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★★★ Neue zentrale Erkenntnisse bzw Definitionen zum Thema Entropie

  • 3. Dez. 2025
  • 5 Min. Lesezeit

Neue zentrale Erkenntnisse bzw. Definitionen zum Thema Entropie


> Widerspruch ist sequentieller Gegensatz.


Definition:

Ein Widerspruch ist eine logische Unmöglichkeit, die sich sequenziell löst und damit auflöst.

Ein Widerspruch ist ein Gegensatz als strukturelle Einheit, der sich sequenziell löst und damit auflöst.

Erläuterung:


 Wenn ein Gegensatz, der eine funktionale Einheit darstellt, durch den Prozess des Sich-Widersprechens eine strukturelle Einheit bildet, entsteht ein Widerspruch, der nicht sein kann und sich damit sequenziell löst und damit auflöst.



Alternative Formulierung


Definition:


 Ein Widerspruch ist die logische Unmöglichkeit der Gleichzeitigkeit von Gegensätzen in einer Struktur.


 Diese Unmöglichkeit erzwingt die Sequenz (Zeit), in der sich der Widerspruch nacheinander abwickelt und schließlich auflöst (Entropie).

Oder noch kürzer als Aphorismus:


 Zeit ist die Abwicklung eines strukturellen Widerspruchs.


Idee:


 Dadurch, dass sich die funktionale Einheit, der funktionale Gegensatz, selbst tut, indem er sich selbst widerspricht, erschafft er im Widerspruch seinen eigenen dynamischen Motor.


 Er erschafft eine strukturelle Einheit als Ausdruck der Struktur +1, die logisch nicht sein kann. Er erschafft ein Sein, das nicht sein kann und darum sich zeitlich löst und auflöst und damit das nächste SelbstÜber, also die nächste funktionale Einheit als funktionalen Gegensatz, erschafft.


Der Widerspruch (die Welt) ist eine strukturelle Einheit, die logisch nicht sein kann. Sie ist der Versuch, das dynamische Werden in ein statisches Sein zu zwingen. Diese Unmöglichkeit erzwingt die Flucht in die Zeit: Die Struktur muss sich zeitlich lösen (existieren) und auflösen (entropieren). Genau dieser unvermeidliche Zerfall des Unmöglichen ist der Motor, der das nächste wahre SelbstÜber (die Emergenz) freisetzt.



Nächstes Level


Die Funktion wird in eine Struktur gepresst, was unmöglich ist, und löst sich dadurch in ein funktionelles Sein von Nacheinander, also in eine funktionelle Struktur.


 So wird der Funktion des ausdruckslosen Werdens die ausdrucksbehaftete funktionelle Struktur des Zerfallens.


Die Funktionalität dieser Struktur ist die Erschaffung der Funktion +1. Damit ist Zerfallen, also von Eins nach Null, die Funktionalität des Seins, also der Struktur, um die Emergenz des ausdruckslosen Gegensatzes zu erschaffen.


Aus struktureller Funktion wird funktionelle Struktur, aus der wieder die nächste strukturelle Funktion hervorgeht.


 In der funktionellen Struktur wird die Funktion zur Struktur +1.


 Aus dem funktionellen Gegensatz in der funktionalen Einheit (Zweiheit) von Struktur und Funktion wird der Widerspruch der strukturellen Einheit (als Einsheit) von Struktur und Funktion, welche sich logisch notwendig in einer funktionellen, also sequenziellen Struktur Eins nach Null vollzieht.


 Ein Werden wird zu einem Sein (1), das wird, was zwangsläufig Sein-Löschen (0) bedeutet.



Nächste Runde: Warum ist das der Motor für +1?


Warum ist das Sich-Vollziehen des funktionellen Gegensatzes ein Sich-Widersprechen und damit das Ausbilden eines SelbstWiderspruchs?


 Warum ist das Tun eines SelbstGegensatzes ein SelbstWidersprechen?


Ein Gegensatz, der sich selbst tut, erschafft einen Gegensatz von sich selbst. Wenn der Gegensatz strukturelle Funktion ist, dann ist der Gegensatz, den er erzeugt, funktionelle Struktur.


Bei einer funktionellen Struktur muss die Funktionalität strukturell sein und damit sequenziell.





Nächste Runde


> Die Funktion von allem ist Selbstübersteigen.

> Dies bildet sich als funktionelles Selbstübersteigen und strukturelles Selbstübersteigen aus – die gegenseitig auseinander hervorgehen.

> Im strukturellen Selbstübersteigen wird aus der bisherigen Funktion die neue ausdrucksbehaftete Struktur+1 (Widerspruch) erschaffen, aus der im daraus resultierenden funktionellen Selbststeigen die neue ausdruckslose Funktion+1 erschaffen wird.

> Die bisherige Funktion 0 bildet darin die neue ausdruckslose Struktur der Funktion+1 als deren integrierter Gegensatz.



Nächste Runde 


> Die Ausgangssituation ist eine Funktion 0 mit ihrer integrierten Struktur 0, die die Basis der Funktion bildet.

> Strukturelles Selbstübersteigen bedeutet nun, ein strukturelles Über über die Funktion 0 zu bilden. 

> Der zentrale Gedanke dabei ist, dass dieses strukturelle Über über die aktuelle Funktion nicht die Struktur der Funktion darstellt. Dies gilt es klar, geschmacklich und logisch zu verstehen. 


> Dieses so erschaffe strukturelle Über als Struktur +1 steht dabei im Gegensatz zum Gegensatz der tuenden Funktion 0. Somit ist das strukturelle Selbstübersteigen der operative Teil des SelbstVollzuges des funktionellen Gegensatzes der Funktion 0



Wie verhält sich die ausdruckslose Struktur 0 zur ausdrucksbehafteten Struktur+1 als strukturelles Über über die Funktion 0?


Idee:

> ausdruckslose Struktur 0 = implizite Struktur der Funktion 0


 > ausdrucksbehaftete Struktur+1 = explizite Struktur der Funktion 0 als Motor für die ausdruckslose Funktion+1 mit der integrierten Funktion 0 als deren ausdrucksloser Struktur+1


ausdruckslose Struktur 0 = impliziter SelbstGegensatz der Funktion 0 (Basis, ausdruckslos)

ausdrucksbehaftete Struktur+1 = expliziter SelbstGegensatz der Funktion 0 als Widerspruch (strukturelles Über), dessen Zerfall (Entropie) der Motor für die Emergenz der ausdruckslosen Funktion+1 ist. 


> Struktur 0 = implizite, ausdruckslose Basisstruktur von Funktion 0.


> Struktur+1 = explizite, ausdrucksbehaftete Überstruktur von Funktion 0 (Widerspruch),


 deren entropischer Zerfall der Motor für die Emergenz von Funktion+1 ist,


 in der Funktion 0 als neue ausdruckslose Struktur integriert ist.




Super Geschmack dazu:

Wenn ich eine Funktion habe und diese weiterentwickeln will, muss ich ein „Über“ über diese Funktion bilden. Das bedeutet: Ich muss die Funktion verstehen, ihren Stellenwert herausarbeiten und gewissermaßen ein „Patent“ darauf entwickeln. All das läuft darauf hinaus, dass ich die Struktur, die implizit in der Funktion steckt, explizit mache.

Diese explizite Struktur – sofern sie wahr ist – bildet den Motor für die Funktion +1.



Überlegung am Beispiel der Funktion von Mensch 1.0 mit 2.0

Für die Funktion des Menschen 2.0 ist die Funktion des Menschen 1.0 dessen implizite Struktur. Indem sich der Mensch 2.0 also seine Funktion mit der Funktion des Menschen 1.0 beugt, macht er seine implizite Struktur explizit als Entropie, was sein Potenzial darstellt.




Nächste Runde


Die Struktur über die Funktion (als ausdrucksbehaftete Struktur+1) wird gebildet als Struktur 0 durch Funktion 0.


 Die Funktion über die Struktur (als ausdruckslose Funktion+1) wird gebildet als Funktion 0 durch Struktur+1-Ausdruck.


Das Wesen des wahren Widerspruchs lässt sich nicht in der Zeit erkennen, sondern in der Täter-Opfer-Beziehung.


Beim Menschen 1.0 zeigt sich dieser Widerspruch darin, dass er sich als Täter selbst bestimmt und sich dadurch automatisch zum Opfer bestimmt: Er bezieht seine Selbstbestimmung aus dem Anderen und macht sich damit von ihm abhängig – das ist Fremdbestimmung.


Der Täter bestimmt sich durch sein Sich-selbst-Bestimmen in eine existenzielle Abhängigkeit – und zwar von seinem Opfer. Genau deshalb erlebt er sich innerlich immer wieder als Opfer seines eigenen Opfers.


Das Paradox:


 Der Versuch, sich unabhängig zu machen (durch Macht), führt in die totale Abhängigkeit.


Der Widerspruch der Täter-Opfer-Beziehung besteht darin, dass der Mensch 1.0 sich strukturell als Täter bestimmt, sich dadurch jedoch funktionell zum Opfer seiner eigenen Machtbestrebung macht.


Strukturell (faktisch): Er ist der Täter (er hat gestohlen/gebeugt).


 Funktionell (erlebt): Er ist das Opfer (er ist abhängig und fremdbestimmt).


Als Nächstes wird es spannend, in der Täter-Opfer-Beziehung des Menschen 1.0 die tatsächliche strukturelle Wahrheit zu erkennen – und im Menschen 2.0 die tatsächliche funktionelle Wahrheit.


Sammlung dazu:

der Aspekt von Aktivität und Passivität









01.12.2025 © ReckLab

 
 
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