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Mein Job: Geschmack

  • 3. Dez. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Mai 2025

Ich bin für den Geschmack zuständig. Ich will meinen Geschmack aber nicht haben. Ich mache meinen Geschmack weg. Ich will überhaupt keinen Geschmack haben.

Das gilt es zu schmecken.

Ich bin ständig damit beschäftigt, meinen Geschmack wegzumachen.


Sammlung Empirie:

- Ich will mein Un nicht haben. Ich will nicht machtlos sein. Das Falsche ist mächtig, zumindest vordergründig. Ich mache das Falsche und Böse, um mächtig zu sein.

Alles, was mich beschäftigt, ist ja immer etwas, das offen ist, unsicher ist, Unkenntnis, eine Frage.

- Mein böse Gucken ist auch ein Falsch.

- Ich sage damit, dass ich falsch bin. Damit bin ich aber mächtig. Damit mache ich mich mächtig.

- Ich lasse das Falsche nicht zu (sowohl mein eigenes Falsch, als auch fremdes Falsch), sondern schiebe es auf ein anderes Level bzw. mache eine neue Ebene auf. Damit verneine ich sowohl falsch als auch wahr. Wenn es falsch und wahr gibt, dann gibt es einen Widerspruch und dann gibt es auch ein Ende.

- Vielleicht kann man das Falsche erst schmecken, wenn man das Wahre zulässt, dazunimmt.

- Wie jetzt? Ich verwende das Falsche, ich tue das Falsche und Böse, um mächtig zu sein, aber ich lasse das Falsche nicht zu? Ich schiebe das Falsche zu M.

Aber was ist das Falsche? Wahrscheinlich das Fremde, das Andere, das ich als meins verwende, das Leben aus dem Anderen.


12.2024 © ReckLab



 
 
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