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★★ Menschliche Interaktion 2.0

  • 16. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

★★ Menschliche Interaktion 2.0


Was tut der Mensch 2.0 operativ mit dem Anderen?

Er verwendet den Anderen operativ als Sparring-Partner, um sein eigenes Opfer 2.0 wahrzumachen. Das heißt: Der Mensch 2.0 macht in der Interaktion mit dem Anderen sein eigenes Opfer 2.0 wahr.


Der Gegensatz dazu ist der Mensch 1.0, der den Anderen nutzt, um sein Opfer 1.0 zu verdecken. Er versucht, es loszuwerden, indem er den Anderen sein Opfer tragen lässt – also den Anderen mit seinem Opfer beugt.


Was bedeutet das für den Menschen 2.0?

Seine Vorspannung – sein Opfer 2.0 – ist immer bereits vorhanden. Sein Tun besteht darin, dies wahrzumachen, zu erschließen, um es als Ursache für seinen konstruktiven Ausdruck zu verwenden.

Für diese Erschließung seiner vorhandenen Beugung – also seiner vorhandenen Vorspannung, seines vorhandenen Potenzials – benutzt er den Anderen, indem er mit diesem diskutiert und ihn als Sparring-Partner einsetzt.


In anderen Worten:

Der Mensch 1.0 wie der Mensch 2.0 nutzt den Anderen für sein Opferthema.


Mensch 1.0 nutzt den Anderen, um sein Opfer 1.0 zu verdecken, indem er den Anderen größer beugt mit seinem Opfer 1.0. Dadurch wird Mensch 1.0 zum Täter 1.0.


Mensch 2.0 nutzt den Anderen, um sein Opfer 2.0 aufzudecken und wahrzumachen. Wie genau das geschieht, muss noch präzisiert werden. Dabei wird Mensch 2.0 zum Täter 2.0 – das bedeutet, er macht einen konstruktiven Ausdruck. Wie das mit dem Anderen zusammengeht, muss ebenfalls noch verstanden werden.



Die offene Frage:


Um das eigene Opfer 2.0 zu erschließen – arbeite ich da primär mit dem kleineren Anderen oder mit dem größeren Anderen?


Wenn ich mit dem kleineren Anderen arbeite, wäre es dann dieser kleinere Andere, der mich beugt?



Konkret:


G muss ihr zentrales Opfer 2.0 – ihre zentrale Beugung, ihr Noch-nicht-Wollen, ihre maximal gebeugten, funkelnden Augen – als Potenzial erschließen.


M muss sein zentrales Opfer 2.0 – seine zentrale Beugung, sein Noch-nicht-Können, seinen absolut gebeugten Impact – als Potenzial erschließen.



Dazu benötigt er die Hilfe des Anderen. Aber wie genau sieht das aus?


Was bedeutet es, sich seinem Opfer zuzuwenden, seine Beugung wahrzumachen?

Es heißt nicht, sich seinem Opfer aus einer Meta-Position zuzuwenden. Denn jede Meta-Position ist eine Selbstbestimmung.

Es bedeutet vielmehr: sich schlicht und ergreifend zu sein, sich zu schmecken – ohne darüber einen „Geschmack“ aus einer Meta-Position zu machen – und dies direkt zum Ausdruck zu bringen. Sich sein und das, was ist, zum Ausdruck bringen.

Sich also nicht mehr im Griff zu haben.


Die Wahrmachung dessen, was man in 1.0 bestimmt hat – z.B. Liebe, Nähe, Konstruktivität – und was in Wahrheit gar nicht existiert, ist das Potenzial dafür, genau dies in 2.0 zur wahren Existenz zu bringen.




16.07.2025 © ReckLab

 
 
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