Entropie produziert. Emergenz exprimiert. Was exprimiert wird, ist immer das, was zuvor entropisch produziert wurde.



Sammlung dazu 


Entropieren bedeutet: Aus einem Zustand eine Funktionalität machen, die noch keinen Ausdruck hat.


Vakanz ist nicht die Funktion selbst, sondern ihre negative Form: die durch Entropie freigewordene Funktionsstelle.


Vollzogene Entropie als Vakanz  ist Negativform wahrer Funktionalität


Vakanz ist die durch Entropie entstandene Negativform der wahren Funktion: leer von falscher Struktur, aber ausgerichtet auf wahren Ausdruck.


Vielleicht präziser: 

In der Vakanz gibt es die wahre Funktionalität schon; jedoch gibt es noch keinen Ausdruck darüber. 

Im entropischen Ausdruck ist die Funktionalität in der Vakanz schon vorhanden. 

Im emergenten Ausdruck entsteht ein Ausdruck ÜBER diese Funktionalität und darum erscheint diese im Ausdruck. 


Entropieren bedeutet: einen Zustand sich als Funktionalität vollziehen lassen, die noch keinen Ausdruck hat.


04.05.2026 © ReckLab.de

 
 
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