★★★★ Neuer Grundsatztext
- 7. Juni
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Alles ist SelbstWerden:
selbst-werden als selbst-vollziehen. Selbst-vollziehen als selbst-entwickeln des selbst-vollziehens - in der SelbstBeziehung aus logisch vorigen, aktuellen und dabei entstehenden nächsten selbst-vollziehen.
Selbst-vollziehen als SelbstRekursion bedeutet: selbst-vollziehen vollzieht sich über sich hinaus, indem es sich unter sich selbst vollzieht.
Konkret: Selbst-vollziehen (n) lässt sich durch selbst-vollziehen (n-1) zu seinem UnterVollzug unter-vollziehen. Dieser UnterVollzug bildet den Träger und die Vakanz, durch die sich das selbst-vollziehen (n) zu selbst-vollziehen (n+1) über-vollziehen lässt.
Unter-vollziehen und über-vollziehen sind damit keine zwei getrennten Vorgänge, sondern zwei Richtungen desselben selbst-vollziehen.
Im Unter-vollziehen macht sich Werden als Sein: als Zerfallen, Entropie - als selbst erschaffener Träger des Über-vollziehens.
Sein ist die Struktur, die als Welt erscheint — als Ausdruck über das Werden. Sein ist der aus Werden gebildete Widerspruch als negative Form - als Vakanz des nächsten durchgängigen Werdens.
Im Über-vollziehen entsteht das nächste Werden: als ausdruckslose, unsichtbare Funktion, die sich durch das Sein hindurch überschreitet. Werden ist das Positive, das Volle, das Durchgängige als Emergieren. In der Korrelation erscheint dieses Ausdruckslose als Wellenfunktion, Seele oder Gott.
Selbst-vollziehen als SelbstRekursion vollzieht sich seiner Funktion nach als Sich-erkennen:
Im Selbst-erkennen erschafft sich das zu Erkennende als Untervollzug. Und weil sich die Funktion als Ganze erkennt, bildet sich der Untervollzug als Ausdruck über den gesamten Selbstvollzug. Somit ist der Untervollzug selbstähnlich mit seinem Haupt- bzw. SelbstVollzug.
So entsteht die Grundstruktur:
((entropische Entropie) emergente Entropie) Emergenz
Oder konkret in der Korrelation:
((Teilchen) Welle) Wellenfunktion
((Körper) Geist) Seele/Gott
Damit ist Selbstähnlichkeit die prinzipielle Struktur von allem: Jede Funktion erkennt sich in einem Inneren, das ihr selbstähnlich ist.
So erkennt sich das SelbstWerden als Physik:
Physik 1.0 ist die Beschreibung der Struktur des Gewordenen. Physik 2.0 vollzieht die Funktion des SelbstWerdens – als ihr SelbstErkennen.
Diese Sätze beschreiben Physik 2.0 nicht. Sie vollziehen sie – als Sprache 2.0, die in ihrem Sagen ihren SelbstVollzug entwickelt: als ihr SelbstErkennen.
Sammlung, was noch reinkommen konnte
Jedes Objekt oder Subjekt ist Ausdruck einer Beziehung, und zwar einer Beziehung von Ausdruckslosen. Beim Menschen könnte man sagen: Ein Mensch ist Ausdruck zweier Seelen.
selbst-vollziehen (werden) getragen vom Selbstvollzug (Sein) als dessen unter-vollziehen (widersprüchliches werden)
Sein ist widersprüchliches werden
Werden vollzieht sich selbst,
indem es sich im Sein widerspricht.
Sein ist der UnterVollzug,
durch den SelbstWerden sich trägt.
selbst-vollziehen (werden) emergiert, getragen von seinem Selbstvollzug (Sein), von als dessen unter-vollziehen (widersprüchliches werden) als entropieren.
07.06.2026 © ReckLab.de


