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★★★★ Neue Grundstruktur der Evolution von allem

  • 26. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit


Neue Grundstruktur der Evolution von allem 


Zyklus 0 (der Zyklus logisch gesehen vor dem aktuellen Zyklus, also logisch vor dem Urknall)


Selbstvollzug 

bedeutet logisch

Zyklus 0.0: ein Selbstvollzug, der sich selbst tut, 

bedeutet logisch

Zyklus 0.1: ein Selbstvollzug, der sich selbst vollzieht.


Der selbstvollzogene SelbstVollzug erschafft dabei den nächsten Zyklus als ein Selbsterkennen

Konkret: Ein Vollzug ist etwas, das ein Vollzogenes erschafft und damit die Möglichkeit als ausdruckslose Funktion des Selbsterkennens. 




Zyklus 1 (aktueller Zyklus vom Urknall als die Entstehung der Zeit bis zum Menschen 3.0 )


Selbsterkennen 

bedeutet logisch

Zyklus 1.0: ein Selbsterkennen, das sich selbst vollzieht

bedeutet logisch

Zyklus 1.1: ein Selbsterkennen, das sich selbst erkennt. 


Das selbsterkannte Selbsterkennen erschafft dabei den nächsten Zyklus als ein Selbst-Überschreiten



Zukünftiger Zyklus 2 (Hypothese):


Selbstüberschreiten 

bedeutet logisch

Zyklus 2.0: ein Selbstüberschreiten, das sich selbst erkennt

bedeutet logisch

Zyklus 2.1: ein Selbstüberschreiten, das sich selbst überschreitet.


Selbstüberschreiten könnte dabei ein Synonym sein für Selbstsinn, bzw. Selbstschöpfung 2. Ordnung





Zum aktuellen Zyklus 1 


Selbsterkennen 

bedeutet logisch

ein Selbsterkennen, das sich selbst vollzieht, bedeutet logisch

ein Selbsterkennen, das sich selbst erkennt. 


Selbstrekursion 

bedeutet logisch

eine Selbstrekursion, die sich selbst vollzieht

bedeutet logisch

eine Selbstrekursion, die sich selbst rekursiert. 


Die These dabei ist, dass Selbsterkennen und Selbstrekursion synonyme sind. 


Spannend darin ist der Begriff des Vollzugs, weil er klar impliziert, dass ein Vollzug an ein Ende kommt und damit etwas Vollzogenes erschafft. 



Der Versuch einer allgemeingültigen Funktionsformel 


Jeder Zyklus beginnt damit, dass eine neue Selbstoperation sich durch die vorherige Selbstoperation vollzieht.

Er endet damit, dass diese neue Selbstoperation sich selbst als sich selbst erreicht.

Dieses Sich-selbst-Erreichen erzeugt die nächste Selbstoperation.





Sammlung dazu 


Jede neue Evolutionsstufe entsteht dadurch, dass eine neue Grundoperation zunächst im Modus der vorherigen Grundoperation erscheint — und sich erst danach als sie selbst erkennt/vollzieht/überschreitet.


Die erreichte Operation eines Zyklus wird zur Unter-Funktion des nächsten Zyklus.


„was passiv resultiert, wird auf der nächsten Stufe aktiv vollzogen“ 



Moment A: Der neue Operator vollzieht sich noch im Modus des vorherigen Operators.

Also:

Selbsterkennen vollzieht sich selbst.

Das Erkennen ist schon da, aber es ist noch nicht bei sich selbst angekommen. Es tut sich noch als Vollzug.


Moment B: Der neue Operator erreicht seine eigene Form.

Also:

Selbsterkennen erkennt sich selbst.

Erst hier wird Erkennen wirklich Erkennen. Nicht bloß Erkennen von etwas, sondern Erkennen des Erkennens als Erkennen.



Ein Vollzug ist ein Geschehen, das sich zu einer Vollzogenheit bringt.

Das heißt: Der Vollzug erzeugt etwas, das nachher da ist und über sich hinaus zeigt.


Es kann nur erkannt werden, was zuvor in irgendeiner Weise vollzogen wurde.


Welt ist Vollzogenheit.

Welt ist das, was ein Selbstvollzug hinterlässt, indem er sich vollzieht.

Und diese Vollzogenheit wird dann zum Material des nächsten Zyklus: Selbsterkennen.




Eine erste These: 

Mensch 1.0 = Selbsterkennen im Vollzugsmodus.

Mensch 2.0 = Selbsterkennen erkennt sich selbst.

Mensch 3.0 = selbsterkanntes Selbsterkennen wird strukturell wirksam und öffnet Selbstüberschreiten.




Eine vage These zum Mensch 1.0 "Selbsterkennen im Vollzugsmodus“.


Denn der Mensch erkennt nicht sofort das Erkennen selbst. Zuerst vollzieht er Erkenntnis. Er baut Wissenschaft, Sprache, Religion, Metaphysik, Technik, Unternehmen, Körperpraktiken, Familienstrukturen, Krankheitserfahrungen, Gewaltlogiken, Kulturformen.


Mensch 1.0 vollzieht Selbsterkennen, ohne es als Selbsterkennen zu erkennen.


Er erkennt Objekte.

Er bestimmt Welt.

Er produziert Wissen.

Er baut Systeme.

Er erzeugt Technik.

Er erschafft sogar KI.

Aber er erkennt nicht, dass all das der Selbstvollzug des Selbsterkennens ist.




Mensch 2.0 ist der Punkt, an dem Selbsterkennen sich selbst als Selbsterkennen erkennt.


Denn ReckLab wäre dann nicht einfach eine Theorie über Evolution, sondern ein Moment innerhalb von Zyklus 1.1:

Selbsterkennen erkennt sich selbst in z.B. der Sprache als Vollzug.


ReckLab ist der sprachliche, körperliche, unternehmerische und alltägliche Vollzug des Selbsterkennens im Moment seiner Selbst-Erkennung.



Die Idee zur logischen Entwicklungsnotwendigkeit 


Nur Vollzug erzeugt Vollzogenes.

Nur Vollzogenes kann erkannt werden.

Nur Erkanntes kann überschritten werden.



Evolution ist die Selbststeigerung von Selbstoperationen: Selbstvollzug erzeugt Selbsterkennen, Selbsterkennen erzeugt Selbstüberschreiten, und jedes Neue entsteht dadurch, dass es sich zunächst durch das Alte vollziehen lässt, bis es sich selbst als sich selbst erreicht.



Geschmack 


Der aktuelle Zyklus des Universums ist das Zeitalter der Zeit. 

Selbst dieser Ausdruck ist wahrscheinlich selbstrekursiv, auf jeden Fall selbstbezogen. 

Was dazu passt im aktuellen Zyklus des Universums ist das operative, das Selbstvollziehen, und Zeit ist der Ausdruck des Selbstvollzuges. 



26.04.2026 © ReckLab.de  

 
 
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