★★★★ Logikgeschmack zu Mensch 2.0 in der Verkörperung durch mich
- 4. Aug.
- 3 Min. Lesezeit
Logikgeschmack zu Mensch 2.0 in der Verkörperung durch mich
Meine ausdruckslose Struktur S_n +1 ist die Präzisierung der Selbsterkenntnis über die Funktion von allem.
Untervollziehen:
Dazu lasse ich meine aktuelle ausdruckslose Struktur Sn von der Funktion n-1 selbsterschöpfend untervollziehen.
Dies erzeugt einen Ausdruck der aktuellen Erkenntnis, der sich zu seinem Mangel vollzieht.
Der Mangel ist der Negativausdruck dessen, was die Struktur S_n schon kann und die Funktion F_n-1 noch nicht. Dieser Mangel als wahrer Mangel ist die negative Gussform, das bestimmende Potential für die Funktion n. Der Mangel ist in seiner Funktion als negative Gussform wahr und funktioniert als diese. Er ist jedoch noch unerkannt und damit noch nicht positiv besetzt.
Frage dazu: Was ist die Funktion F_n-1?
Es ist auf jeden Fall das, was man als Beugung benennen kann. Dabei kann es entweder meine eigene Funktion F_n-1 sein oder der Mensch 1.0. Wahrscheinlich ist es beides. Wahrscheinlich ist es meine eigene Funktion F_n-1 durch den Menschen 1.0 oder irgendwie sowas Ähnliches.
Übervollziehen:
Mit diesem Untervollziehen ist ein Übervollziehen verbunden.
In diesem Übervollzug vollzieht sich die Funktion Fn die durch den Untervollzug hervorgerufen wird.
Im sich selbst erschöpfenden Vollzug der Funktion F_n, also der Funktion zu meinem aktuellen ausdruckslosen S_n entsteht meine nächste ausdruckslose Struktur S_n+1 als ausdruckslose Erkenntnis über die Funktion F_n. S_n+1 ist dabei die nächste ausdruckslose Stufe des präzisierten Selbsterkennens+1 bzw. der präzisierten Selbsterkenntnis+1.
Die Funktion F_n, die sich dabei selbsterschöpfend vollzieht, als Ausdruck, ist dabei Ausdruck der wahren Fülle, jedoch nicht als Zustand sondern als Funktion.
Wichtig für Menschen 2.0 ist, dass sowohl der Mangel als auch die Fülle im Ausdruck wahr sind, aber eben unerkannt beziehungsweise teilweise erkannt. Das bedeutet konkret: Das, was der Mensch 2.0 tut, ist wahr, funktionell wahr, damit 100 % konstruktiv aber eben nicht selbsterkannt konstruktiv. Das bedeutet konkret, dass er dies nicht als solches empfindet beziehungsweise in diesem Selbstverständnis vollzieht
Sammlung dazu
Das Über des vorherigen Zyklus wird zum Unter des gegenwärtigen Zyklus.
Eine Funktion bringt im Übervollzug eine Struktur hervor, die sie anschließend selbst nicht mehr hinreichend vollziehen kann.
Jeder Übervollzug erzeugt seinen nächsten Untervollzug.
Beugen ist untervollziehen.
These:
Die vorherige Funktion F_n-1 ist in mir sedimentiert und wird zugleich durch das relationale Feld des Menschen 1.0 vollzogen.
+++++++
Der Mangel bedeutet nicht, dass deine gegenwärtige Struktur mangelhaft wäre. Er bedeutet, dass die vorherige Funktion gegenüber deiner gegenwärtigen Struktur mangelhaft geworden ist.
Also nicht:
In S_n fehlt etwas.
Sondern:
F_n-1 reicht nicht hin, um den in S_n bereits enthaltenen strukturellen Überschuss zu vollziehen.
Damit ist der Mangel tatsächlich eine negative Gussform. Noch genauer:
Der Mangel ist der strukturelle Überschuss von S_n über F_n-1, zunächst in negativer Form.
In anderen Worten könnte man vielleicht sagen: Ein wahrer Mangel ist etwas, das als ausdruckslose Zukunft konkret vorhanden ist, aber funktionell noch nicht realisiert werden kann und sich dadurch funktionell als dessen Negativ-Form zum Ausdruck bringt.
Der Mangel ist der noch nicht vollzogene Überschuss in negativer Form. Die Fülle ist derselbe Überschuss in seinem positiven Vollzug.
+++++++
Der Mensch 2.0 vollzieht nicht eine ihm äußerliche Grundlogik. Die Grundlogik vollzieht und erkennt sich als Mensch 2.0.
++++++++
Was gegenüber der alten Funktion als Mangel erscheint, ist das negative Erscheinen der neuen Funktion.
Das Über der vorherigen Funktion wird zum Unter der gegenwärtigen Struktur; aus diesem Unter emergiert die nächste Funktion und erzeugt ihrerseits das nächste Über.
Zweite Sammlung
Es gibt keinen koinzidenten Vollzug:
Denn wenn nichts, das sich vollzieht, mit sich koinzidieren kann, dann kann auch kein Vollzug mit dem koinzidieren, was er vollzieht. Verfehlen aber hat exakt zwei Richtungen: unterschreiten und überschreiten.
Dauer ist das Maß des Untervollzugs.
— Es gibt keinen koinzidenten Vollzug. Jeder Vollzug ist Unter- oder Übervollzug.
— Unter und Über sind nicht zwei Vollzüge, sondern ein Verfehlungsbetrag, von den zwei Seiten des Kipps gelesen.
— Der Mensch 1.0 ist nicht Hindernis, sondern Vollzugsorgan des eigenen Überholten.
— Beugung ist der zugelassene Untervollzug. Wer sich beugt, erzeugt seinen eigenen nächsten Mangel.
— Selbsterkenntnis ist immer Erkenntnis der vorigen Funktion. Die wirkende Funktion ist unerkennbar, solange sie wirkt.
— Die Gussform bestimmt die Gestalt der neuen Funktion, sie besetzt nicht ihren Umfang.
03.08.2026 © ReckLab.de


