Neue Erkenntnis zur Interaktion des Menschen 1.0 und 2.0
- 24. Feb. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Mai 2025
Empirie:
Wenn ich Kontakt mit meiner Gruppe habe, zum Beispiel mit einer bestimmten Person, dann gleiche ich mich der bestimmten Person an. Die Folge davon ist, dass ich den Widerspruch zwischen dieser bestimmten Person und mir in mir selbst körperlich ausbilde. Aus der Spannung dieses Widerspruchs werde ich aggressiv gegenüber M.
Konkret: Ich mache M mir gleich, nämlich indem ich M als böse bestimme. ICH bin böse, aber ich bestimme M als böse, somit mache ich uns gleich. Dadurch erzeuge ich einen äußeren Unterschied, der meinen inneren Unterschied entlastet.
Der äußere Unterschied liegt darin, dass ich zum Täter werde und M zum Opfer, wobei Täter und Opfer sich widersprechen und dabei den äußeren Unterschied bilden.
Die Idee:
Den Widerspruch zwischen der bestimmten Person und mir, den ich jetzt in mir habe und selbst verkörpere, wahrnehmen, aber nicht beseitigen und nicht auf M projizieren. Geschmack zu meinem bisherigen Tun: Ich verstärke meine "böse Seite" so weit, dass es in mir keinen Widerspruch mehr zwischen Gott und Teufel gibt, sondern nur noch den Teufel.
LogikVersuch:
Mensch 1.0:
- Der Mensch 1.0 gleicht den äußeren Unterschied mit dem anderen an und bildet dabei einen inneren Unterschied in sich aus.
- Aus der Spannung dieses inneren Unterschieds macht er wieder die nächste äußere Unterscheidung, wahrscheinlich indem er sich erneut mit dem anderen gleich macht.
Mensch 2.0:
- Der Mensch 2.0 gleicht den äußeren Unterschied mit dem anderen an und bildet dabei einen inneren Unterschied in sich aus. Dies schätzt er als Mittel, als Ursache für seine eigene Entwicklung.
- Aus dieser Spannung macht er einen erneuten inneren Unterschied bei sich selbst, wahrscheinlich auch, indem er sich innerlich irgendwo gleich macht. Damit erschafft er ein autonomes SelbstÜber, das konstruktiv ist.
02.2025 © ReckLab


